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SWD powervolleys: Erster Schritt Richtung Halbfinale

Bundesligen: SWD powervolleys: Erster Schritt Richtung Halbfinale

15.03.2015 • Bundesligen • Autor: SWD Powervolleys Düren 914 Ansichten

Vor dem ersten Spiel im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft konnte Trainer Michael Mücke, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren, nur gequält lächeln. "So was habe ich auch noch nicht erlebt", war sein Kommentar. Damit meinte er das ungewöhnlich große Verletzungspech, das sein Team in diesem Jahr und vor allem in den vergangenen Tagen und Wochen heimgesucht hat.

Um so mehr begeistert war der routiniert Trainer, wie seine Mannschaft mit der schwierigen Situation umgegangen war. Mit 3:0 gewann Düren in überzeugender Manier das erste Viertelfinale gegen den TV Rottenburg vor 2000 begeisterten Zuschauern in der ARENA Kreis Düren. 25:17, 25:23, 25:23 lauteten die Satzergebnisse einer Partie, die vor allem in den Sätzen zwei und drei hoch unterhaltsam war.

Kapitän Jaromir Zachrich kehrte nach dem Muskelfaserriss Ende Dezember erstmals auf das Spielfeld zurück. Zachrich musste ran, denn neben Oskar Klingner, der seit einigen Wochen an einem Bänderriss laboriert, fiel auch mit Georg Klein der dritte etatmäßige Blockspieler aus. Ein geschwollener Fuß war der Grund. Also mussten Zachrich und der kurzfristig verpflichtete Davic Meder in der Mitte ran. Im Außenangriff standen Matthias Pompe und der 18-jährige Dennis Barthel. Pompe war erst wenige Tage zuvor nach einer Muskelverhärtung ins Training zurückgekehrt. Jan-Philipp Mark hatte sich vier Tage vor dem ersten Viertelfinale einen doppelten Bänderriss zugezogen. "Es ist irgendwie egal, wie viele Spieler bei uns verletzt sind. Das schweißt uns nur noch mehr zusammen und zeigt, wie stark wir als Team sind", sagte Zachrich nach dem so wichtigen Sieg.
Düren startete schwach. Nach zwei Rottenburger Blockpunkten führten die Gäste 6:3. Dann blockte Dennis Barthel, Sebastian Gevert punktete bei einem Gegenangriff und Rottenburg verzog im Angriff. Grundlage für die Dürener Punkte waren gute Zachrich-Aufschäge. Zum 12:10 blockte der Kapitän dann selbst, die SWD powervolleys kamen ins Rollen, legten bis zum 16:12 noch zwei Blockpunkte nach. Spätestens nachdem Meder zum 21:15 blockte, nachdem seine Mitspieler den Ball vorher spektakulär gerettet hatten, war der Satz entschieden.
Fortan war der Unterschied zwischen beiden Teams deutlich geringer. Nach einem Barthel-Block führte Düren zwar 18:14 im zweiten Satz. Doch der TVR kämpfte jetzt, erzwang Dürener Fehler oder bekam Gevert mit dem Block zu fassen. Ein Ball beim Stand von 23:22 für Düren sollte den Unterschied zu Gunsten der SWD powervolleys machen. Barthel rettete in diesem Moment mit viel Geschick und Gevert nutzte den Gegenangriff zum 24:22. Zwei Bälle später bejubelten die Zuschauer den wichtigen Satzgewinn euphorisch.

Nach der Satzpause lieferten sich beide Mannschaften lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Düren zweimal mit zwei Punkten führte, den Vorteil aber beide Male mit Annahmefehlern verspielte. Es folgte die stärkste Phase der Rottenburger, die von 16:18 auf 20:18 vorbeizogen, weil sie Dürens Angriffe als Team geschickt entschärften und im Gegenangriff zuschlugen. Die SWD powervolleys mussten beißen. Bei zwei hart umkämpften Bällen war es Routinier Pompe, der zweimal aus schwieriger Situation punktete und Düren den Ausgleich zum 20:20 brachte. Zachrich blockte zum 22:21. Danach zeigten beide Abwehrreihen, was sie können. Erst punktete Düren nach einer spektakulären Abwehr zum 23:21, doch Rottenburg schlug gleich zwei Mal zurück und zwang Pompe zu einem weiteren schweren Angriff, der zum 23:23 im Aus landete. Düren punktete danach noch einmal aus der eigenen Annahme und hatte Matchball, allerdings mit dem ersten Angriff auf der Seite des Gegners. Zuspieler Tomas Kocian entschärfte den Schmetterball, Düren konnte zum Gegenangriff ausholen, den Gevert im Feld unter brachte und damit eine große Jubelorgie auslöste.

"Ich sage nur ein Wort: Teamarbeit", erklärte Gevert die Gründe, warum die Mannschaft trotz der denkbar ungünstigen Vorzeichen 3:0 gewinnen konnte. "Jeder hilft mit, egal ob verletzt oder fit. Das zeichnet uns aus." Und Mücke fügte hinzu, dass es beeindruckend sei, wie sein Team reagiert habe, "obwohl wir zuletzt mit so viel Mist zu kämpfen hatten. Die Mannschaft hat großartige Moral gezeigt. Dieser Sieg war eine Frage des Willens."
Ein zweiter, noch größerer Kraftakt ist notwendig, damit die Mannschaft das angestrebte Halbfinale erreichen kann. Ein weiterer Sieg gegen den TVR muss her. Den will Düren am kommenden Samstag auswärts erringen. Allerdings ist die Hürde hoch, da der TVR bekannt heimstark ist. Und ob sich die Dürener Personalprobleme bis dahin entspannen ist derzeit nicht absehbar. Der Druck liegt allerdings beim Gegner. Sie scheiden im Fall einer Niederlage aus, während Düren im schlimmsten Fall ein Entscheidungsspiel droht, das wieder vor heimischen Publikum stattfinden würde.

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