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Mit der Entscheidungsfreude kommt der Erfolg

Bundesligen: Mit der Entscheidungsfreude kommt der Erfolg

15.01.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 467 Ansichten

„Manchmal ist es wichtiger, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, als aus Angst, einen Fehler zu machen, zu lange zu zögern“, stellte United-Volleys-Cheftrainer Michael Warm nach dem hart erkämpften 3:2 (25:17, 28:26, 21:25, 25:27, 15:6)-Heimsieg seiner Mannschaft gegen die Volleyball Bisons Bühl fest. Die Analyse bezog sich vor allem auf den knapp verlorenen vierten Durchgang.

Mit der Entscheidungsfreude kommt der Erfolg - Foto: United Volleys/Gregor Biskup

m Ende hatten die United Volleys um Libero Julian Zenger gegen Bühl doch wieder Oberwasser (Foto: United Volleys/Gregor Biskup)

In dem hatten Warms „junge Wilde“ bereits einen Matchball, mussten letztendlich aber noch einmal in die Verlängerung – spricht: den Tiebreak. Zwei Mal in der Annahme nicht richtig aufgepasst, zwei Asse kassiert, und schon war der Satz futsch. Statt 2:0 hieß es plötzlich 2:2, und statt mit drei Punkten für einen möglichen 3:1-Erfolg mussten sich die Uniteds mit nur zwei Zählern begnügen.

Warm vermisst Aufschlagpower

Dabei hatten sich die Hausherren vor gut 1.000 Zuschauern in der Fraport Arena zu Beginn ordentlich ins Match hineingebissen. Einen Fünf-Punkte-Rückstand in Satz eins drehten sie gegen blockstarke Badener mit einer Angabenserie von Georg Escher. In der „Crunchtime“ ließ es dann der junge Ady Aciobanitei im Aufschlag krachen und servierte gleich fünf Mal in Folge bis zur 1:0-Führung. „Insgesamt kamen unsere Angaben heute aber nicht so druckvoll wie gewohnt. Das hat es den Bisons leichter gemacht, ihr Spiel aufzuziehen“, stellte Michael Warm fest. Durchgang zwei verlief lange ausgeglichen, bevor Zuspieler Patrick „Nano“ Steuerwald seine kompletten 1,80 Meter zu einem krachenden Einerblock zum 25:24 emporschraubte. Einen weiteren „Monsterblock“ sowie einen zu lang geratenen Bühler Angriff später schien alles auf einen frühzeitigen Feierabend für alle sportlich Beteiligten hinzudeuten.

Dem stellte sich fortan auf Seiten der Gäste aber vor allem der japanische Topangreifer Masahiro Yanagida entgegen, der sich bis zum Spielende ganze 26 Mal in die Scorer-Liste eintragen konnte. Während sein junger Landsmann Issei Otake bei den Hessen nur kurzzeitig aufs Feld durfte, war der erfahrene Nationalspieler Dreh- und Angelpunkt des Bühler Spiels. „Das ist aber auch klar bei so einem international erprobten Spieler“, erkärte der United-Coach später. Wie die meisten seiner Spieler sei der 22-jährige „Japan Tower“ Otake dagegen noch ein „Rising Star“, der seine Sache von Woche zu Woche besser mache. Nach dem Ende der Partie waren die beiden Männer aus dem „Land des Lächelns“ bei ihren Fans aber gleichermaßen gefragt. Geduldig standen sie den rund 100 in die Arena gekommenen japanischen Zuschauern Rede und Antwort und posierten für unzählige gemeinsame Fotos.

Krick und Zenger im Zuspiel

Vier Tage lang war Issei Otake rund um das Match von einem eigens aus seiner Heimat angereisten Fernsehteam auf Schritt und Tritt begleitet worden. Hinzu kamen diverse Interview-Wünsche der schreibenden Presse. Vor Ort in der Halle konnten die in- und ausländischen Medienvertreter letztendlich verfolgen, wie sich die United Volleys im Entscheidungssatz doch noch den angestrebten Sieg im ersten Rückrundenspiel der Saison sicherten. Mit der zuvor fehlenden Entscheidungsfreudigkeit legten sie direkt einen Blitzstart zum 6:2 hin. Ohne groß nachzudenken, bediente etwa der gelernte Mittelblocker Tobias Krick gleich zwei Mal seinen Teamkollegen Moritz Karlitzek mit mustergültigen Zuspielen.

Libero Julian Zenger tat es ihm gleich, nachdem der etatmäßige Steller Steuerwald mit einem grandiosen Abwehrreflex den Ball im Spiel gehalten hatte. Schließlich waren es Karlitzek und „Graf Attackula“ Aciobanitei – später zum „Sports&Travel MVP“ gekürt – die mit kraftvollen Aufschlagserien die Ernte einfuhren. Mit den zwei erkämpften Punkten rangieren die United Volleys weiter an dritter Stelle des Erstliga-Tableaus und dürfen sich in zwei Wochen auf ein echtes Spitzenspiel gegen die direkt hinter ihnen platzierten SWD Powervolleys aus Düren in der Fraport Arena freuen. Zuvor geht es am kommenden Wochenende aber erst einmal zum Tabellenletzten, den Bergischen Volleys aus Solingen. Dort sollen dann möglichst wieder drei Zähler her.

 

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