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Endstation Halbfinale

DVV-Pokal: Endstation Halbfinale

08.12.2019 • DVV-Pokal Autor: Moritz Liss 1337 Ansichten

Es bot sich die Chance auf die erstmalige Qualifikation für das Pokalfinale in Mannheim. Gegner Düren – 2009 bereits einmal Pokalfinalist – ging mit dem Heimvorteil im Rücken in die mit Spannung erwartete Begegnung. Bereits vor der Begegnung überraschte TVR-Trainer Christophe Achten, indem er kurzerhand Nachwuchsspieler Mario Welsch als Libero auflisten ließ, um im Außenangriff auch auf Lorenz Karlitzek setzen zu können.

Powervolleys kraftvoll

Die Partie begann mit einem Dürener Paukenschlag. Im wahrsten Sinn des Wortes: Nach dem 4:0 durch Sebastian Gevert hatten die Zuschauer in der Arena Kreis Düren schon eine Vorahnung davon bekommen, was sich im Lauf der Begegnung noch bieten sollte. Die powervolleys begannen druckvoll und entschlossen. Der TVR schüttelte sich kurz und fand erst in Folge ins Spiel. Die Gastgeber waren punktemäßig aber schon weit vorausgeeilt, sodass die Verwaltung der Führung leichter war, als der TVR wohl gehofft hatte. Über 13:7 und 20:15 schritt der Satz voran. Dem TVR gelang nur noch ein Punkt und Gastgeber Düren ging 1:0 in Führung.
Hoffnung keimt auf: Rottenburg kommt zwischenzeitlich zurück
Durchgang zwei gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Auf eine zwischenzeitliche Drangphase, in der Mittelblocker Lukas Maase (Düren) gleichmehrfach erfolgreich zugriff und Dürens Fans von seiner Entschlossenheit überzeugte (6:3, 10:6), antwortete der TVR in Person von Lorenz Karlitzek. Der Rückkehrer verwandelte alle seiner ersten drei Aktionen und brachte Rot-Weiss zum 11:10 wieder heran. Die powervolleys kamen im entscheidenden Moment entschlossen zurück: Unter Egor Bogachevs Aufschlagdruck wurde der TVR in die Knie gezwungen (25:17).

Bogachev läuft heiß

„Heute haben uns die Erfahrenen gezeigt, wie es geht“, resümierte Rottenburgs Tim Grozer die Begegnung im Anschluss. Er meinte damit wohl auch, wie Düren nach der 2:0-Führung eine zwischenzeitliche Rottenburger Drangphase aushielt. Der TVR startete verbessert in Satz drei, war angriffslustiger mit Grozer und Lorenz Karlitzek und in der Abwehr stabil durch Taichi Kawaguchi. In das ausgeglichene Spiel hinein schlug folglich Dürens Egor Bogachev seine Aufschläge, auf die der TVR keine Antwort fand und damit schließlich auch das Pokal-Aus hinnehmen musste (25:21).

Trainer Christophe Achten nach dem Spiel

„Düren hat heute unglaublich stark gespielt. Die haben uns im Aufschlag sehr unter Druck gesetzt. Wir hatten Annahmeprobleme, die wir erst im Lauf des Spiels in den Griff bekommen haben. Das Erlebnis Pokal-Halbfinale wird unser Team weiterentwickeln. Die Pokalsaison ist nun leider beendet. Das bedeutet, dass wir uns auf die Liga fokussieren. Es steht ein wichtiges Auswärtsspiel in Königs Wusterhausen an. Dem gilt nun unsere Aufmerksamkeit.“

 

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