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Volleyball-Männer fordern mehr Aufmerksamkeit

Bundesligen: Volleyball-Männer fordern mehr Aufmerksamkeit

02.05.2019 • Bundesligen • Autor: Natascha 532 Ansichten

Eine Sportart, in der Frauen an der Spitze stehen und Männer nur wenig Beachtung haben – genau so wird oftmals vom Volleyball gesprochen. Erst kürzlich äußerte Alpenvolleys-Mäzen Hannes Kronthaler über das Halbfinale gegen Berlin und ein Gender-Problem, welches den Volleyball trifft.

Volleyball-Männer fordern mehr Aufmerksamkeit - Bild von Tania Van den Berghen auf Pixabay

Bild von Tania Van den Berghen auf Pixabay

In einem Interview äußerte sich der Sponsor gegenüber dem Engagement bei den Alpenvolleys und sprach gleichzeitig über die fehlende Gleichberechtigung im Volleyball. Er sieht die Probleme aber auch in den Spielstätten und TV-Übertragungen. Wir haben das Interview mit dem Tagesspiegel einmal genauer betrachtet und schauen, ob es wirklich ein von Frauen domminierter Sport ist.

Zu wenige Partner interessieren sich für den „Randsport“ Volleyball


Die Alpenvolleys besitzen insgesamt 26 Sponsoren, was sich auf den ersten Blick durchaus positiv lesen lässt. Dennoch gehört Hannes Kronthaler zu einem der beiden „großen“ Sponsoren, die wirklich etwas für den Sport tun. Zudem verwies Kronthaler auf andere Teams, die ein deutlich höheres Budget verfügen. So habe beispielsweise der Finalteilnehmer aus Berlin und der VfB Friedrichshafen rund 30% mehr als die Alpenvolleys.

Auch aufgrund der Spielstätten hätten Sponsoren kein Interesse an einem Investment in die Sportart Volleyball. Der Mäzen hat sich selbst ein Ziel gesetzt, was durchaus im Bereich des Machbaren liegt. So sollen pro Heimspiel bis zu 2.000 Fans in die eigene Halle kommen, um ihr Team anzufeuern. In Österreich sieht er jedoch das Problem, dass sich zu wenige Sponsoren für die Sportart interessieren.

Sportlicher Erfolg mit mangelndem Interesse – woran liegt es?


Mit dem Halbfinal Einzug war Kronthaler durchaus zufrieden. Dennoch muss die Sportart generell viel professioneller gestaltet werden, sodass mehr Aufmerksamkeit generiert wird. Bereits in einem anderen Beitrag, schnitten wir die Probleme der Zweitligisten an, die einfach nicht den Aufstieg in das Oberhaus der Männer gehen möchten.

Zusätzlich wird ein Ligasponsor vermisst, der den Volleyball einer breiten Masse zugänglich machen könnte. Besonders bei den TV-Übertragungen wünsche er sich deutlich mehr Gleichberechtigung.
Volleyball sei eine der führenden Frauensportarten der Welt, sodass Kronthaler verstehen könne, dass TV-Sender deutlich mehr Frauenpartien zeigen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten wie Fußball, Eishockey oder Handball, wäre der Frauenvolleyball vergleichsweise riesig und populär.

Kronthaler unterstützt die Übertragungen der Frauen, wünscht sich jedoch mehr Männerpartien


Im Interview stellte der Mäzen der Alpenvolleys sofort klar, dass er dem Frauenvolleyball den Erfolg gönnt. So fordert er nicht, dass Partien der Frauen abgesetzt werden, um Matches der Männer ausstrahlen zu können. Viel mehr erzählt er, dass die Männer sich steigern müssen, um eine deutlich höhere Aufmerksamkeit generieren zu können.

In der jüngeren Vergangenheit sei dies schon einmal geschehen und die Männerpartien erhielten daraufhin deutlich mehr Sendezeiten. Dennoch gäbe es weiterhin ein Steigerungspotenzial in vielen Ebenen, sodass auch in Deutschland und Österreich mehr Aufmerksamkeit auf diese Sportart gelegt wird.

Besteht weltweit ein „Gender-Problem“?


Um sich einen guten Einblick verschaffen zu können, ob der Volleyball weltweit wirklich eine Frauendominanz aufweist, gibt es viele Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden können. Abseits von Deutschland und Österreich ist Volleyball deutlich ausgeglichener, was sich nicht nur an TV-Übertragungen messen lässt.

Einen Blick auf Wettportale, die man unter wetten.com findet zeigt beispielsweise, dass auch sehr viele Männerpartien in das Wettangebot der Buchmacher gelangen. Zudem zeigt das umfangreiche Angebot zahlreicher Wettanbieter, dass auch ausländische Ligen oftmals eher von Männern dominiert werden. So können Volleyballfans beispielsweise auf die verschiedensten Ligen aus dem Aus- und Inland tippen.

Generell liegt es hierzulande sicherlich auch am Erfolg der Frauen, sodass sich TV-Sender mehr für die Partien der Damen interessieren. Internationale Siege über andere Teams aus anderen Ländern sind ein Beispiel dafür, wie sich Aufmerksamkeit erzeugen lässt. Auch der Handball und Eishockey hat nach dem sensationellen Abschneiden der Nationalmannschaften einen „neuen Frühling“ erlebt, sodass immer mehr Sponsoren und TV-Sender sich für diese Sportarten interessieren und sie in ihr Programm aufnehmen.

 

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