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Eine Supersaison der Oshino-Volleys - eine Halbzeitbilanz

2. Bundesligen: Eine Supersaison der Oshino-Volleys - eine Halbzeitbilanz

03.01.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller 905 Ansichten

Eltmann. Was im Vorjahr bereits das Bundesligageschehen bei den Volleyballern in Franken prägte, nämlich eine extrem starke Dauerleistung des VC Eltmann in der 2. Halbserie des Spieljahres 2015/16 unter Jozef Janosik setzte sich in der laufenden Spielserie mit Milan Maric als Trainer nahtlos fort. Von 36 möglichen Punkten erkämpfte man sich bis Weihnachten 33, eine Erfolgsquote von über 90 %. So steht den 11 Siegen gerade mal eine knappe Tie Break-Niederlage entgegen.

Eine Supersaison der Oshino-Volleys - eine Halbzeitbilanz - Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann

Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann

Die Fans, und nicht nur der Fanclub "Red Barons", fühlen sich derzeit im Schlaraffenland der Siegesgefühle, der erste Verfolger Schwaig hat bei einem Spiel mehr 6 Punkte Rückstand, brennt jedoch darauf, den Eltmannern im ersten Punktspiel des Jahres 2017 im Gigantenduell in der heimischen "Gelben Hölle" die zweite Saisonniederlage beizubringen.

Neben dem 2:3-Ausrutscher der Eltmanner Ende November in Mainz gab es zwar im Oktober noch eine knappe Niederlage, und diese gar in eigener Halle, doch das war im Achtelfinale des Deutschen Pokals und der Gegner war kein Zweitligist, sondern der traditionsreiche Erstligaverein aus Bühl. Die Bühler "Bisons" rangieren in der Eliteliga seit Jahren nur knapp hinter den beiden deutschen "Übermannschaften", den Berlin Recyclings und dem VfB Friedrichshafen , beide eine Ansammlung aus vielen Nationalspielern mehrerer Länder. Im Jahr 2015 standen die "Bisons" aus der Volleyballstadt Bühl im Südwesten Deutschlands selbst im Pokalfinale. In Eltmann standen sie knapp vor einer sensationalen Niederlage, konnten das Pokalmatch allerdings nach einem 0:2-Satzrückstand gegen einen übermotivierten Sechser der Oshino Volleys Eltmann noch kippen.

Doch in den Punktspielen der 2. Liga ist der VC Eltmann bisher das Maß aller Dinge. Den bitteren Kelch der Niederlage gab es außer im Pokalmatch gegen Bühl nur einmal zu leeren, in Mainz, als man schon mit 2:0 nach Sätzen führte und dann dem Team einer beeindruckenden Trainerpersönlichkeit, der einzigen Frau in diesem Amt im Männervolleyball im Tie Break noch unterlag. Aline Reinhardt wurde an diesem Abend in Mainz wie eine Königin gefeiert, das Wundenlecken der Eltmanner begann gleich nach dem Spiel mit einer Pizza nicht im lokal sondern im Parkhaus, gepaart mit kollektiver Fehlersuche und heißen Diskussionen, Managerin Michi Mahr hatte diesmal auch nach dem Spiel alle Hände voll zu tun.

Als kurz vor dem Weihnachtsfest in Eltmann die Revanche gegen Mainz gelungen war, könnte in der 2. Halbserie Mainz mit seiner Trainerlady zu einem Verbündeten der Oshino-Volleys werden, denn die hartnäckigsten Verfolger der Eltmanner müssen noch mit Mainz die Klingen kreuzen und dürften in der Karnevalshochburg auch wichtige Punkte lassen. So zum Beispiel der Tabellenvize Schwaig, der diese Woche in seiner "Gelben Hölle" die Oshino Volleys Eltmann in die Knie zwingen will, und schon eine Woche später zu Alines "Wilden Jungs" reisen muss.
Von den Spielen der Eltmanner werden in der ersten Halbserie auch die Begegnungen mit Grafing, Rüsselsheim II, Fellbach und Leipzig in Erinnerungen bleiben, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. In Grafing und Fellbach gab es hart erkämpfte Auswärtssiege jeweils mit Satzgewinnen für die Gastgeber, daheim gegen Rüsselsheim hatte man nach dem Satzgewinn der Gäste mit Superblock bange Minuten zu überstehen, und in Leipzig sich im ersten Satz eines überfallartigen zuschlagenden Teams zu erwehren, als Kapitän Sebastian Richter einen quasi schon verlorenen Satz noch kippen konnte.

