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Der Unterschied hat einen Namen: Sergey Grankin

Bundesligen: Der Unterschied hat einen Namen: Sergey Grankin

24.01.2020 • Bundesligen Autor: HYPO TIROL AlpenVolleys 1080 Ansichten

Die HYPO TIROL AlpenVolleys verlieren ihr Spiel in der Max-Schmeling-Halle vor 4098 Zuschauern gegen den amtierenden und bisher ungeschlagenen Meister BERLIN RECYCLING Volleys mit 1:3 (-15/23/-21/-20). Mit der Niederlage war zwar zu rechnen, aber die AlpenVolleys haben sich heute selbst geschlagen. Zu viele Eigenfehler führten zu der Niederlage.

Den eigentlichen Unterschied machte der russische Starspieler der Gastgeber, Sergey Grankin. Der Olympiasieger von 2014 zauberte Bälle durch die Halle, die für die AlpenVolleys nicht auszurechnen waren.

Dabei hatte es im ersten Satz nach einer Sensation ausgesehen. Die AlpenVolleys spielten locker drauf los und konnten mit einer Vier-Punkte-Führung in die erste technische Auszeit gehen. Moritz Reichert brachte mit seinem starken Service seine Mannschaft wieder heran. Einmal mehr war es der russische Olympiasieger Sergey Grankin, der mit seinem Zuspiel die Gäste vor unlösbare Aufgaben stellte. Beim Stand von 15:15 spielte sich Berlin in einen Rausch und ließ den Gästen keine Chance. Die AlpenVolleys machten keinen einzigen Punkt mehr und mussten den ersten Satz mit 15:25 abgeben.

Der zweite Satz war dann großes Kino auf beiden Seiten. Beim Stand von 16:15 gingen diesmal die AlpenVolleys in die zweite technische Auszeit. Die Gäste konnten den Vorsprung ausbauen. Bei 20:18 musste Berlin Coach Cedric Enard seine erste Auszeit nehmen. Berlin wehrte den ersten Satzball noch ab. Der Satz war aber den AlpenVolleys nicht mehr zu nehmen. Damit war das Spiel wieder ausgeglichen und die Gäste hofften auf einen Punktegewinn in der Max-Schmeling-Halle.

Im dritten Durchgang legte Berlin gleich richtig los und zog auf 4:2 davon. Die Truppe von Stefan Chrtiansky kämpfte sich aber zurück und ging mit 8:7 in die erste technische Auszeit. Jetzt brachte Berlin Benjamin Patch ins Spiel, der seinen Achillessehnenanriss rechtzeitig zum Topspiel auskuriert hatte. Der Wiedergenesene konnte aber das zweite technische Timeout der AlpenVolleys nicht verhindern. Am Ende entschieden aber auch diesen Durchgang die Berliner für sich.

Auch der vierte Satz war dann eine klare Angelegenheit für den Meister. Beim Stand von 24:19 hatten die Berliner ihren ersten Matchball. Zwei konnten die AlpenVolleys noch abwehren, den dritten verwandelte aber Benjamin Patch zum 25:20 Matchgewinn für die BERLIN RECYCLING Volleys.

Topscorer: Paulo da Silva 16Pkt. MVP: Florian Ringseis

 

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