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Straubings Volleyballerinnen unterliegen Suhl nach hartem Fight

Bundesligen: Straubings Volleyballerinnen unterliegen Suhl nach hartem Fight

27.01.2019 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 405 Ansichten

Es gibt Spiele, die enden 0:3 und am Ende sind sich alle einige, dass das Spiel genauso gut auch in die andere Richtung hätte enden können. Genauso eines hat Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing erlebt. Nach 82 Minuten stand eine 0:3 Niederlage (23:25, 23:25, 22:25) gegen den VfB Suhl. Dieser hatte mit Tereza Patockova die überragende Spielerin.

Die Tschechin machte letztlich den Unterschied. Ihr gelang es ein ums andere Mal durch beeindruckende Aufschlagsserien ihr Team klar in Front zu bringen bzw. auch ihr Team nach klarem Rückstand wieder heranzuführen. Im ersten Satz kam sie beim Stand von 2:1 aus Straubinger Sicht zum Aufschlag und stellte den Spielstand mit harten Sprungaufschlägen auf 2:9. Diesem Rückstand lief NawaRo lange hinterher, kam jedoch angeführt von der erneut sehr stark spielenden Lena Große Scharmann wieder heran auf 23:23. Doch dann kam für NawaRo auch noch Pech dazu. Suhls Claudia Steger servierte den Ball, dieser tuschierte die Netzkante so unglücklich, dass er unerreichbar für Straubings Annahme wurde. Auch den Satzball konnte Suhl verbuchen, so dass der erste Satz an Suhl ging (23:25).

Doch NawaRo war jetzt so richtig im Spiel und konnte sich im zweiten Satz schnell absetzen (8:1). Doch dann kam erneut Patockova zum Aufschlag und drehte den Spielstand erneut. Als sie die Aufschlagposition wieder verließ stand es 12:13 aus Straubinger Sicht und das Spiel war wieder offen. Das Spiel war nun auf Messers Schneide. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen und so kam es, wie es kommen musste. Es stand wieder 23:23. Und wieder hatte Suhl das Glück auf seiner Seite in Form eines Aufschlages, der die Netzkante touchierte. Danach konnte Suhl noch clever den Straubinger Block anschlagen und so war auch der zweite Satz an die Gäste gegangen (23:25).

„Einer von 80 Millionen“

In der 10-Minuten Pause geriet der Volleyball für ein paar Minuten zur Nebensache. Die Halle wurde komplett abgedunkelt, aus den Boxen dröhnte der Song „Einer von 80 Millionen“ von Max Giesinger und auf der LED-Bande konnte man den Refrain ablesen. Wenig später stand Kioskchefin Jana im Scheinwerferlicht. Sie machte ihrem Maik vor ihrer versammelten Volleyball-Familie einen Heiratsantrag. Maik, der seinerseits im Aufbauteam von NawaRo ist, war sichtlich gerührt, schmetterte ein überzeugendes „Ja“ ins Mikrofon und unter dem Jubel der gesamten Arena küssten sich die frisch Verlobten innig.
Danach ging es für NawaRo in den dritten Satz. Es sollte der längste des Abends werden mit einer Gesamtspielzeit von 37 Minuten. Dabei startete NawaRo zunächst gut und lag mit 10:7 in Führung. Doch Patockova führte ihr Team wieder heran und es wurde wieder eng. Am Ende des Satzes unterliefen NawaRo zwei vermeidbare Fehler im Angriff. Zweimal gingen die Bälle knapp neben der Seitenauslinie der Suhlerinnen auf den Boden und die Gäste hatten zwei Matchbälle (22:24). Gleich den ersten konnten die Gäste nutzen, die damit diesen Satz 22:25 und damit auch das hart umkämpfte Match mit 0:3 für sich entscheiden konnten.
Es war eine 0:3 Niederlage, die genauso gut anders hätte enden können. „Wir haben über weite Strecken gut gespielt. Lediglich in der Annahme hatten wir unsere Probleme. Vor allem gegen Patockova“, erklärte Frank nach dem Spiel. Von einer Heimschwäche wollte er aber nichts wissen. „Zu Hause ist der Druck immens hoch. Alle wollen den zweiten Heimsieg. Mit diesem Druck müssen wir noch lernen umzugehen. Das gelingt uns noch nicht“, so Frank.

Turkish Airlines spendiert Flug nach Istanbul

Beim kommenden Spieltag kann NawaRo völlig ohne Druck auflaufen. Es geht gegen den ungeschlagenen Tabellenführer und Titelfavoriten Allianz MTV Stuttgart, der drauf und dran ist sowohl in der Liga als auch im Pokal am Ende ganz oben zu stehen. „Da sind wir der krasse Außenseiter und können ohne Druck aufspielen“, so Frank. „Da werden wir sicher keine Chance haben, aber wir werden uns wehren so lange wie möglich“, verspricht er Kampf bis zum Umfallen. Die NawaRo-Fans können dann nicht nur die besten Einzelspielerinnen der Liga, wie etwa Krystal Rivers live erleben, sondern auch eine Flugreise nach Istanbul gewinnen. Diese hat Spieltagssponsor Turkish Airlines im Gepäck. Tickets für die Partie am kommenden Samstag, 19.30 Uhr gibt es bereits an den lokalen Vorverkaufsstellen und im Internet auf www.nawaro-straubing.de.

 

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