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NawaRo wehrt sich tapfer in Stuttgart

Bundesligen: NawaRo wehrt sich tapfer in Stuttgart

06.12.2018 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 362 Ansichten

Am Mittwochabend war NawaRo Straubing beim Nachholspiel der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen beim Top-Favoriten Allianz MTV Stuttgart gefordert. Der Aufsteiger verkaufte sich gut, musste sich am Ende aber erwartungsgemäß mit 0:3 geschlagen geben (20:25, 19:25, 13:25).

NawaRo wehrt sich tapfer in Stuttgart - Foto: Schindler

Julia Wenzel bot in ihrer Heimatstadt eine starke Leistung und wurde am Ende zur wertvollsten Spielerin von NawaRo gewählt (Foto: Schindler)

Mit ungewohnter Aufstellung ging NawaRo Straubing in das schwere Auswärtsspiel in Stuttgart. Lisa Izquierdo vertrat die erkrankte Sophie Dreblow auf der Libero-Position. Zudem bekam Youngster Valbona Ismaili das Vertrauen im Mittelblock. Beide machten ihre Sache im ersten Satz gut, genau wie das gesamte Team. Bis zur Satzmitte konnten die Niederbayern das Spiel offen gestalten und lagen zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende konnte sich der Favorit aber entscheidend absetzen und den Satz nach 22 Minuten mit 20:25 für sich entscheiden.

Zu Beginn des zweiten Satzes benötigte NawaRo etwas ins Spiel zu kommen und lag schnell zurück (2:6). Zur Satzmitte kamen die Straubingerinnen aber wieder heran (16:18). Doch näher sollte das junge Team aus Niederbayern dem großen Favoriten nicht mehr kommen. Dieser spielte am Ende des Satzes seine gesamte Erfahrung aus und erhöhte den Vorsprung. Letztlich ging auch der zweite Satz an die Schwaben (19:25).

Im dritten Satz startete NawaRo zunächst gut. Julia Wenzel, Straubings beste Spielerin an diesem Abend stellte schnell eine knappe Führung her (2:0). Doch mit zunehmendem Satzverlauf stellten sich mehr Unkonzentriertheiten ein. Die Annahme kam nicht mehr so gut, wie in den Sätzen zuvor und am Netz agierten die Straubingerinnen nicht mehr so mutig, wie in den vorangegangenen Sätzen. So ging der dritte Satz klar an den Championsleague-Teilnehmer (25:13).

Doch NawaRo muss nach diesem Mittwoch nicht den Kopf in den Sand stecken. Der Aufsteiger aus Niederbayern hatte trotz des Ausfalls von Libera Dreblow über weite Strecken des Spiels eine gute Partie gezeigt und sich 67 Spielminuten tapfer gegen die Niederlage gestemmt. Am Ende fehlte wohl die Kraft nach den anstrengenden beiden Spielen des vergangenen Wochenendes, um den großen Favoriten Stuttgart noch mehr zu ärgern.

Jetzt hat NawaRo ein Wochenende spielfrei, ehe es eine Woche später dann zum Derby gegen die Roten Raben Vilsbiburg kommt. Diese unterlagen am Mittwochabend beim Schweriner SC ebenfalls mit 0:3. Für Trainer Benedikt Frank heißt es nun gemeinsam mit seinem Trainerteam sein Team für dieses Derby bestmöglich vorzubereiten. Dieses steigt am 15. Dezember in der Ballsporthalle Vilsbiburg.

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