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Der kanadische Albtraum

Beach World-Tour: Der kanadische Albtraum

11.07.2015 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 1352 Ansichten

Karla Borger und Britta Büthe werden wie zuletzt bei den Weltmeisterschaften in den Niederlanden von einem kanadischen Team aus dem Turnier gekegelt. Gstaad (tob). Es ist ihr Lieblingsort auf der World Tour, nicht nur weil sie es im vergangenen Jahr aufs Podium schafften, die Silbermedaille holten und die traditionellen Kuhglocken nach Hause brachten. Doch das einmalige Ambiente des Center Courts inmitten des beeindruckenden Schweizer Bergpanoramas und der idyllische rauschende Gebirgsbach direkt daneben sowie die freundlichen Helfer und die familiäre Stimmung reichen eben nicht allein.

Der kanadische Albtraum - Foto: Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan

Karla Borger und Britta Büthe (Foto: Red Bull Contentpool/ Fotograph: Garth Milan)

Borger/Büthe landen wie schon vor einer Woche bei der WM in Amsterdam auf dem 17. Platz, nehmen 240 Punkte für die Weltrangliste mit nach Stuttgart sowie 7000 Dollar Preisgeld, doch eigentlich wollten sie mehr. Viel mehr.

Wieder war es eine knappe Niederlage, die das Turnier-Aus bescherte, wieder endete es 13:15 im Tiebreak. Dieses Mal kassierte das Nationalteam gegen das kanadische Duett Kristina Valjas/ Jamie Lynn Broder eine 1:2-Niederlage (21:12, 18:21, 13:15). Dabei wäre mit einem Sieg eine Runde später die Revanche gegen Heather Bansley/Sarah Pavan möglich gewesen, die die Deutschen Meister von 2014 am vergangenen Mittwoch in Amsterdam aus der WM eliminierten.

Aus der Gruppenphase kam das Stuttgarter Duo als Pool-Zweite weiter. Erst setzten sie sich mit 2:0 (21:15, 21:18) gegen die Lokalmatadore Tanja Goricanec/Tanja Hüberli durch. Dann folgte ein fast kampfloser Sieg aufgrund der verletzungsbedingten Aus von Melissa Humana-Paredes/Taylor Pischke aus Kanada. Am Donnerstag morgen lieferten Borger/Büthe sich einen hochklassigen Schlagabtausch mit Kerri Walsh (dreifache amerikanische Olympiasiegerin) und ihrer Partnerin April Ross, unterlagen aber am Ende knapp in zwei Sätzen mit 18:21, 18:21.
Trainer Srdjan Veckov war nach dem Turnier-Aus mit der Leistung seiner Schützlinge nicht zufrieden. "Wenn Du Deine Chance nicht nützt, dann macht das eben jemand anderes", sagte der Serbe. "So etwas wie die Olympiaqualifikation jetzt, das hat man nicht oft im Leben. Diese Gelegenheit muss man greifen, aggressiv auftreten, Vollgas geben, ja man muss Sand fressen. Man muss alles diesem Ziel unterordnen, sonst stehen ruckzuck die anderen deutschen Teams da. Die warten doch nur darauf."
Olympiasieger Julius Brink beobachtete intensiv das Auftreten der deutschen Teams, bei denen alle bis auf Laura Ludwig /Kira Walkenhorst früher als erwartet ausschieden: "Die Saisonleistungen schwanken derzeit noch enorm, was sich auch hier beim Swatch Major in Gstaad gezeigt hat. Somit bleibt die Olympia-Quali total spannend, was ja für die Fans auch nicht das Schlechteste ist."

Nun geht es wieder auf große Reise. Der nächste Halt der World Tour ist kommende Woche beim Grand Slam im Yokohama in Japan. Von dort reisen alle europäischen Teams direkt nach Klagenfurt, wenn am Center Court am Wörthersee die Europa-Meisterschaften ausgespielt werden (28. Juli bis 2. August).

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