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Ein Meister-Trainer für den Meister

Bundesligen: Ein Meister-Trainer für den Meister

24.05.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 546 Ansichten

Cedric Enard, 42-jähriger Volleyball-Lehrer aus Frankreich, ist der neue Cheftrainer der Berlin Recycling Volleys. Enard wurde vor kurzem, vier Tage bevor der Hauptstadtclub seinen nationalen Titel verteidigte, französischer Meister mit Tours VB. Nun wird der frühere Mittelblocker, der außerdem Assistenztrainer der Nationalmannschaft seines Heimatlandes ist, als Nachfolger von Stelian Moculescu die sportliche Verantwortung für das BR Volleys Team übernehmen.

Ein Meister-Trainer für den Meister - Foto: CEV

Cedric Enard (Foto: CEV)

15 Jahre lang war Enard für die Spacer’s Toulouse aktiv – erst als Spieler (2002-2004), danach als Co-Trainer (2007-2011) und schließlich als Cheftrainer (2011-2017). Als solcher führte er seinen Herzensclub im letzten Jahr sogar erstmals in die CEV Champions League. In der europäischen Königsklasse mussten die Franzosen (in der gleichen Gruppe wie die BR Volleys) dann jedoch ohne ihre prägende Trainerfigur auskommen, denn in der abgelaufenen Saison sicherte sich der Top-Club Tours VB die Dienste des Familienvaters, der nun mit seiner Frau und seinen drei Töchtern erstmals den Schritt ins Ausland und in die Volleyball Bundesliga wagt.

Mit Tours wurde Cedric Enard auf Anhieb französischer Meister: „Für mich war es eine Ehre, dieses Topteam zu coachen. Die Mannschaft hat sich im Saisonverlauf kontinuierlich entwickelt und am Ende haben wir das Finale gegen Chaumont in einer großartigen Atmosphäre 3:1 gewonnen. Es war wundervoll, diesen Moment mit unseren vielen Fans zu teilen“, berichtet Enard von seinem ersten Meisterschaftsgewinn als Cheftrainer.

3.100 Zuschauer erlebten das große Finale in Paris, in dem auch BR Volleys Neuzugang Moritz Reichert unter seinem alten und jetzt neuen Coach aufschlug. Gut also, dass der Co-Trainer der französischen Auswahl eine solche Kulisse gewohnt ist, bevor er im Oktober erstmals Europas Volleyballtempel betritt: „Ich selbst kenne die besondere Atmosphäre der Max-Schmeling-Halle noch nicht aus eigener Erfahrung, aber meine Freunde aus Toulouse haben mir davon in den höchsten Tönen vorgeschwärmt. Ich fiebere diesem Moment bereits jetzt entgegen. Außerdem sind die BR Volleys einer der professionellsten Vereine in ganz Europa und Berlin für mich und meine Familie ein schöner Ort zum Leben. Das Gesamtpaket stimmt.“

Die jüngsten Erfolge des Franzosen, der als Spieler auch für Poitiers und Avignon ans Netz ging, überzeugten Manager Kaweh Niroomand: „Cedric ist ein Trainer, der sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelte und zuletzt bei einem europäischen Topclub gezeigt hat, dass er höchsten Ansprüchen gerecht wird. Ich bin mir sicher, er brennt für unser Projekt hier in Berlin und ist der richtige Mann für den sportlichen Neuanfang, vor dem wir stehen.“ Sprachschwierigkeiten sollte es dabei nicht geben, denn neben seiner Muttersprache beherrscht die 1,97 Meter Erscheinung gutes Englisch.

Für Enard von großer Bedeutung ist seine Tätigkeit als Assistent von Coaching-Legende Laurent Tillie in der französischen Nationalmannschaft, die er im vergangenen Sommer begann: „Laurent war ein überragender Spieler und ist nun auch als Trainer sehr erfolgreich. Es ist die Art, wie er unseren Sport neu denkt, von der ich sehr viel lernen kann und möchte.“ Was ihm in den Vertragsverhandlungen mit Tour VB verwehrt blieb, fand er in Berlin: „Mit Kaweh konnte ich den Kompromiss schließen, auch für die Nationalmannschaft tätig zu bleiben.“ Denn mit der "Grande Nation" hat Cedric Enard in der morgen beginnenden Volleyball Nations League und besonders bei der Weltmeisterschaft im September viel vor. In der VNL sind die Franzosen als Gastgeber für das Final-Turnier gesetzt und bei der WM soll dem Team um Star Earvin N´Gapeth endlich der erste Titelgewinn gelingen.

Aufgrund dieser internationalen Herausforderungen im Sommer kommt der neue Cheftrainer zwar erst spät in der Vorbereitung zum BR Volleys Team, doch seine Passion für die Aufgabe beim Hauptstadtclub ist schon schon jetzt spürbar: „Ich bin bereit, mit dem Verein und seinen Fans eine großartige Saison zu teilen und zu erleben. Ich freue mich ungemein auf diese Herausforderung.“

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