Unvergesslich dann für die Fans nach der Mainz-Niederlage der gigantische Kampf gegen Schwaig im Eschenbacher Hangar, als die Luft zu brennen schien. Den Tie Break dann für sich zu entscheiden, war für Merten Krüger und seine Mitspieler ein Muss, wollte man nachweisen, dass man aus dem Mainz-Trip die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und verinnerlicht hat.
Nun geht es im Jahr 2017 auf ein Neues und das Wort "Tie Break" ist vor der Schwaig-Reise mit dem Fanbus, eines der geflügelten Worte der letzten Tage. In Schwaig einen Punkt holen oder zwei oder, und das sagt niemand offen gar drei wäre fast ein Jackpot-Gewinn, denn dann wären auch die Gelb-Blauen ein zukünftiger Bündnispartner des Teams von Milan Maric, denn neben Delitzsch und Rüsselsheim drängt nun auch Freiburg nach einigen Pannen in der ersten Halbserie mit aller Gewalt nach oben. Und beide Mannschaften haben Oshino-Kapitän Sebastian Richter und seine Mitspieler zum Saisonfinale noch als gefährliche Auswärtsgegner, ebenso Rüsselsheim Anfang Februar.

Alle Eltmanner sind spielhungrig, Max Kolbe als Libero mit Flugaktionen in allen Lagen, die Youngster Mircea Peta, Tobias Werner und Nico Pietsch und natürlich der Vollstrecker in mehreren Spielen, Thiago Welter mit brasilianischem Temperament, der dann, wenn er nicht auf dem Spielfeld ist, rastlos hinter der Bank hin und her wandert wie ein Berglöwe.
Vergessen darf man bei den zukünftig wichtigen Spielen auch die mittlerweile arg gebeutelten Fellbacher nicht, die demnächst im Hangar nachweisen wollen, dass sie der Doppelmeister der Vorjahre waren. Und Youngster Timo Schippmann freut sich auf das Nachholmatch gegen seine Heimatsstadt Stuttgart.
Interessant waren bei den Bundesliga-News kürzlich auch von den Freiburgern zu lesen, dass sie nach dem Heimsieg gegen Delitzsch nun wieder nach Höherem streben und ihrem Spielbericht gleich eine Bundesligaanalyse anhängten und einen interessanten Ausblick auf das noch kommende im Süden gaben.
Der Fanclub "Red Barons" indessen ist optimistisch, die Zuschauerzahlen im Hangar steigen, aber die Einschätzungen Einzelner, für die nach dem Vorsprung der Oshino-Volleys in der Tabelle schon alles gelaufen sein sollte, wird weder von Manager Rolf Werner als auch von Trainer Milan Maric geteilt. Es geht auch in der 2. Halbserie in jedem Spiel um alles, besonders Zuspieler Merten Krüger und auch Sprungwunder Johnny Engel bringen das deutlich zum Ausdruck. Bei Routinier Heriberto Quero dominiert die blanke Spielfreude, bisweilen noch eine erstligareife Leistung zu bringen, der nun schon wochenlang wegen Verletzung fehlende "Blockmeister" Nikola Poluga ist heiß, endlich wieder am Netz stehen zu können, wo Sven Kellermann in den letzten Wochen Schwerstarbei leistete. Ein komplettes Trio, nämlich Hansi Nürnberger, Sebastian Richter und Chris Novak wollen ihrem bald zu erwartenden Nachwuchs weitere Bundesligasiege mit in die Krippe legen.

Die Eltmanner Cheerleaders möchten weiter fröhlich zu Erfolgen tanzen und Vorstand Rolf Werner und Trainer Milan Maric erwarten auch 2017 vom Team in jedem Spiel den absoluten Siegeswillen. Sie hoffen auf weiter steigende Zuschauerzahlen, vor allem aus der nur 20 km entfernten Basketballhochburg Bamberg und der Schweinfurter Region. Aus Würzburg haben sich schon einige aufgemacht, im Eltmanner Hangar zum wiederholten Mal hochklassigen Bundesliga-Volleyball zu sehen. Und es scheint an der Zeit, dass sich angesichts der überragenden sportlichen Erfolge auch die große Politik sich wieder einmal im Hangar selbst davon überzeugt.

Auf eine Einzelkritik der Spieler kommt es jetzt zur Saisonhalbzeit noch nicht an. Alle, auch die, und vor allem die auf der Bank, sind hochmotiviert, Milan Maric hat vor jedem Spiel die Qual der Wahl. Take off!

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