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Stark zurückgekommen und doch verloren

Bundesligen: Stark zurückgekommen und doch verloren

06.12.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 1022 Ansichten

Es sind keine schönen Tage für den VfB Friedrichshafen: Nach Niederlagen im DVV-Pokal und der Champions League mussten die Häfler in der Bundesliga am Samstagabend eine 2:3 (25:20, 28:30, 23:25, 25:22, 11:15) Niederlage gegen den TV Ingersoll Bühl hinnehmen.

Stark zurückgekommen und doch verloren - Foto: Gesa Katz

Das ging daneben - der VfB unterliegt dem TV Ingersoll Bühl (Foto: Gesa Katz)

Als wertvollster Spieler wurde beim VfB Friedrichshafen Diagonalangreifer Adrian Gontariu, der gleichzeitig mit 23 Punkten zum besten Scorer avancierte, und bei Bühl sein Pendant Paul Buchegger ausgezeichnet.

Wie so oft war er der Punktgarant des Abends: Diagonalangreifer Gontariu hatte einen guten Tag erwischt und zog sein Team mit. Verschlug Baptiste Geiler den ersten Ball noch im Aufschlag, machte Gontariu den ersten Punkt für Friedrichshafen (0:1, 1:3). Der VfB punktete mit dem Aufschlag, es entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem keine Mannschaft davonziehen konnte (4:4, 8:7). Eine gute Annahme ermöglichte Eksi ein variables Zuspiel und er setzte seine Angreifer immer besser ein. Gauna schnell über die Mitte, Joventino aus dem Hinterfeld - Friedrichshafen zündete und zog davon (11:10, 16:13). Mit einem Ass von Gauna schien der Vorsprung groß genug (18:13), doch Bühl kämpfte sich heran, Friedrichshafen verwandelte den Punkt nicht (23:19) - Moculescu nahm die Auszeit. Dann war es Gontariu, der sich ein Herz nahm und den zweiten Satzball verwandelte (25:20).

FRIEDRICHSHAFEN VERGIBT GUTE CHANCE

Der VfB startete gut in Durchgang zwei, doch Bühl hielt dagegen (6:4, 6:6), kämpfte sich mit seinem Angriff heran und fand immer wieder die Lücke im Häfler Block (8:7). Dies wurde dem VfB zum Verhängnis: griffen die Häfler an, machten sie konsequent den Punkt, mussten sie blocken, funktionierte die Block-Verteidigung nicht immer (9:11, 13:15). Der VfB lief hinterher, ließ aber nicht abreißen und kämpfte sich heran. Eksi schlug ein Ass, Bühl wackelte im Aufschlag und Geiler schob ein zweites Ass hinterher (19:17) - das Blatt wendete sich. Beim 22:21 freute sich das Team zu früh über einen sicher geglaubten Punkt, Bühl glich wieder aus und hatte das bessere Ende für sich: Sechs Satzbälle erkämpften sich beide Mannschaften und die Bisons nutzen schließlich den letzten. Friedrichshafen bekam den Ball im Angriff nicht auf den Boden und Bühl nutzte seine Chance eiskalt (28:30).

AUFHOLJAGD SCHEITERT

Schnell kam der VfB im dritten Satz ins Hintertreffen. Nach Bühler Assen bat Moculescu zur Auszeit (1:6). Aufgeben war keine Option und so begann der VfB die mühsame Aufholjagd (4:9, 10:11). Mit vielen Emotionen pushte sich das Team um Gontariu, erstmals zur technischen Auszeit ging es durch einen Hinterfeldangriff von Joventino in Führung (16:15). Mit starken Aufschlägen setzt Gauna anschließend Bühl unter Druck, das nun seinerseits Fehler produzierte (20:16). Doch unnötige Fehler im Angriff brachten die Badener wieder heran und Moculescu nahm erneut seine Auszeit (21:20). Die Aufholjagd sollte nicht mit einem guten Ende für den VfB enden - zwei Angriffe durch den Block der Häfler, die Libero Perry nicht verteidigen konnte, brachten Bühl den zweiten Satzgewinn (23:25).

FRIEDRICHSHAFEN ERZWINGT TIEBREAK

Es lief nicht rund für die Häfler. Bühl hatte Oberwasser und der VfB machte zu Beginn des vierten Satzes unnötige Fehler, sodass Friedrichshafen erneut bis zur ersten Auszeit zu kämpfen hatte, um nicht abreißen zu lassen (3:5, 11:11). Moculescu brachte Zuspieler Tomas Kocian für Eksi, der frischen Wind ins Spiel bringen sollte. Doch Bühl punktete immer wieder, vor allem mit durch die Mitte (14:13, 16:16). Friedrichshafen kassierte ein Ass, kam im Block nicht schnell genug hoch und Bühl ging mit zwei Punkten in Führung (17:19). Erneut musste der Meister aufholen, schaffte dies mit viel Geduld. Plötzlich war es Bühl, das sich selbst unter Druck setzte und die Fehler machte (20:22, 24:22). Mit einem Hinterfeldangriff versenkte Geiler den Satzball und erzwang damit den Tiebreak (25:22).

BÜHL ÜBERZEUGENDER IM ABSCHLUSS

Mit einem Ass setzte Bühl sich mit zwei Punkten ab, Moculescu nahm sofort die Auszeit (2:4) wollte den Lauf unterbinden, doch Bühl punktete weiter (2:5). Ein Aufschlagfehler und Missverständnis in der Bühler Verteidigung später, war der VfB ran (4:5). Kocian war wach, blockte den zweiten Ball zum Ausgleich (6:6). Immer wieder setzte sich ein Team ab, doch das andere zog heran (8:10, 10:10). Doch dann ging alles ganz schnell: ein verschlagener Angriff, ein Trikot im Netz und Bühl lag mit drei Punkten vorne (10:13). Bühl vergab seinen Aufschlag, doch auch Friedrichshafen patzte und hatte drei Matchbälle gegen sich. Den ersten nutzte der Gegner gleich, blockte Honoré im Mittelblock.

"Wir finden unseren Rhythmus nicht", war Moculescu nach dem Spiel kurz angebunden. "Ich kann wirklich nicht erklären, woran es derzeit liegt, dass wir unsere Führung abgeben und dann aus dem Tritt kommen."

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