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Spektakel mit bitterem Ende

Bundesligen: Spektakel mit bitterem Ende

19.10.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 886 Ansichten

#VolleysComingHome und 7.166 Zuschauer wollten das nicht verpassen: Um das Volleyball-Event aus Berliner Sicht perfekt zu machen, fehlte zum Heimauftakt am Donnerstagabend nur noch ein Sieg. Doch der war dem Hauptstadtclub nach 127 umkämpften Minuten gegen starke SWD powervolleys Düren nicht vergönnt: 2:3 (25:20, 21:25, 14:25, 25:16, 8:15) lautete letztlich das Endergebnis.

Spektakel mit bitterem Ende - Foto: Maximilian Franz

Foto: Maximilian Franz

Zunächst sah Cheftrainer Cedric Enard gegenüber dem 3:0-Auswärtssieg in Hildesheim keinen Grund zur Veränderung und setzte mit Jan Zimmermann, Samuel Tuia, Adam White, Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk, Kyle Russell sowie Libero Dustin Watten auf insgesamt fünf Neuzugänge. Im prächtig gefüllten Volleyballtempel machte Düren den ersten Punkt der Saison – allerdings per Fehlaufschlag für das Heimteam. Schnell brachte der Hauptstadtclub durch Diagonalangreifer Russell auch aus eigener Kraft Zählbares auf die Ergebnistafel und nahm so sein Publikum mit (6:4). Die Gäste ließen aber keinesfalls locker und lagen Mitte des ersten Durchgangs plötzlich das erste Mal vorne (13:14). Doch mit einem Ass beginnend drehte Tuia per starker Aufschlagserie den Auftaktsatz wieder (17:14) und brachte sein Team zurück in die Spur. Neu-Kapitän Sebastian Kühner kam zum Satzball rein und packte direkt im Block zu (25:20).

Im Folgedurchgang gaben die Gäste den Takt vor und zeigten, dass Coach Stefan Falter ein wirklich starkes Team beisammenhat. Auf einen Block von Tuia antwortete der Chilene Gevert per Ass (5:7). Adam White verteilte zwar einen heftigen „Headshot“, bekam es aber mit gleicher Münze zurückgezahlt (12:15). Wieder griff ein Wechsel von Enard: Bogachev kam, sah und punktete zum Ausgleich (18:18). Aber der Youngster wackelte auch zweimal in der Annahme, wodurch Düren entscheidend davonzog (19:23) und ausglich (21:25). Die Powervolleys machten ihrem Namen alle Ehre und wirkten in der Folge deutlich entschlossener als die BR Volleys (1:4, 5:8). Die Annahme der Berliner wackelte nun mit dem Franzosen Lacassie am Aufschlag gewaltig und die Rheinländer zogen davon (6:12, 9:17). Feinkost bekamen die über 7.000 Zuschauer nicht geboten, aber Düren schlug aus dem zerfahrenen Spiel mehr Kapital (13:21) und stellte durch Andrei auf 1:2 nach Sätzen (14:25).

Berlins Volleyballteam Nr. 1 zeigte Moral und bäumte sich gegen die drohende Niederlage. Bogachev – nun dauerhaft auf der Platte – und Russell fanden die Lücken im großgewachsenen Gästeblock (10:8). Der US-Boy und Le Goff blockten zur deutlichen Führung (14:9). Angetrieben vom starken Libero Watten kam der Deutsche Meister zurück ins Match (25:16). Den Tiebreak diktierten dann aber wieder von Beginn an die Gäste (1:4, 3:8). Erst die erneute Einwechslung von Kühner und ein Block von Jendryk gaben kurzzeitig Hoffnung (7:9). Der Lette Sauss machte diese gegen Russell zunichte und am Ende jubelten die Dürener mit ihren Fans (8:15).

Enard: „Ich habe viel von der Arena gehört, aber meine Erwartungen wurden übertroffen. Wir wollten diesem Publikum natürlich einen Sieg schenken, doch das hat leider nicht funktioniert. Trotz des guten ersten Satzes wurden wir zunehmend nervös. Das Fazit des Abends: Vor uns liegt noch viel Arbeit.“ Der Kapitän des Siegers Michael Andrei lobte sein Team: „Vielleicht waren wir das Quäntchen cleverer. Man hat gemerkt, dass wir schon länger zusammen trainieren. Beide Mannschaften haben noch nicht ihren besten Volleyball gespielt, aber wir freuen uns natürlich trotzdem sehr über diesen Sieg.“ Den BR Volleys bleiben nach der ersten Saisonniederlage nun zehn Tage bis zum comdirect Supercup (28. Okt, TUI Arena Hannover), um weiter an der eigenen Leistung zu feilen.

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