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"Mr. Playoff" trägt weiterhin Orange

Bundesligen: "Mr. Playoff" trägt weiterhin Orange

26.07.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 460 Ansichten

Eine solche Leistungsexplosion in der entscheidenden Saisonphase sah man im BR Volleys Team selten zuvor. Außenangreifer Adam White avancierte zum heimlichen Playoff-MVP 17/18, überzeugte Fans und Management im Meisterschaftsfinale von seiner Vielseitigkeit und Klasse. Umso erfreulicher ist es, dass der 28-jährige seinen Vertrag beim Hauptstadtclub nun um ein weiteres Jahr verlängert hat.

"Mr. Playoff" trägt weiterhin Orange - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Obwohl Adam White von der Stadt, dem Verein und seinen Fans von Beginn an fasziniert war, wie er selbst sagt, war sein erstes Jahr beim Deutschen Meister nicht immer einfach. White schwankte unter Headcoach Luke Reynolds in seinen Leistungen und konnte den hohen Vorschusslorbeeren nur selten gerecht werden. Im letzten Saisondrittel jedoch änderte sich das Bild im wahrsten Sinne des Wortes „schlagartig“ und daran hatte sicher auch der Trainerwechsel zu Stelian Moculescu einen gewichtigen Anteil. In den Playoffs machte der 2,05 Meter Mann sich fortan unverzichtbar für das BR Volleys Team.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Adams Leistungen nicht immer zufrieden waren. Aber es hat nicht nur mir imponiert, wie er sich aus dem Tief herausgearbeitet hat und mit Start der Playoffs zu einer felsenfesten Größe wurde“ erklärt Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Wie stark White vor allem während der Finalserie aufspielte, begeisterte nicht nur die Fangemeinde der Berliner. Vital Heynen, Trainer des Endspielgegners VfB Friedrichshafen hatte White als vermeintlichen Schwachpunkt ausgemacht und ließ demzufolge seine Aufschlagspieler immer wieder den Australier anpeilen. Dieser zeigte jedoch in den entscheidenden Duellen kaum eine Schwäche. „Seine Vorstellung war in allen Elementen beeindruckend. Am Saisonende war Adam vielleicht unser wichtigster Mann“, so Niroomand über den langen Schlacks.

Trotz dieses ebenso furiosen wie erfolgreichen Saisonendes entschied sich White gegen einen Sommer mit der australischen Nationalmannschaft und hat dafür gute Gründe: „Ich bin in der Off-Season vollbeschäftigt, baue in Holland mit meiner Familie ein Haus und packe dabei natürlich mit an. Statt eines Volleyballs habe ich aktuell eher die Bohrmaschine in der Hand.“ Für den Hauptstadtclub ist das nicht unbedingt ein Nachteil. Der letzte verbliebende „Volleyroo“ bei den BR Volleys kann die Vorbereitung auf die neue Spielzeit somit von Beginn an mitmachen und freut sich auf den neuen Konkurrenzkampf: „Ich komme Mitte August zurück nach Deutschland und bin extrem gespannt auf das neue Team. Es wird sich im Training zeigen, wer welche Rolle innerhalb der Mannschaft einnimmt.“ Neben Eigengewächs Egor Bogachev werden mit Samuel Tuia und Moritz Reichert zwei Neuzugänge den Außenangriff des Meisters verstärken. Die Kaderplanungen auf dieser Position sind also abgeschlossen und das Rennen um die Stammplätze kann beginnen.

Trotz der neuen Konkurrenzsituation bleiben die Ziele von Adam White unverändert: „Ich will mit unserem Team natürlich den Titel verteidigen und in der Champions League weit kommen. Deren neuer Modus wird uns das nicht gerade einfach machen, aber die KO-Runde zu erreichen, darf durchaus unser Anspruch sein.“ Als kompletter Spielertyp, der seine Annahme-Qualitäten mit Intelligenz im Angriff und einem druckvollen Aufschlag kombiniert, will der Australier einen tatkräftigen Anteil daran leisten.

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