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"Ein besonderer Event" - Interview mit Borger/Büthe

Beach-WM: "Ein besonderer Event" - Interview mit Borger/Büthe

25.06.2015 • Beach-WM • Autor: DVV 816 Ansichten

Am Freitag startet das größte Highlight der diesjährigen Beach-Saison: die Weltmeisterschaft in den Niederlanden (26. Juni - 5. Juli). Mit dabei sind auch Karla Borger und Britta Büthe , die 2013 bei der WM in Polen sensationell Silber gewannen und als erstes europäisches Beach-Duo überhaupt in der Geschichte in ein WM-Finale einziehen konnten. Im Interview erzählen sie, wie es um die eigene Gesangskunst beschert ist und wie die Chancen stehen, den Coup von 2013 zu wiederholen.

Karla und Britta, die Weltmeisterschaft in den Niederlanden steht vor der Tür. Wie groß ist die Vorfreude bei euch?
Karla: "Die Vorfreude ist riesig. Die Holländer sind ein sportbegeistertes Volk und ich kann es kaum erwarten, die verschiedenen Stadien zu sehen. Unsere Familien, Freunde und auch ein sehr großer Teil des Olympiastützpunktes aus Stuttgart werden uns in der Gruppenphase von der Tribüne aus zujubeln. Das spornt uns noch mal zusätzlich an."

Kann man so ein Highlight bei diesem engen Terminplan und den vielen Reisen eigentlich genießen oder kommt es vielmehr einem etwas größerem World Tour Turnier gleich?
Britta: "Für uns ist die WM eines von sehr vielen Turnieren in diesem Sommer. Trotzdem ist eine Weltmeisterschaft immer etwas Besonderes. Vor allem, da wir absolute Wettkampftypen sind! Außerdem freuen wir uns, dass die WM quasi um die Ecke ist und uns Familie und Freunde begleiten können, die wir in den letzten Wochen nur wenig gesehen haben."

Reist ihr frei von Verletzungen zur WM oder hat die Hitzeschlacht in den USA am vergangenen Wochenende ihre Spuren hinterlassen?
Karla: "Durch eine gute Vorbereitung sind wir trotz Hitzeschlacht immer noch sehr fit und frei von Verletzungen. Viel Wasser und Eisbeutel während und nach den Spielen haben sicherlich sehr geholfen. Zusätzlich hatten wir ja bis auf den letzten Turniertag mit drei Spielen einen relativ entspannten Turnierverlauf. Es ist ja auch nicht das erste Turnier, das wir in so einer tropischen Hitze spielen. Bei der Universiade in China war es zum Beispiel noch deutlich heißer."

Wie muss man sich eine WM-Vorbereitung in den fünf Tagen bis zum ersten Spiel eigentlich vorstellen?
Britta: "Der erste Teil der WM-Vorbereitung ist bei uns noch die Rückreise aus Florida. Mittlerweile sind wir ja auch schon ein paar Jahre auf der Tour, da wissen wir auch, was wir für eine gute Regeneration tun können. Dann genießen wir 1-2 Tage zu Hause, machen noch ein paar Trainingseinheiten in Stuttgart und reisen dann am Freitag nach Amsterdam."

Ist es vielleicht auch ein Vorteil für euch und die europäischen Teams, das es zur WM jetzt wieder ins kalte Europa geht? Gerade gegenüber den Brasilianerinnen…
Karla: "Es ist definitiv schon so, dass besonders die Brasilianerinnen die Kälte nicht wirklich mögen, wobei sie sich auch über die tropische Hitze in den USA beschwert haben (lacht). Aber im Ernst: meiner Meinung nach spielt die Temperatur keine Rolle und ist kein Vor- oder Nachteil für uns. Jeder muss bei jedem Wetter seine Leistung abrufen können. Ich freue mich immer über unterschiedliche Wetterbedingungen, das bringt einerseits Abwechslung in den Alltag und ich kann meine ohnehin schon immer zu viel mitgenommenen Klamotten mal voll ausschöpfen. Da freut sich auch der Sponsor (lacht).

Themenwechsel: Was für Erinnerungen habt ihr noch an den 6. Juli 2013?
Britta: "Ich erinnere mich an zwei tolle Spiele in Stare Jablonki, und die Gelegenheit, diese schönen Momente mit unserem Team und der Familie und Freunden zu teilen."

