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Nationalteam Borger/Sude mit Platz 17 in Warschau nun auf dem Weg zur Frauenfußball-WM

Beach World-Tour: Nationalteam Borger/Sude mit Platz 17 in Warschau nun auf dem Weg zur Frauenfußball-WM

16.06.2019 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 802 Ansichten

Mit dem 17. Platz beim Vier-Sterne-Turnier in der Hauptstadt von Polen reist das Beachvolleyball-Nationalteam Karla Borger /Julia Sude weiter auf der World Tour – mit einem kurzen Zwischenstopp bei der Frauen-Fußball-WM in Montpellier.

Nationalteam Borger/Sude mit Platz 17 in Warschau nun auf dem Weg zur Frauenfußball-WM - Foto: FiVB

Foto: FiVB

Warschau (tob). So richtig geplatzt, ist er noch nicht, der Knoten. So, dass man sagen kann, nun läuft alles am Schnürchen. Die Generalprobe für die Weltmeisterschaften in Hamburg (28. Juni bis 7. Juli) ist mit dem 17. Platz beim Vier-Sterne-Turnier in Warschau für das Nationalteam Borger/Sude eher dürftig ausgefallen. Das Turnier-Aus erfolgte bereits im dritten Spiel, gegen die Kanadierinnen Melissa Humana-Paredes/Sarah Pavan. „Beide Teams haben auf einem absoluten Top-Niveau gespielt, was auch neutrale Beobachter bestätigt haben. Das zeigt, dass wir mithalten können. Dieses Level wollen wir halten, aber eben noch was oben drauflegen. Die Platzierung ist ein wenig enttäuschend, aber als WM-Vorbereitung hat das Turnier optimal gedient“, sagte Sportdirektor Dr. Burkhard Sude in seiner Analyse vor Ort.

Zum Auftakt der Spiele am Weichsel-Strand kamen sofort Erinnerungen an das Turnier im tschechischen Ostrava vor zwei Wochen hoch. Alle deutschen Frauen-Teams verloren auch in Warschau erneut allesamt ihr jeweils erstes Gruppenspiel.
Borger/Sude, die für die DJK TuSa 06 Düsseldorf starten, unterlagen im Pool B den Italienerinnen
Marta Menegatti/Viktoria Orsi Toth mit 0:2 (16:21, 17:21) in 38 Minuten. „Da hat uns die Aggressivität gefehlt“, sagte Sportdirektor Dr. Burkhard Sude. „Und es macht einem wieder einmal klar: So einfach im Vorbeigehen zu gewinnen, geht eben auf der World Tour nicht.“

Dies bedeutete, das gleich das nächste Match gegen die Polinnen Monika Brzostek/Aleksandra Wachowicz, die Entscheidung über den Verbleib im Turnier darstellte. Die Polinnen hatten ihr Auftaktspiel ebenfalls verloren, und zwar noch klarer gegen die auf Position Zwei gesetzten Brasilianerinnen Agatha Bednarczuk/Eduarda Lisboa mit 0:2 (16:21, 9:21), die sich später die Bronzemedaille ergatterten.
Doch im ersten Satz auf dem Center Court, mit den einheimischen Fans im Rücken, lief es eindeutig besser für die Hausherrinnen. Gegen Ende des ersten Durchgangs gab es allerdings das erwartete Aufbäumen des deutschen Nationalteams. Es sollte da noch nicht ganz reichen, aber mit dem erarbeiteten positiven Flow ging es weiter. Borger/Sude zogen ihr Spiel im zweiten Satz um einiges konsequenter durch. Über 4:0 und 9:2 blieben sie bis zum 21:12-Satzgewinn ungefährdet und zogen in den entscheidenden Tiebreak ein: Siegen, oder Fliegen – und mit Hochspannung ging es weiter bis zum 8:8, dann zogen Borger/Sude davon und schnappten sich nach 44 Minuten den 2:1-Erfolg.

Aber das erste Match der K.o.-Runde war dann Endstation, obwohl hier durchaus genügend Chancen im Sand lagen, auch die Kanadierinnen Melissa Humana-Paredes/Sarah Pavan zu bezwingen. Das deutsche Nationalteam unterlag nach 53 Minuten nur knapp mit 1:2 (22:20, 18:21, 15:17), also mit 55:58 Ballpunkten. „Das ärgert uns natürlich total, wir haben irgendwie erst im dritten Spiel richtig ins Turnier gefunden, aber dann war es schon zu spät“, sagte Karla Borger und Julia Sude ergänzte: „Gegen Kanada haben wir zwar unsere Leistung abrufen können, aber nach dem vergebenen Matchball leider nicht den Sack zumachen können.“

Eine willkommene Abwechslung zum Turnier-Alltag bietet nun eine exklusive Einladung des Teampartners ADIDAS. Karla Borger und Julia Sude treffen sich mit einigen anderen namhaften Athletinnen in Montpellier, um am Montag, 17. Juni, dem deutschen Frauen-Fußball-Team live vor Ort die Daumen bei ihrem Auftritt gegen Südafrika drücken zu können.

Dann geht es am Dienstag zurück nach Stuttgart. In einem kurzen Trainingslager am Olympiastützpunkt wird sich das Duo auf die WM in Hamburg vorbereiten.

Mittlerweile steht der Terminplan für die Gruppenspiele bei den Weltmeisterschaften in Hamburg fest.

Borger/Sude spielen in der Gruppe E und treffen dort nacheinander auf dem Center Court auf:
Xinxin Wang/Chen Xue aus China am Samstag, 29. Juni, um 20.30 Uhr
Valeria Mendoza/Lolette Rodriquez aus Nicaragua am Sonntag, 30. Juni, um 16 Uhr und
Alix Klineman/April Ross aus den USA am Montag, 1. Juli, um 19.15 Uhr.

Modus: Die beiden besten Teams aus jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten erreichen die nächste Runde direkt. Die übrigen acht Gruppendritten werden in einer „Lucky-Loser-Runde“ auf vier Teams reduziert, die dann ebenfalls weiterkommen. Anschließend spielt das übrig gebliebene Feld aus 32 Teams im einfachen K.o.-System weiter bis zum Finale. Der Weltmeister 2019 bekommt neben dem Titel 60 000 Dollar Preisgeld. Zudem bucht er für seinen nationalen Verband das erste sichere Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio.

 

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