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NawaRo erwischt „Misthaufen-Tag“

Bundesligen: NawaRo erwischt „Misthaufen-Tag“

14.10.2019 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 272 Ansichten

Der Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing hat sein erstes Auswärtsspiel der Saison beim Geheimfavoriten SC Potsdam am Samstagabend mit 0:3 verloren (10:25, 23:25, 13:25).

Nach dem Spiel war Straubings Trainer Benedikt Frank bedient. „Im ersten Satz waren wir wohl etwas aufgeregt und haben uns nicht gewehrt“, so seine Kurzanalyse des ersten Durchgangs, in dem NawaRo schnell mit 1:8 ins Hintertreffen geraten war. Auch in der Folge kamen die ohne drei Spielerinnen angetretenen Straubingerinnen nicht ins Spiel und gaben am Ende den Satz mit 10:25 auch in der Höhe verdient ab.

Anders lief es im zweiten Satz. NawaRo spielte jetzt mutig und mit mehr Risiko. So konnte sich der Underdog aus Niederbayern zu Beginn absetzen (5:2). „Da hatten wir sogar die Chance den Satz für uns zu entscheiden“, ärgert sich Frank. „Aber durch leichte Fehler haben wir diese Chance verstreichen lassen“, so Frank.

Der dritte Satz war dann so gar nicht nach dem Geschmack des Trainers. „Da haben wir alles, was wir im zweiten Satz gezeigt haben, vermissen lassen“, analysiert Frank. „Wenn du einen Misthaufen-Tag erwischt, dann musst du mit Körpersprache, Motivation und Willen dagegenhalten. Das ist uns nicht gelungen und das ärgert mich und die Mädels“, so Frank.

Doch etwas Positives fand Frank auch an der Situation: „Gut ist, dass uns das gegen einen sehr guten Gegner passiert ist. Uns sind alle Grenzen aufgezeigt worden, die es gibt. Schlimmer hätten wir nicht verlieren können“, so Frank. Gut für NawaRo ist, dass durch den Supercup das nächste Spiel erst in eineinhalb Wochen stattfindet. „So haben wir mehr Zeit an uns zu arbeiten und unsere Köpfe wieder aufzurichten“, erklärt Frank. „Wir müssen einfach wieder an uns glauben, denn wir sind gut. Daran haben wir in Potsdam zu wenig geglaubt, aber das tun wir in den nächsten Tagen wieder und dann ist wieder alles gut“, gibt sich Frank zuversichtlich.

Voraussichtlich wird beim nächsten Spiel auch wieder Libera Sophie Dreblow mit von der Partie sein. „Wir hoffen, dass sie im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen kann. Das hängt aber noch vom Heilungsverlauf ab“, erklärt Frank. Das nächste Spiel wird noch etwas schwerer. Am 23. Oktober ist der Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart zu Gast in der turmair Volleyballarena zu Gast. Mit den heimischen Fans im Rücken hofft Frank dann wieder auf einen ähnlich couragierten Auftritt wie beim ersten Heimspiel gegen Wiesbaden. Tickets für die Partie gibt es bereits bei allen Vorverkaufsstellen von okticket.de und im Online-Ticket-Shop auf www.nawaro-straubing.de.

 

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