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Berlin setzt Ausrufezeichen

Bundesligen: Berlin setzt Ausrufezeichen

16.11.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 277 Ansichten

Mit großer Moral und spielerischer Klasse gewannen die Berlin Recycling Volleys am Donnerstagabend das Spitzenspiel der Volleyball Bundesliga beim VfB Friedrichshafen 3:2 (25:18, 19:25, 25:27, 25:20, 15:8). Angeführt vom französischen Duo Samuel Tuia (23 Punkte) und Nicolas Le Goff (15 Punkte/80 % Angriffsquote) drehten die Hauptstädter einen 1:2-Satzrückstand in der ZF Arena und fügten den Häflern die erste Saisonniederlage zu.

Berlin setzt Ausrufezeichen - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Kaum Überraschungen hielten beide Trainer in ihren Startaufstellungen parat. Cedric Enard begann mit Jeffrey Jendryk, Nicolas Le Goff, Adam White, Samuel Tuia, Jan Zimmermann, Benjamin Patch und Dustin Watten. Vital Heynen setzte ebenfalls auf sein Stammpersonal mit unter anderem Sossenheimer und Protopsaltis im Außenangriff.

Das Berliner Spiel lief im ersten Satz flüssig. Die Annahme leistete sich kaum Aussetzer und Jendryks Block zum 8:7 leitete eine starke Phase der Gäste ein. White knallte die Aufschläge ins Häfler-Feld und Patch verwertete die daraus resultierenden Breakchancen. Außerdem ließ Tuia so gut wie keine Möglichkeit zum Punktgewinn aus (16:9). Als Le Goff sich erst Boladz und dann Protopsaltis am Netz griff, war der erste Satz entschieden (19:11). Während sich der VfB kurz aufbäumte (22:17), durfte auch Moritz Reichert seinen ersten Aufschlag in einem Pflichtspiel für die Berliner schmettern. Tuia beendete den ersten Durchgang mit reichlich Finesse (25:18).

Für die BR Volleys war die Devise klar: Bloß nicht wieder so wie beim Supercup agieren, als nach dem Auftaktsatz schnell die Luft raus war. Doch Friedrichshafen wurde nun stärker. Nach zwei frühen Blockpunkten der Häfler liefen die Berliner einem Rückstand hinterher (0:3, 6:10). Tuias guter Lauf aus dem ersten Satz endete und mit ihm auch der seines Teams – 10:16 nach Übertritt des Franzosen. Kyle Russell und Sebastian Kühner kamen in die Partie. Die BR Volleys schnupperten zwar noch einmal an der Aufholjagd (18:22), doch es fehlte an der nötigen Sicherheit (19:25).

Kühner wich wieder für Zimmermann, Russell blieb aber auf dem Court. Beide Mannschaften schenkten sich fortan nichts (6:6). Wenn die BR Volleys Annahme stand, machte Zimmermann vieles richtig – so bei Whites Pipe-Angriff (11:12). Berlins Volleyballteam Nr. 1 kämpfte, um mit einem nun sehr stabilen VfB Schritt zu halten. Tuia bügelte seinen Annahmefehler (17:20) selbst aus und ein Ass von Russell sowie ein Block von Zimmermann drehten den Spielstand (21:20). Aber auch Friedrichshafen antwortete wiederum prompt und nachdem die Männer in Orange drei Satzbälle teils spektakulär abwehrten, war es doch geschehen (25:27).

Mit zu vielen Aufschlagfehlern machten es sich die Hauptstädter selbst schwer (7:7). Als der Service endlich wieder besser daherkam, drückte Le Goff zwei schwache VfB-Annahmen ins Feld und Tuia legte zwei Asse nach (13:10). Plötzlich gelang den Gästen fast alles. Sossenheimer schluckte den Block gegen Russell, dann gegen Jendryk und zwischendurch servierte Zimmermann ein weiteres Ass (18:12). Der Zuspieler setzte Jendryk nun mehrfach perfekt in Szene (22:13) und Berlin stellte auf 2:2 nach Sätzen (25:20).

So brachte der Tiebreak also die Entscheidung und wer anders als der bärenstarke Le Goff sollte zur Führung blocken (5:3). Sossenheimer drosch seinen Angriff ins Netz und abermals hatten die Häfler Probleme mit Zimmermanns Service (10:5). Enards letzte Auszeit schärfte die Sinne seines Teams und Topscorer Tuia (23 Punkte) legte nach (13:8). Das nächste Ass – dieses Mal von White – machte den beachtlichen Auswärtssieg perfekt (15:8).

Zuspieler Jan Zimmermann war im Anschluss zurecht stolz: „Wir haben heute als Team super agiert und auch schwierige Phasen gemeistert. Der Trainer hat das immer wieder gefordert und wir es umgesetzt. Ohne diesen einen Go-to-Guy in unseren Reihen ist gerade der Zusammenhalt für unser Spiel so wichtig. Am Ende haben wir das Aufschlag-Annahme-Battle für uns entschieden.“ Der 74-fache Nationalspieler möchte zum großen Jubiläumsspiel am Sonntag (18. Nov um 16.00 Uhr im Volleyballtempel) gegen Frankfurt genau daran anknüpfen: „Das, was wir heute gezeigt haben, müssen wir konstant abrufen. Uns stehen weitere richtungsweisende Spiele bevor und wir wollen auch diese meistern.“ Heute Abend dürfen Zimmermann & Co aber erst einmal den Erfolg beim Pokalsieger genießen.

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