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Pokalfinalist Stuttgart zu Gast in Wiesbaden

Bundesligen: Pokalfinalist Stuttgart zu Gast in Wiesbaden

17.01.2016 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 1053 Ansichten

Eine kämpferische Leistung des VC Wiesbaden gegen Allianz MTV Stuttgart verwandelte die Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit am Samstagabend in einen Hexenkessel. Nach mehr als zwei Stunden Spielzeit bejubelten die Wiesbadener Zuschauer gemeinsam mit dem Stuttgarter Fanclub beide Teams zurecht für eine mitreißende Volleyball-Partie.

Pokalfinalist Stuttgart zu Gast in Wiesbaden - Foto: Detlef Gottwald

Liz Hintemann wurde auf Seiten des VCW zur wertvollsten Spielerin (Foto: Detlef Gottwald)

Spätestens seit dem Ausgleich zum 13:13 im fünften und alles entscheidenden letzten Satz durch VCW-Diagonalangreiferin Liz Hintemann hatte es niemanden mehr auf den Sitzen gehalten. Mit 16:18 Punkten musste sich der VC Wiesbaden schließlich im Tie-Breack und nach einer ausgeglichenen und packenden Partie den Gästen aus Stuttgart insgesamt mit 2:3 geschlagen geben.

"Stuttgart ist ein sehr gutes Team - sie spielen in der Champions League und stehen im DVV-Pokalfinale. Wir haben uns heute stark präsentiert und viel Kampfgeist bewiesen. Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, bin ich sehr stolz auf die Leistung unserer Mannschaft", resümiert VCW-Chef-Coach Dirk Groß.

Der VCW startete mit Tanja Goßer und Esther van Berkel im Außenangriff, Jennifer Pettke und Rebecca Schäperklaus im Mittelblock, Kaisa Alanko im Zuspiel, Liz Hintemann auf der Diagonalposition und mit Libera Alyssa Longo in den ersten Satz. 1.547 Zuschauer sorgten von Anfang an für Stimmung in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Großer, die am Mittwoch ein starkes Spiel gegen den Köpenicker SC abgeliefert hatte, verwandelte den ersten Punkt für Wiesbaden zum 1:1. Mehrfach lag der VCW mit zwei Punkten vorn, doch die Stuttgarter Volleyballerinnen konnten immer wieder ausgleichen. Beim Stand von 22:22 war dann gleich zweimal der Stuttgarter Block zur Stelle, sodass der erste Durchgang aus Sicht des VCW mit 22:25 an die Gäste ging.

Auch im zweiten Satz präsentierten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und sorgten für einen stets ausgeglichenen Spielstand. Nach dem 22:22 konnte VCW-Kapitänin Esther van Berkel zweimal von der Außenposition punkten. Eine Netzberührung der Gastmannschaft besiegelte den ersten Satzgewinn der Wiesbadenerinnen.

In Durchgang drei ging der VCW mehrmals in Führung. Doch vor allem die Stuttgarter Libera und Nationalspielerin Lisa Thomsen hielt ihr Team mit einer stabilen Annahme und spektakulären Abwehraktionen im Match. Beim Stand von 28:28 machte letztlich die MTV-Außenangreiferin Michaela Mlejnkova die beiden entscheidenden Punkte zum Satzgewinn (28:30).

In dieser emotional schwierigen Phase des Spiels konnte das Wiesbadener Team auf sein Publikum zählen. Die VCW-Spielerinnen zeigten sich unbeeindruckt vom kräftezehrenden Satzverlust und gingen mit 4:1 in Führung. Doch die Gastmannschaft um Trainer Guillermo Hernandez fand ihren Rhythmus schnell wieder, sodass die Zuschauer erneut einen ausgeglichenen Satz erlebten (10:10, 16:16, 20:20). In der Schlussphase war diesmal der VCW konsequenter und entschied den Satz mit 25:21 für sich.

Im Entscheidungssatz schienen im Wiesbadener Team zunächst Kraft und Konzentration nachzulassen. Beim Stand von 1:6 nahm Groß bereits seine zweite Auszeit. Doch anschließend startete der VCW eine Aufholjagd, angeführt von Diagonalangreiferin Hintemann. Für ihr druckvolles Angriffsspiel in dieser entscheidenden Phase wurde sie nach dem Spiel als wertvollste Spielerin des VCW geehrt. Starke Nerven bewies auch die im fünften Satz eingewechselte Zuspielerin Iveta Halbichová, die mit ihrer Aufschlagserie vom 7:13 den Ausgleich zum 13:13 ermöglichte. Nach einem nervenaufreibenden Schlagabtausch hatte letztlich Stuttgart das glücklichere Händchen (16:18).

Durch das knappe Endergebnis von 2:3 nach Sätzen holt der VCW trotz Niederlage einen Punkt für die Tabelle und belegt dort derzeit Platz vier. Kommenden Mittwoch trifft das Team dann im Europapokal auf Ligakonkurrent Rote Raben Vilsbiburg.

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