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Mit Kawumm gegen KW

Bundesligen: Mit Kawumm gegen KW

25.03.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 587 Ansichten

Da hatte wohl einer die Spielankündigung der United Volleys falsch verstanden: „Hauptrunden-Abschluss“ hieß es da im Vorfeld, und der sollte am Samstag gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen natürlich erfolgreich gestaltet werden. Das gelang mit einem ungefährdeten 3:0 (25:21, 25:20, 25:20) in nur 76 Spielminuten zu einhundert Prozent. Einzig der Australier Lincoln Williams musste noch einen draufsetzen und machte die Partie vor eigenem Publikum in der Rüsselsheimer Großsporthalle zum „Abschuss“-Festival. Gleich drei Mal mussten sich Brandenburger Spieler benommen schütteln, nachdem sie der für seine Schlaghärte gefürchtete Diagonale anvisiert hatte. Den ersten Volltreffer landete der „Sledgehammer“ zum 2:3 im ersten Satz. Zuvor hatten die Uniteds das einzige Mal im gesamten Match deutlicher zurückgelegen.

Mit Kawumm gegen KW - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

Jubel, Trubel, Heiterkeit zum Absch(l)uss der Hauptrunde bei den United Volleys (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

Steuerwald im Fachgespräch

Die Netzhoppers begannen angriffslustig und schienen durchaus motiviert, dem Tiebreak-Erfolg im Hinspiel eine weitere Überraschung folgen zu lassen. Allen voran Kapitän Björn Andrae , seines Zeichens dreifacher deutscher „Volleyballer des Jahres“. Nach dem Ausgleich und dem ersten von insgesamt fünf Williams-Assen dominierten jedoch die Hausherren. „Das war so, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Jungs haben gezeigt, dass sie die Scharte von der ersten Begegnung unbedingt auswetzen wollten“, lobte Cheftrainer Michael Warm. Neben der australischen Angriffsmaschine waren dabei auch Adrian Aciobanitei auf der Außenposition und Moritz „Air“ Karlitzek mit gewohnter „Hangtime“ aus dem Rückraum einfach nicht zu stoppen.

Routinier Patrick Steuerwald konnte sich da zwischendurch sogar kurz Zeit nehmen für eine kleine Zuspieler-Fachdiskussion mit KW-Coach Mirko Culic. Auch im zweiten Durchgang konnten er und seine Mitstreiter sich frühzeitig absetzen. Beim Stand von 17:12 wechselte Michael Warm Ersatz-Steller Jannis Hopt (2,05 Meter) ein, der sich im Zusammenspiel mit Mittelblocker Tobias Krick (2,11 Meter) als „Stratosphären-Duo“ direkt optimal einführte. Bevor er den Krickster in luftiger Höhe perfekt bediente, hatte er den Gästen mal eben schon ganz trocken einen zweiten Ball reingedrückt. Beim Satzball zum 25:20 demonstrierte Jung-Nationalspieler Moritz Karlitzek dann nicht zum ersten Mal, dass er sich für dieses Spiel auch im Block einiges vorgenommen hatte.

Warm wird 50 und warnt

„Mit Kawumm gegen KW“ – Nach diesem Erfolgsrezept ging es auch im dritten Satz weiter, den Lincoln Williams mit weiteren „Abschüssen“ zum 5:3 und zum 7:5 eröffnete. Allerdings schafften es die Netzhoppers in der Folge diesmal, bis zum 17:17 mitzuhalten. Ein Schnellangriff von „Kid Block“ Krick leitete dann jedoch den United-Endspurt ein, den Matchball besorgte Moritz Karlitzek mit dem insgesamt zehnten Ass der Gastgeber. In dieser Form sollten die Uniteds für die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft gut gewappnet sein. Das ist auch nötig, immerhin startet das Viertelfinale bereits am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in der Frankfurter Fraport Arena. Gegner ist, wie schon 2017, der TSV Herrsching, der mit der Empfehlung eines 3:2-Heimsiegs gegen Düren anreist.

Nicht nur deshalb warnt Trainer Warm: „Gegen Herrsching hatten wir in dieser Saison schon zwei ganz enge Spiele. Die werden auf keinen Fall noch einmal so klar im Viertelfinale ausscheiden wollen wie im Vorjahr. Da dürfen wir uns keine Blöße geben und brauchen vor allem die Unterstützung aller Volleyballfans aus dem Rhein-Main-Gebiet“, so Warm, der nach dem Sieg mit Mannschaft, Kollegen Freunden und alten Weggefährten – etwa dem 208-fachen Nationalspieler und fünffachen Deutsche Meister Leif Andersson – in seinen 50. Geburtstag hineinfeierte. Ab Montag allerdings wird wieder hart gearbeitet, denn schließlich wollen die Uniteds unbedingt zum dritten Mal ins Halbfinale. Da könnte der mögliche Gegner dann nicht KW, sondern Kaweh heißen. Den Berliner Manager Kaweh Niroomand und seine BR Volleys würden die Hessen nur zu gern ein weiteres Mal in Frankfurt begrüßen.

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