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Lehrstunde für den TVR

Bundesligen: Lehrstunde für den TVR

17.02.2019 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 430 Ansichten

Vor dem Heimduell mit Düren hatte sich der TVR viel vorgenommen. Es war das drittletzte Heimspiel der Saison, in der die Schwaben noch dringend Punkte benötigten, um dem Abstieg zu entkommen. Nach Zählbarem sah es zu Beginn jedoch nicht aus: Düren gab den Ton an und der TVR tat sich schwer, Schritt zu halten: 15:25.

Lehrstunde für den TVR - Foto: Klaus Hirsch

Foto: Klaus Hirsch

Düren ohne Probleme

„Wir haben uns in einer Schockstarre wiedergefunden und haben akzeptiert, dass wir scheinbar keine Chance haben“, sagte ein sichtlich nachdenklicher Timon Schippmann kurz nach dem Spiel. Der Außenangreifer sprach von Bällen des Gegners, die „glücklich“ auf die Linie fielen. Gleichwohl nahm er im Nachgang sein Team in die Pflicht: „Wir dürfen nicht den Kopf runter nehmen, das ist die falsche Reaktion.“ Der TVR fand auch im zweiten Durchgang keine Antwort. Dürens Co-Trainer Justin Wolff, der Übungsleiter Stefan Falter vertrat, konnte seiner Stamm-Sechs jeweils nach zwei Dritteln der Sätze eine Auszeit gönnen. Fast so eindeutig wie der erste Durchgang war auch der Zweite: Beim 17:25 schafften es die Spieler von Coach Hans Peter Müller-Angstenberger nie, den Gegner in die Bredouille zu bringen.

Schippmann: „Zeigen, dass auch Düren ins Nachdenken kommt“
Wie so oft in dieser Saison, zeigten die Gastgeber zumindest in einem Satz ihre kämpferische Seite. Bis zum 10:11 sahen die 1.350 Zuschauer zwei Gegner auf Augenhöhe. Schippmann: „Im dritten Satz zeigen wir dann, wie es gehen kann, dass auch Düren ins Nachdenken kommt.“ Der auf Diagonal eingewechselte Tim Grozer machte die Sache gut und punktete fleißig auf seiner nicht angestammten Position. Beim 24:23 hatte der TVR den Satzgewinn im Blick, als Schiedsrichterin Daniela Klotz den Ballwechsel unterbrach. Der Grund: Ein Ball aus der Hand eines Ballrollers näherte sich gefährlich dem Spielfeld. Ein Sinnbild für die Begegnung, dass Düren im letzten Moment zurückkam, ausglich und das Spiel beim 24:26 beendete.

Vorentscheidendes Duell in Berlin am Mittwoch

Das, was sie sich vorgenommen hatte, zeigte die Rottenburger Mannschaft nur für kurze Zeit. Das sah auch der Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger so: „Wir brauchen uns nicht wundern, wenn wir so angstvoll agieren. Ich bin gespannt auf die Reaktion beim nächsten Spiel.“ Das steht schon in vier Tagen an: Am Mittwochabend steht der TV Rottenburg beim VCO Berlin so sehr unter Druck, wie wohl noch gar nicht in dieser Saison. Das Gastspiel beim deutschen Volleyballnachwuchs kann als vorentscheidendes Spiel gesehen werden, auch weil der direkte Konkurrent Grizzlys Giesen parallel zum TVR in Königs Wusterhausen einen Punkt geholt hat.

25 Rucksäcke für das Publikum

Im Rahmen der Bundesligabegegnung mit den SWD powervolleys Düren präsentierte sich die Kreissparkasse Tübingen dem Publikum im Tollhaus der Liga. In der 10 Minuten Pause gab es KSK-Rucksäcke für die Zuschauer, in zweien davon fanden sich Trikots von Tim Grozer und Hannes Elsäßer wieder. Die beiden absolvieren neben dem Engagement beim TVR ihre Ausbildung bei der Kreissparkasse.

 

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