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Aufsteiger NawaRo Straubing holt Punkt in Suhl

Bundesligen: Aufsteiger NawaRo Straubing holt Punkt in Suhl

11.11.2018 • Bundesligen • Autor: Georg Kettenbohrer 305 Ansichten

Aufsteiger NawaRo Straubing war am Samstag zum VfB Suhl mit dem Ziel gereist Zählbares mitzubringen. Nach der Trainingswoche mit zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen war es aber mehr ein Wunsch, denn eine reale Hoffnung. Doch am Ende gelang NawaRo ein riesen Spiel und am Ende fehlte nicht viel zum ersten Sieg. Einen Punkt konnten die Niederbayern beim 2:3 (25:20, 21:25, 25:16, 16:25, 17:19) nach 2 Stunden und 15 Minuten Spielzeit aber mitnehmen.

Aufsteiger NawaRo Straubing holt Punkt in Suhl - Foto: Schindler

NawaRo bot beim ersten Auswärtsspiel im Hexenkessel Suhler Wolfsgrube eine sehr starke Leistung in einem spektakulären Match und musste sich den Gastgeberinnen am Ende nur knapp mit 2:3 geschlagen geben (Foto: Schindler)

Aber der Reihe nach. Im ersten Satz präsentierte sich Straubing sehr stark in den Elementen Aufschlag und Annahme und konnte sich schnell absetzen. Zur Satzmitte wurde es zwar noch einmal eng und Suhl übernahm die Führung (6:8), doch danach spielte NawaRo wieder konzentriert und sorgte mit einige Aufschlagpunkten für die nötigen Punkte. Bezeichnenderweise brachte ein Sprungaufschlag von Kapitän Danica Markovic den ersten Satzgewinn der Saison für das junge Straubinger Team (25:20). „Wir haben richtig gut gespielt in dem Satz“, so Trainer Benedikt Frank. „Unsere Taktik ist aufgegangen und Suhl hat uns mit Aufschlagfehlern geholfen. Wir hatten zudem gute Ideen und haben den Satz verdient gewonnen.“

Der zweite Satz begann von Straubing, wie der erste aufgehört hatte. Suhl zeigte sich aber verbessert und hielt dagegen. So entwickelte sich ein enges Spiel, das bis zum 15:15 ausgeglichen war. Danach schlichen sich auf Straubinger Seite einige leichte Fehler ein und nachdem NawaRo drei Satzbälle abgewehrt hatte, ging der Satz dann doch an Suhl (21:25). „Zur Satzmitte haben wir etwas nachgelassen und vorsichtigere Aufschläge gemacht. Da war der Satzverlust die logische Konsequenz“, so Frank.

Doch der Satzverlust sorgte nicht für einen Knacks im Selbstvertrauen von NawaRo. Das junge Team hatte gesehen, dass hier mehr, als nur ein Satzgewinn möglich war und wollte den ersten Punkt der Saison holen. Mit starken Aufschlägen, unter anderem durch Frauke Neuhaus, zog NawaRo zur Satzmitte entscheidend davon (18:11). Zwar kam Suhl in der Folge wieder etwas heran, aber nach zwei Blocks am Netz und zwei Assen von Celin Stöhr stand es 25:16 und NawaRo hatte nicht nur seinen zweiten Satz, sondern auch den ersten Punkt in der noch jungen Saison geholt. „Im dritten Satz waren wir wieder voll da und unsere Umstellungen haben gewirkt. Da dachten wir auf der Bank, dass wir auch eine Chance im vierten Satz haben.“

Der vierte Satz bot für NawaRo-Trainer wieder ein Wellental in der Gefühlswelt. „Das war dann aber nicht so. Wir haben im Satz komplett den Faden verloren“, erinnert sich der Coach. Nach starkem Beginn (3:1), war die Führung schnell wieder weg und Suhl marschierte davon. Zwar konnte Straubing vier Satzbälle abwehren, der fünfte brachte jedoch den Satzausgleich. Suhls Claudia Steger schlug den Block an und erzwang damit den Tie-Break (25:16).

Wer aber dachte, dass das erfahrene Team aus dem Thüringer Wald jetzt Katz und Maus mit dem unerfahrenen Neuling spielen würde, rieb sich spätestens beim Seitenwechsel die Augen. Der Underdog aus Straubing spielte konzentriert und lag mit 8:5 vorn. Selbst nach dem Wechsel holte das krankheitsgeschwächte Straubinger Team alles aus sich raus und baute den Vorsprung auf vier Punkte aus (14:10). Doch den Sieg vor Augen verließen NawaRo etwas die Kräfte und Unsicherheiten schlichen sich ins Straubinger Spiel ein. Suhl konnte vier Matchbälle hintereinander abwehren. Auch den fünften und sechsten Matchball für NawaRo konnte Suhl abwehren. Danach hatten die Gastgeber ihren ersten Matchball, der aber von Frauke Neuhaus abgewehrt wurde. Am Ende war Neuhaus aber die unglücklichste Spielerin auf dem Feld. Sie riskierte beim Matchball für Suhl alles und wollte einen Angriffsball zentimetergenau die Linie entlang schlagen. Der Ball touchierte jedoch die Antenne und war somit aus. So konnte Suhl das Spiel gegen Straubing doch noch mit 3:2 für sich entscheiden. Der Aufsteiger aus Straubing hat jedoch bewiesen, dass er gut in der 1. Volleyball Bundesliga mitspielen kann. Denn in der Suhler Wolfsgrube ist es für jedes Team schwer zu spielen. Die Niederlage schmerzte Frank zwar sehr, er sieht sie aber als Teil des Lernprozesses: „Einen Tie-Break nach Hause zu spielen in so einer Halle ist nicht leicht. Auch das muss man lernen. Aber ich denke, dass wir letztlich einen Punkt gewonnen haben und das sollten wir mitnehmen.“

Angesichts des ersten Punktgewinns der Saison für sein Team fällt die Gesamtbilanz von Frank positiv aus. „Wir haben gesehen, dass wir gegen ein gutes Team aus Suhl mithalten können“, so Frank. „Wir müssen noch lernen, dass wir solche Tage besser ausnützen das nächste Mal. Alles in allem haben wir uns saugut verkauft. Es war ein echtes Volleyball-Spektakel, dass wir sauknapp verloren haben. Es war ein echt krasses Spiel.“
Durch den Punktgewinn in Suhl konnte sich NawaRo auf Platz zehn in der Tabelle nach vorne schieben. NawaRo ist jetzt punktgleich mit dem kommenden Gegner SC Potsdam. Der SCP gastiert am kommenden Samstag, 19.30 Uhr in der turmair Volleyballarena. Tickets für die Partie gibt es bereits an den lokalen Vorverkaufsstellen und im Internet auf www.nawaro-straubing.de.

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