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Friedrichshafen dreht den Saisonauftakt zu seinen Gunsten

Bundesligen: Friedrichshafen dreht den Saisonauftakt zu seinen Gunsten

24.10.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 1008 Ansichten

Schwieriger Auftaktsieg für den VfB Friedrichshafen: Am Freitagabend gewannen die Häfler Volleyballer bei den United Volleys RheinMain mit 3:2 (21:25, 23:25, 25:23, 25:21, 15:9). Vor 3334 Zuschauern in der Fraport Arena in Frankfurt zeigte der VfB während der insgesamt 126 Spielminuten großen Kampfgeist und drehten das Spiel um. Als wertvollste Spieler wurden beim VfB Friedrichshafen Diagonalangreifer Adrian Gontariu und bei den United Volleys Ex-Häfler und Zuspieler Jan Zimmermann ausgezeichnet.

Friedrichshafen dreht den Saisonauftakt zu seinen Gunsten - Foto:Gesa  Katz

Das war hart umkämpft - der VfB gewinnt den Saisonauftakt gegen die United Volleys (Foto:Gesa Katz)

Frankfurt (gek). Die United Volleys hatten sich einiges vorgenommen in ihrem ersten Spiel ihrer Bundesligageschichte. Vor allem Ex-Häfler Christian Dünnes hatte wohl noch eine Rechnung mit seinem ehemaligen Club offen. Die ersten drei Punkte schnappte sich Dünnes und erwischte die Häfler um Zuspieler Tomas Kocian, die Außen-Annahmespieler Baptiste Geiler und Luis Joventino, Mittelblocker Alexey Nalobin und Marc Honoré sowie Diagonalangreifer Michal Finger und Libero Luke Perry kalt. Beim VfB fehlte die Abstimmung in der Annahme und Verteidigung, die Frankfurter kamen im Angriff immer wieder durch (6:8, 11:14). Moculescu wechselte, brachte Gauna für Honoré und Gontariu für Finger und schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich (15:15, 19:19). Doch Frankfurt wollte dem amtierenden Meister keinen weiteren Zentimeter der Fraport Arena überlassen. Dünnes übernahm Verantwortung im Angriff, der Block der Hessen stand sicher. Frankfurt brachte den ersten Satz der Saison nach Hause (21:25).

Moculescu nahm sich sein Team zur Seite und schenkte der Mannschaft das Vertrauen, die auch den ersten Satz begonnen hatte. Nur Honoré musste für Gauna auf der Bank bleiben. Und das Team bestätigte dieses Vertrauen. Der Aufschlag funktionierte auf Häfler Seite, Frankfurt hatte Probleme. Bis zur ersten technischen Auszeit lag Friedrichshafen mit 8:3 in Front. Doch die United Volleys, die mit vier ehemaligen Spielern vom Bodensee aufs Feld gingen, blieben dran. Vor allem Jan Zimmermann machte mit seinen Aufschlägen Druck, Friedrichshafen reagierte nur (12:9, 15:16). Gontariu kam für Finger über Diagonal und Moculescu brachte Adrian Aciobanitei für Luis Joventino. Bis zum 21:21 lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, doch wieder sollten die United Volleys das bessere Ende behalten. Einer Aufschlagserie Kocians setzte Zimmermann seinerseits eine entgegen. Wiederum Dünnes setzte den Deckel drauf (23:25).

Spätestens jetzt spürte die Fraport Arena die Sensation. Der Meister musste handeln. Und vor allem Gontariu brachte frischen Wind in die Partie. Immer wieder fand Zuspieler Kocian seinen Diagonalangreifer, der nach einem Ass durch Geiler den VfB sogar mit drei Punkten nach vorn brachte (16:14, 17:14). Zimmermann starte die Aufholjagd für Frankfurt und brachte die Häfler Annahme ein ums andere Mal in die Bredouille. Aciobanitei kam für Joventino und machte dem Spuk ein Ende. Die Diagonalangreifer Dünnes und Gontariu sollten dann das Ende des Satzes unter sich ausmachen, mit besserem Ende für den Rumänen auf Häfler Seite. Dünnes schlug ins Aus, Gontariu versenkte den zweiten Satzball zum ersten Satzgewinn des Meisters (25:23).

Der VfB erhöhte den Druck. Mit druckvollen Aufschlägen brachten Gontariu, Geiler und Aciobanitei die hessische Abwehr unter Druck, der Zuspieler hatte Mühe seine Angreifer einzusetzen und die Feldabwehr auf Häfler Seite bereitete die Punkte vor (6:4, 8:5). War Frankfurt dran (13:11), ließ Friedrichshafen nicht locker und gewann auch die langen Ballwechsel für sich (17:12, 22:18). Honoré blockte jetzt erfolgreich über Mitte und der junge Aciobanitei fand immer wieder den Weg am hessischen Block vorbei. Die obligatorische Aufschlagserie durch Jan Zimmermann machte es zwar noch einmal spannend (22:20), doch Moculescu brachte Maximiliano Gauna für Nalobin und der Argentinier setzte einen Schnellangriff zum 25:22 ins Feld.

Mit dem berühmten Momentum auf ihrer Seite ging das Team von Trainer Stelian Moculescu in den fünften Durchgang. Geiler sorgte für das erste Minibreak und die letzte Portion Selbstvertrauen beim Gast vom Bodensee. Maxi Gauna blockte zwei Mal gegen die United Volley und Aciobanitei brachte die Führung zum Seitenwechsel (6:2, 8:5). Frankfurt blieb dem VfB auf den Fersen, doch der VfB behielt den längeren Atem in Stunde Nummer drei dieses packenden Spiels. Honoré blockte und kam im Schnellangriff durch, Dünnes und Co schlugen ihrerseits die Bälle ins Netz oder ins Aus. Aciobanitei war es schließlich, der den zweiten Matchball durch den Block ins gegnerische Feld schlug (15:9).

"Am Anfang war es schwer, die Jungs waren aufgeregt und Jan Zimmermann von den United Volleys hat wirklich beeindruckend aufgeschlagen", sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu nach dem Sieg. "Wir mussten den Turnaround schaffen, haben dafür einiges probiert. Ich freue mich, dass wir den längeren Atem bewiesen haben und die Mannschaft zusammen gefunden hat."

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