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United Volleys „Big in Japan“

Bundesligen: United Volleys „Big in Japan“

12.01.2018 • Bundesligen • Autor: Jan Wüntscher 487 Ansichten

Wenn die United Volleys am Sonntag um 16 Uhr die Volleyball Bisons Bühl in der Fraport Arena empfangen, kommen die meisten Zuschauer womöglich gar nicht aus Deutschland. Gut 10.000 Kilometer entfernt könnte die Aufmerksamkeit sogar noch größer sein als hierzulande.

United Volleys „Big in Japan“ - Foto: United Volleys/Manfred Neumann

Gemeinsam kämpferisch und erfolgreich: Issei Otake (Mitte) und seine Teamkollegen von den United Volleys (Foto: United Volleys/Manfred Neumann)

Der Grund: Mit dem Frankfurter Issei Otake und Masahiro Yanagida aus Bühl treffen fern der Heimat zwei Japaner aufeinander. Im Land der aufgehenden Sonne wird die Partie deshalb live im Fernsehen übertragen. Um ihre beiden Helden auch in den Tagen vor- und nachher auf Schritt und Tritt zu begleiten, fliegen außerdem nicht zum ersten Mal gleich mehrere japanische TV- und Presseteams ein.

Duell der „Drachengötter“

Nicht nur die beiden Topstars aus dem fernen Osten haben es freilich verdient, dass ihnen auch live in der Fraport Arena eine große Kulisse zujubelt. Während der nur 1,86 Meter große Yanagida zuhause schon absoluten Promi-Status genießt und bei seiner Verabschiedung von weinenden weiblichen Fans bis zum Flughafen begleitet wurde, zählt sein United-Landsmann Issei Otake zu den aufstrebenden Nachwuchsathleten des Olympia-Gastgeberlands 2020, denen eine große Zukunft vorausgesagt wird. Dabei kann der Zwei-Meter-Mann aus der Frankfurter Partnerstadt Yokohama auf einen besonderen familiären Background bauen: Seine Schwester Riho ist ebenfalls Nationalspielerin, Vater Hideyuki erreichte bei den Olympischen Spielen von Barcelona 1992 sogar Platz sechs.

Auch Nationalcoach Yuichi Nakagaichi düfte die Begegnung in Frankfurt deshalb aufmerksam verfolgen, um sich ein Bild vom aktuellen Leistungsstand seiner beiden „Drachengötter“ – so der Kampfname der japanischen Volleyball-Auswahl – zu machen. Ob er live vor Ort sein wird, steht noch nicht fest, auf jeden Fall hat er seinen Besuch für eines der noch ausstehenden Spiele angekündigt. Den gerade erst 22-jährigen „Yokohammer“ Otake dürfte diese Aufmerksamkeit derzeit besonders freuen, konnte er doch zuletzt gegen Friedrichshafen mehrere Sätze lang unter Beweis stellen, dass er sich inzwischen gut in das vor der Saison neu formierte United-Team integriert hat. Mit einer ähnlich starken Leistung will er zu einer Wiederholung des deutlichen Siegs vom ersten Aufeinandertreffen von Hessen und Badenern im Oktober beitragen.

„Im kämpferischen Bereich Akzente setzen“

Beeindruckend waren die jungen Uniteds damals in die Saison gestartet. „Damals ist uns fast alles gelungen, und Bühl war mit seinen vielen ausländischen Neuzugängen einfach noch nicht eingespielt“, erinnert sich Cheftrainer Michael Warm, „letzteres wird dieses Mal definitiv anders sein.“ Zumal die Bisons zwar keinen Neuzugang, aber dennoch eine Verstärkung hinzubekommen haben: Der luxemburgische Nationalspieler Chris Zuidberg wurde bereits vor der Saison vom CEV Cup-Sieger und United-Bezwinger Tours in Frankreich verpflichtet, ist aber erst jetzt einsatzberechtigt. In jedem Fall werde Bühl voll motiviert sein, die klare 0:3-Hinspielniederlage wettzumachen, erwartet Michael Warm und fordert deshalb: „Gegen dieses Gegner müssen wir im kämpferischen Bereich Akzente setzen, wenn wir gewinnen wollen.“

Oben dranbleiben an den Spitzenteams aus Berlin und Friedrichshafen und sich eine möglichst optimale Ausgangssituation für die Playoffs sichern – Das ist und bleibt das Ziel der aktuell drittplatzierten United Volleys für die Rückrunde. Issei Otake freut sich natürlich besonders auf das Duell mit seinem Landsmann, mit dem er über Weihnachten drei gemeinsame Tage in München verbracht hat. Zuhause trafen beide erst zwei Male sportlich aufeinander – den Sieg holte jeweils der Frankfurter „Japan Tower“. „Aber für mich ist eigentlich jedes Spiel in der Bundesliga etwas Besonderes“, betont Otake. Und was er an seinem neuen Team nach kurzer Zeit am meisten schätzen gelernt hat, dürfte mit Sicherheit auch seinem Coach gefallen: „Hier hat jeder einzelne Spieler den absoluten Willen zu gewinnen, und alle kämpfen darum gemeinsam bis zum letzten Punkt.“

 

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