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Karla Borger und Britta Büthe holen sich in Stavanger den fünften Platz beim zweiten Turnier der Major Series

Beach World-Tour: Karla Borger und Britta Büthe holen sich in Stavanger den fünften Platz beim zweiten Turnier der Major Series

13.06.2015 • Beach World-Tour • Autor: Tom Bloch 1149 Ansichten

Stavanger (tob). Auch in Norwegens Öl-Hauptstadt haben die Brasilianerinnen ihre Vormachtstellung im Beachvolleyball deutlich gemacht. Kaum haben Talita Antunes und Larissa Franca, die Sieger von Moskau und Poreč, verletzungsbedingt passen müssen, springen andere grün-gelbe Duos in die Bresche.

Karla Borger und Britta Büthe holen sich in Stavanger den fünften Platz beim zweiten Turnier der Major Series - Foto: FiVB

Karla Borger und Britta Büthe (Foto: FiVB)

Karla Borger und Britta Büthe sind im Viertelfinale gegen die Weltmeisterin von 2011, Juliana Felisberta da Silva, mit ihrer Partnerin Maria Antonelli mit 14:21 und 9:21 ausgeschieden und damit auf dem fünften Platz gelandet - die dritte Top Ten-Platzierung beim vierten Turnierauftritt in dieser Saison. "Auf der einen Seite ist die klare Niederlage im Viertelfinale ein bisschen traurig für uns", sagte Trainer Srdjan Veckov. "Auf der anderen Seite ist es schön zu sehen, wie wir kämpfen und jeden Satz bis zum Ende spielen."

Der Serbe, der das Nationalteam vom MTV Stuttgart bereits seit letzten Sommer, genau genommen seit Mitte Juni beim letzten Turnier in Stavanger, auf der Tour begleitet und auch im Winter die Vorbereitung federführend leitete, zieht eine positive Bilanz der bisher noch jungen Saison. "Im Grunde ist derzeit das einzelne Ergebnis noch nicht so wichtig. Wichtig ist, wie wir spielen, wie wir auftreten." Der Trainer hat mit seinen Spielerinnen einen interessanten gemeinsamen Punkt gefunden. Gerade die K.o.-Phasen des Turniers sind die Phasen, die allen das größte Kribbeln und den meisten Spaß bringen.
"Jetzt geht das Turnier erst richtig los", hatte Britta Büthe vermeldet, als sie am Freitag souverän die Gruppe gewonnen hatten: Drei Spiele, drei Siege. Gegen Natalia Dubovcova/Dominika Nestarcova aus der Slowakei setzten die beiden sich mit 2:0 (21:10, 21:14) durch. Blockerin Britta Büthe beschrieb den Auftakt ins Turnier so: "Wir wollten aggressiv auftreten und über den Spaß zum Spiel finden. Das hat sehr gut geklappt. Unser Side-out war stabil und Karla hat fast jeden Ball in der Abwehr rausgeholt". Anschließend folgte der erste Auftritt auf dem Center Court, direkt vor der beeindruckenden Kulisse der ein- und ausfahrenden oder ankernden Kreuzfahrtschiffe. "Wir haben viele Aufschläge verschlagen und uns das Leben selber schwer gemacht", kritisierte Büthe. Doch gegen Treland/Pedersen aus Norwegen benötigten die beide gerade mal 28 Minuten, dann war der zweite 2:0-Sieg (21:11, 21:10) eingetütet.
Einen Tag später, am Donnerstag Nachmittag, kam es im ersten Aufeinandertreffen mit dem späteren Viertelfinal-Gegner zu einem heißen Schlagabtausch. Mit 5:10 lagen Borger/Büthe im ersten Satz bereits gegen Juliana Felisberta da Silva/Maria Antonelli zurück. "Doch wir haben uns nicht aufgegeben und uns Punkt für Punkt heran gekämpft", berichtete Britta Büthe . Mit dem 2:1-Sieg (21:18, 16:21, 15:11) in 56 Minuten war der Gruppensieg klargemacht und der Sprung in Runde zwei besiegelt. Die übliche Belohnung: ein spielfreier Vormittag.
Der Einzug ins Viertelfinale gelang dann durch einen 2:0-Erfolg (21:19, 21:10) gegen das russische Duo Evgenia Ukolova/Ekatarina Birlova.
Und dann kam am Freitagabend das Turnier-Aus im zweiten Aufeinandertreffen mit den Brasilianerinnen. "Wir haben unseren Rhythmus nicht gefunden und damit auch nicht ins Spiel. Aber wir haben gekämpft, aber wir haben nie aufgeben", analysierte Karla Borger und legte sofort nach: "Abhaken, weiter geht's. Wir sind jedenfalls top motiviert!"

Nun beginnt der Countdown für die Weltmeisterschaften in den Niederlanden, die Ende des Monats starten und bei denen Karla Borger und Britta Büthe deutlich machen wollen, wie sehr sie sich nach dem überraschenden Gewinn der Silbermedaille im Juli 2013 im polnischen Stare Jablonki weiterentwickelt haben. Schließlich soll die ersten Frauen-WM-Medaille eines europäischen Teams überhaupt im Beachvolleyball keine Eintagsfliege sein.
Doch vorher gibt es noch einen kleinen, aber vielleicht auch lukrativen Abstecher nach Florida. In St. Petersburg findet vom 16. bis 20 Juni das nächste FIVB Grand Slam-Turnier statt.
"Wir denken noch überhaupt nicht an die WM. Unser Fokus liegt voll auf St. Petersburg", sagte Britta Büthe , den Sand aus Stavanger noch in den Haaren. Der fünfte Platz beim Major Series Turnier in Norwegen brachte dem Stuttgarter Duett 17 000 Dollar Preisgeld und weitere 480 Punkte für die Weltrangliste. In St. Petersburg sollen weitere Punkte dazu kommen, denn schließlich geht es in den nächsten eineinhalb Jahren auch um die Olympia-Qualifikation für Rio 2016.

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