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Nächster Nationalspieler: Adam macht den Anfang

Bundesligen: Nächster Nationalspieler: Adam macht den Anfang

29.05.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 365 Ansichten

„Ein Zuspieler, der viel Potenzial für die Zukunft mitbringt, aber auch heute schon eine absolute Alternative auf Augenhöhe zu einem Top-Mann wie Patrick Steuerwald darstellt“, hatte United Volleys-Geschäftsführer Henning Wegter kürzlich die Wunschvorstellung hinsichtlich der freien Position in der Schaltzentrale des hessischen Volleyball-Erstligisten formuliert.

Dass er dabei einen ganz konkreten Kandidaten im Auge gehabt haben dürfte, sollte spätestens mit dessen offizieller Vorstellung klar sein: Adam Kocian wechselt vom Ligakonkurrenten Lüneburg für mindestens zwei Jahre ins Rhein-Main-Gebiet. Beim Tabellensiebten der zurückliegenden Saison war der 23-jährige zwei Jahre lang Stammzuspieler.

Schon zuvor ging er in der 1. Volleyball Bundesliga für die VSG Coburg/Grub ans Netz. Frankfurt und Umgebung sind ihm ebenfalls keinesfalls unbekannt. Zwei Jahre lang besuchte er das hiesige Volleyball-Internat. Geboren wurde er gerade einmal 100 Kilometer entfernt von seiner alten und neuen Wirkungsstätte im rheinland-pfälzischen Andernach. Und das hinein in eineechte Volleyball-Familie: Sein Vater Milan war bereits Nationalspieler in der Slowakei, wo Adam 2010/11 ebenfalls eine Saison in Bratislava absolvierte. Bruder Tomas stand zuletzt beim Deutschen Vizemeister und Pokalsieger VfB Friedrichshafen unter Vertrag. Zur neuen Spielzeit wechselt er zu den SWD Powervolleys nach Düren.

Familiäre Charakterprägung

„Alle drei leben für den Volleyball, sind auch charakterlich echte Sportsmänner mit großem Verständnis für das Geschehen auf und neben dem Feld. Wenn Adam weiter in die Fußstapfen von Vater und Bruder tritt, sehe ich ihn auch menschlich als ganz großen Gewinn für uns“, freut sich Henning Wegter über den ersten Neuzugang für das vierte Erstligajahr der United Volleys. Die Hessen setzen dabei weiterhin auf ihr Konzept, herausragenden Talenten erstklassige Bedingungen für ihre sportliche Entwicklung zu bieten und sie zu Spitzenathleten auszubilden. „Auch wenn wir in der Trainerfrage noch keine abschließende Entscheidung verkünden konnten, haben wir mit Adam eine weitere große deutsche Zukunftshoffnung von unserem Gesamtpaket überzeugen können und sind darauf sehr stolz“, betont der Geschäftsführer.

Ein reiner Nachwuchsspieler ist Kocian, der von mehreren Topclubs aus dem In- und Ausland umworben war, dabei längst nicht mehr. Nach seinen starken Liga-Leistungen lud ihn Bundestrainer Andrea Giani im vergangenen Jahr erstmals in die DVV-Auswahl ein. Sein Debüt gab der aufgeschlossene Blondschopf zusammen mit United-Mittelblocker Georg Escher in der World League-Partie gegen Mexiko, war auch beim Finalturnier in Mittelamerika mit dabei. Auch in diesem Sommer plant Giani mit dem Neu-Hessen. Zum Auftakt der neugeschaffenen Volleyball Nations League an diesem Wochenende darf er noch pausieren. In der zweiten Hälfte der Nationalmannschaftssaison soll er erneut zum Team stoßen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei den United Volleys in einem richtig starken Team“, blickt er bereits voraus.

Ziel: erster Sieg in Frankfurt

Neben Tobias Krick und Julian Zenger, die beide am Wochenende für den DVV in Serbien im Einsatz waren, und Moritz Karlitzek, der mit Knieproblemen vorübergehend aussetzen musste, ist Adam Kocian der vierte aktuelle Nationalspieler im United-Kader. „Wir mussten schließlich reagieren, nachdem Friedrichshafen beim Lehrgang in Kienbaum auf einmal mit ebenso vielen Teilnehmern wie wir vertreten war“, schmunzelt Henning Wegter. Die Fans in der Fraport Arena dürfen sich also auch in der nächsten Saison auf „junge Wilde“ mit großem Potenzial und viel Leidenschaft freuen. Auch abseits des Courts dürfte Adam Kocian bald zu einem weiteren Sympathieträger werden. Und er selbst will vor allem schnellstmöglich das schaffen, was ihm mit Lüneburg drei Jahre lang verwehrt geblieben ist: einen Sieg in der Fraport Arena. Dauerkarten sind auf www.unitedvolleys.de/tickets erhältlich.

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