Karla: "Da kann ich Britta nur zustimmen."

Vor zwei Jahren gelang euch bei eurem Debüt sensationell die Vize-Weltmeisterschaft, bei der ihr auch das erste europäische Frauen-Duo wart, das den Sprung in ein WM-Finale geschafft hat. Redet ihr - gerade zum jetzigen Zeitpunkt - noch oft von diesem Erfolg oder ist das mittlerweile nur noch eine Randnotiz?
Karla: "Ja wir werden in jedem Interview darauf angesprochen. Es ist bis jetzt unser größter Erfolg. Wir selber reden darüber nicht mehr, haben aber immer noch dieses positive Gefühl in uns."

Spürt ihr denn einen besonderen Druck mit dem Erfolg im Rücken oder wie geht ihr damit um?
Britta: "Besonderen Druck verspüren wir nicht. Das Turnier beginnt wieder ganz von vorne und wir denken wieder von Spiel zu Spiel. In den letzten zwei Jahren hat sich einiges getan, die Teams sind stärker geworden, aber auch wir haben uns weiterentwickelt! Das wollen wir zeigen."

Der Weltmeister bucht direkt das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio 2016. Das WM-Ziel dürfte damit doch klar sein?
Karla: "Genau! Frei nach dem Motto: Gewinnen macht mehr Spaß, als verlieren."

Erstmals findet eine Weltmeisterschaft in vier Orten gleichzeitig statt. Aus Sicht der Sportler bedeutet das nach der Vorrunde vor allem eins: Reisen! Empfindet ihr es als zusätzliche Belastung oder könnt ihr dem Ortswechsel auch positive Seiten abgewinnen?
Britta: "Für die Planung birgt eine Weltmeisterschaft in mehreren Orten gleichzeitig natürlich Schwierigkeiten. Die Organisatoren machen bis jetzt aber sehr gute Arbeit und geben uns viele Informationen über den Ablauf. Der Vorteil ist, dass das Thema Beachvolleyball jetzt in den Niederlanden nicht nur lokal in Den Haag ein Thema ist, sondern über das gesamte Land verteilt. Wir freuen uns, dass wir in Amsterdam spielen dürfen: der Court ist sehr zentral in der Stadt aufgebaut, da ist mit Sicherheit gute Stimmung! Wir stehen dem ganzen also erst einmal positiv gegenüber und dann können wir uns ja nach dem Turnier nochmal unterhalten (lacht)."

Auf der diesjährigen World Tour gelang euch bisher ein Sieg bei den Luzern Open und in St. Petersburg seid ihr am vergangenen Wochenende nur knapp am Treppchen vorbeigeschrammt. Wie bewertet ihr den Saisonverlauf vor der WM?
Karla: "Wir haben in dieser Saison konstante Ergebnisse gehabt und haben sehr viele Spiele auf gutem Niveau gezeigt."

Insgesamt hat man auch das Gefühl, dass die Weltspitze noch enger zusammen gerückt ist und jeder jeden schlagen kann. Wer sind eure WM-Favoriten?
Britta: "Wer die Ergebnisse auf der Tour dieses Jahr verfolgt, wird mitbekommen haben, dass es ständig Spiele gibt, die anders ausgehen als man von der Setzliste her erwarten würde. Die Teams haben sich alle mit dem Gedanken an die Olympischen Spiele nochmal besser vorbereitet und oft geben nur Kleinigkeiten in einem Spiel den Ausschlag. Es wird also definitiv spannend! Favoriten sind sicherlich die Teams aus Brasilien, die regelmäßig Medaillen auf der Tour holen. Aber auch die deutschen Teams werden da ein Wörtchen mitreden."

Gibt es eigentlich etwas, was ihr euch vor der WM auch von anderen Sportarten/Sportlern abschaut?
Karla: "Speziell vor dem WM habe ich mir noch mal die Gesänge unserer DFB-Frauen bei deren WM in Kanada angeschaut, und festgestellt, dass Britta da noch Nachholbedarf hat, obwohl mein Sopran selber nicht der Knaller ist (lacht). Generell schaue ich sehr gerne Sport und versuche gute Dinge in unseren Sport zu übertragen. Der Kontakt zu anderen Leistungssportlern bei der Bundeswehr oder am Olympiastützpunkt hilft da sehr."

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