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Drei Punkte für Aachen im zweiten Heimspiel

Bundesligen: Drei Punkte für Aachen im zweiten Heimspiel

18.10.2020 • Bundesligen Autor: Ladies in Black Aachen\ Olaf Lindner 1074 Ansichten

Aachen. Den Ladies in Black Aachen gelingt der erste Heimsieg im zweiten Heimspiel und sie können sich mit 3:1 (25:12, 25:19, 19:25 und 25:20) gegen die selbstbewussten Gäste aus Erfurt behaupten.

Drei Punkte für Aachen im zweiten Heimspiel - Foto: Ladies in Black Aachen\ Andreas Steindl

Foto: Ladies in Black Aachen\ Andreas Steindl

Der erste Satz verlief offenbar wie geplant. Offensive Aufschläge, sehr gut koordinierte Feldarbeit und schön vorgetragene Angriffe brachten die Gastgeberinnen in Führung, die sie stetig halten und ausbauen konnten. In Bedrängnis kam in dieser Phase nur die Abwehr der Gäste. Erfurts Trainer Dirk Sauermann griff beim Spielstand von 7:1 ein und rief sein Team an die Seitenlinie.
Davon ließ sich Aachen nicht beeindrucken. Das 8:1 fiel so schnell, dass alle Beteiligten beinahe die erste technische Auszeit verpasst hätten - alles war im Fluss. Über 16:8 und 21:11 hatte Aachen den Satz nach nur 20 Minuten entschieden. Nachwuchsspielerin Maja Löcker, die beim PTSV in Damen II angreift, hatte beim 20:11 Spielstand ihre Bundesligapremiere und direkt beim ersten, druckvollen Aufschlag auch Wirkung erzielt.

Durchgang zwei entsprach ebenso den selbst gesteckten Erwartungen und verlief über 8:6, 16:11 und 21:16 scheinbar glatt. Mit 25:19 Zählern wurde er souverän nach Hause gebracht. Die Gäste aus Erfurt zeigten hier jedoch bereits ihre mentale Stärke und kamen besser ins Spiel. Die Annahme stabilisierte sich und Block und Angriffe wurden effektiver.

Und so wunderte es nicht, dass sich im dritten Satz plötzlich ein anderes Bild bot. Schwarz-Weiss Erfurt schlug nun seinerseits härter und erfolgreicher auf, was die Aachener Annahme beschäftigte. Die Präzision ging ein ums andere Mal verloren und so wurden auch die Angreiferinnen schneller leichte Beute, des nun auch besser organisierten Erfurter Blocks.

Der Satzverlauf über 1:8, 7-16 und 15-21 bis zum Endstand von 19-25 belegt einen verdienten Erfurter Satzgewinn. Aachen fand in dieser Phase keine überzeugende Antwort auf das konsequente Spiel der Gäste. Dass das Vorhaben, Zählbares aus Aachen mit nach Hause zu nehmen, sehr ernst gemeint war, konnte man sowohl am Satzergebnis als auch sehr deutlich an der Körpersprache der Thüringerinnen erkennen.

Jedoch, auch die Gastgeberinnen ließen die Köpfe nicht hängen und wollten sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Zwar spielte Erfurt zu Beginn des vierten Durchgangs immer noch mit dem Rückenwind aus dem sehr guten dritten Satz. Aachen gibt jedoch auch in dieser Saison zu Hause nicht auf und kämpfte sich wirklich Punkt für Punkt wieder ins Spiel zurück. Es war ein Satz auf Augenhöhe, dessen Pendel sich langsam, aber stetig in Richtung Gastgeber neigte. Über 6:8, 15:16 und schließlich 21:19 eroberten sich die Ladies in Black das Spiel wieder zurück und gewannen diesen Satz und das Spiel mit 25:20.

Insgesamt boten beide Teams eine spannende Partie und energiereiche Momente - mit der STAWAG! Das Spiel hatte auch das Zeug zum Fünf-Satz-Krimi. Aber am Ende blieben die Punkte in Aachen und das fand auch Jana-Franziska Poll in Ordnung: "Wenn man am Ende drei Punkte aus der Partie mitnimmt, dann sind das immer positive Aspekte, natürlich".

Auch Trainer Eelco Beijl war nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben zwei Sätze richtig gut gewonnen und dann wird es schwer, den Fokus richtig zu halten. Und ich muss Erfurt ein Kompliment machen. Die haben uns mit den Aufschlägen richtig Druck gemacht und da mussten wir uns wieder rauskämpfen." Er ist zuversichtlich, dass es mit noch mehr Erfahrung im Zusammenspiel leichter werden wird, auch in solchen Situationen den Fokus zu behalten.
Dem sind eigentlich nur noch die MvP hinzuzufügen. Beide Trainer entschieden sich am Ende für die Mittelblockerposition. Silber ging an Erfurts Victoria Michel Tosi. Mit der goldenen Medaille der MVP wurde Eline Timmermann von den Ladies in Black geehrt.
Ihr nächstes Speil führt die Ladies in Black Aachen nun zum VC Wiesbaden, wo am kommenden Samstag, 24.10. um 19:00 Uhr aufgeschlagen wird. Schon eine Woche später steht der nächste Kracher auf dem Spielplan und der SSC Palmberg Schwerin auf dem Aufgabenzettel der Ladies in Black

 

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