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Zum Jahresauftakt Platz zwei im Visier

Bundesligen: Zum Jahresauftakt Platz zwei im Visier

05.01.2018 • Bundesligen • Autor: Christof Bernier 702 Ansichten

Zum ersten Spiel des neuen Jahres reisen die BR Volleys ins Bergische Land - mit dem klaren Ziel, den dritten Bundesliga-Auswärtssieg in Folge einzufahren. In der Bayer-Sporthalle (06. Jan um 19.00 Uhr), wo die SCC Volleyballer 2003 schon einmal Deutscher Meister wurden, möchten Cheftrainer Luke Reynolds und seine Männer die jüngst gegen Bühl gezeigte Leistung bestätigen und in der Tabelle auf Rang zwei springen.

Zum Jahresauftakt Platz zwei im Visier - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

„Der Sieg in Bühl war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir haben sehr selbstsicher und konzentriert gespielt, es geschafft, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Daran gilt es auch im neuen Jahr anzuknüpfen. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern“, ist Cheftrainer Luke Reynolds noch anzumerken, wie gut der klare 3:0-Erfolg in Bühl zuletzt tat. Mit verbessertem Aufschlag und einer hohen Angriffsquote dominierten die Berliner die Volleyball Bisons. Nun gilt es, diese Leistung am Samstagabend in Solingen zu wiederholen. Nach fünf freien Tagen zum Jahreswechsel sollten die Energietanks jedenfalls wieder aufgefüllt sein.

In der Bayer-Sporthalle Wuppertal gewannen die BR Volleys in der letzten Saison klar mit 3:0 gegen die Solingen Volleys. Der Gegner trägt nun einen neuen Namen, nennt sich Bergische Volleys, doch die Probleme sind geblieben. Nachdem man in der Spielzeit 2016/17 die Klasse sportlich nicht hielt, profitierten die Solinger von dem Aufstiegsverzicht der Zweitligisten. Auch in dieser Saison stehen die Rheinländer mit null Zählern am Tabellenende, schnupperten beim letzten Match in Herrsching aber immerhin knapp am ersten Punktgewinn (1:3).

„Solingen hat eine junge, hungrige Truppe, die man nicht unterschätzen darf. Mit ihrem neuen Spieler haben sie nun auch noch einmal an Qualität gewonnen“, betont Reynolds und spielt auf den nachverpflichteten Ossi Rumpunen an. Der Finne spielte in der Vorsaison bei den Dürener Powervolleys und steht seit Anfang Dezember als Außenangreifer in der Formation der Klingenstädter. Coach Johann Isacsson probierte im Saisonverlauf viel aus, bot zuletzt Routinier und Co-Trainer Oliver Gies regelmäßig als Libero auf. Dazu setzt man bei den Bergischen Volleys auch auf geballte Aussie-Power, hat wie der Deutsche Meister drei Australier im Kader. Diese kennt natürlich auch Luke Reynolds: „Gerrard Lipscombe war im Sommer unser Backup-Libero für Luke Perry in der Nationalmannschaft. Er war mit mir auch auf der gleichen Highschool und ich sein Trainer in der siebten und achten Klasse. Jetzt sehen wir uns in der deutschen Bundesliga wieder. Wer hätte das gedacht.“

Wie Reynolds sein Team am Samstag auf den Tabellenletzten einstellt, da wollte sich der 32-Jährige noch nicht festlegen: „Ich weiß noch nicht, wer in Solingen beginnen wird. Es kann sein, dass jeder seine Einsatzzeit bekommt. Über allem steht aber der Erfolg des Teams.“ Denn der Cheftrainer hat natürlich auch die Tabelle im Blick, in der die BR Volleys mit einem Auswärtssieg auf Rang zwei klettern könnten.

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