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Der VfB Friedrichshafen fliegt aus dem DVV Pokal

DVV-Pokal: Der VfB Friedrichshafen fliegt aus dem DVV Pokal

26.11.2015 • DVV-Pokal • Autor: Gesa Katz 1184 Ansichten

Der VfB Friedrichshafen hat am Mittwochabend (25. November 2015) sein Pokalviertelfinale gegen die United Volleys Rhein Main mit 1:3 (23:25, 22:25, 25:19, 22:25). Die Häfler können somit ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Der VfB Friedrichshafen fliegt aus dem DVV Pokal - Foto: Gesa Katz

Aus der Traum vom DVV-Pokal - der VfB unterliegt den United Volleys (Foto: Gesa Katz)

Bei den Frankfurtern, die von der heimischen Fraport Arena wegen einer anderen Veranstaltung ins benachbarte Wiesbaden umziehen mussten, würde Diagonalangreifer Christian Dünnes (Topscorer mit 24 Punkten) zum besten Spieler gekürt, auf Häfler Seite bekam Arslan Eksi die silberne MVP-Medaille. Die meisten Punkte auf Seiten des Gastes sammelte Adrian Gontariu.

Der Frankfurter Trainer Michael Warm und sein Ziehvater Stelian Moculescu hatten vor dem Spiel wohl dieselben Gedanken. Beide Coaches schickten ihre besten Aufschläger der bisherigen Saison zum ersten Service - Warm Ex-Häfler Jan Zimmermann, Moculescu Baptiste Geiler. Geiler setzte mit einem Ass den ersten Punkt, Zimmermann konnte den VfB nicht unter Druck setzen, schnell stand es 3:1 für die Gäste vom Bodensee. Allerdings kein Grund, für die United Volleys zurückzustecken. Mit Christian Dünnes an der Spitze punktete Frankfurt sich heran, übernahm die Führung und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem amtierenden Pokalsieger um die beiden Mittelblocker Maximiliano und Alexey Nalobin, Außen-Annahme-Spieler Baptiste Geiler und Luis Joventino, Diagonalangreifer Adrian Gontariu, Zuspieler Arslan Eksi und Libero Luke Perry. In Ein-Punkte-Schritten gingen beide Teams vom 11:11 bis zum 19:19 im Gleichschritt, bis der VfB die Chance zum Break bekam. Doch Geiler schlug den Ball ins Aus, Frankfurt verteidigte leidenschaftlich und machte seinerseits das Break, das die Hessen bis zum Ende des Satzes verteidigten (23:25).

BLOCK LÄSST ZU VIELE BÄLLE DURCH

Der VfB hingegen steigerte sich zum zweiten Durchgang sowohl im Aufschlag als auch im Block und nutzte dieses Mal seine Chancen. Gontariu kam immer wieder durch, Geiler schlug stark auf und Frankfurt machte unter Druck mehr Fehler (5:3,8:5). Nach der technischen Auszeit besann sich Frankfurt dann aber auf seine Stärken. Zimmermann brachte sein Team mit direkten Aufschlagpunkten heran, eine starke Feldabwehr und Konsequenz im Angriff brachte den United Volleys die Führung (8:8, 14:16). Honoré kam für Gauna und Aciobanitei für Joventino und Friedrichshafen kämpfte. Gontariu brachte die Gäste mit einem Ass auf einen Punkt heran (19:20), doch Frankfurt agierte clever. Kaum ein Ball fiel ins Häfler Feld, die Frankfurter Angreifer hatten sich das Anschlagen des Blockes ausgeschaut - aus Häfler Sicht leider mit Erfolg. Der eingewechselte Tomas Kocian konnte das Ruder mit seinem Aufschlag auch nicht mehr drehen, Christian Dünnes stieß die Tür ins Halbfinale ganz weit für Frankfurt auf.

MIT GROßER KRAFT DAGEGEN GESTEMMT

Doch der VfB begann nun, diese Tür in die andere Richtung zu drücken. Wie schon in den ersten beiden Sätzen gingen die Häfler in Führung und behielten diese auch zur ersten technischen Auszeit (3:1, 8:5). Spätestens als Marc Honoré einen Schnellangriff wuchtig in den Drei-Meter-Raum hämmerte, waren die Gäste wach. Das Rezept war so wirkungsvoll wie simpel: Starke Aufschläge beim VfB ließen Frankfurt in der Annahme wackeln und den VfB zum Gegenangriff ansetzen. Zwei lange Ballwechsel holten sich Joventino und Gontariu und brachten nach Geilers Ass die Führung zur technischen Auszeit (15:10, 16:10). Eksi suchte jetzt immer wieder seinen Angreifer Baptiste Geiler oder machte zwei Punkte sogar selbst (21:14, 22:16) und traf viele gute Entscheidungen. Mit einem krachenden Block sorgte Honoré erneute für einen großen Moment (23:17) und Gontariu setzte gefühlvoll den Schlusspunkt im dritten Satz.

UNITED VOLLEYS KONTERT

Zum vierten Mal im vierten Satz in Folge führten die Häfler schnell mit 3:1, wieder waren es die starken Aufschläge der Häfler, die den Frankfurtern Sorgen bereiteten. Beim 6:5 für Friedrichshafen dann die Schrecksekunde: Arslan Eksi spielt den Ball zu, knickt um und bleibt auf dem Feld liegen. Tomas Kocian kommt kalt ins Spiel und zeigt gleich, dass er mehr als nur Ersatz ist. Erst legt er Joventino einen Kracher über Außen auf, dann ist es Honoré, der Kocians Zuspiel durch die Mitte in des Gegners Feld versenkt (9:7, 12:10). Friedrichshafen führt, die United Volleys kommen zurück und es entwickelt sich erneut ein Duell auf Augenhöhe (15:16, 19:18). Arslan Eksi kehrte zurück aufs Feld und sah vor allem Geiler mit großem Kampf in der Abwehr und seine Angreifer, die die Breakchancen nicht nutzen (22:22, 22:24). Die United Volleys erzeugten mit Dünnes am Aufschlag Druck und die Häfler mussten nachgeben (22:25).

"Sch...", war die erste Aussage von Kapitän Baptiste Geiler. "Wir haben heute nicht gut gespielt. Vor allem im Block fliegen wir durch die Gegend und kriegen den Ball nicht. Glückwunsch an die United Volleys."

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