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Volleyfuture.de Interview: Georg Escher - NETZHOPPERS KW-Bestensee

Bundesligen: Volleyfuture.de Interview: Georg Escher - NETZHOPPERS KW-Bestensee

05.02.2015 • Bundesligen • Autor: Rico 2577 Ansichten

Als Georg Escher zum ersten Mal im zarten Alter von 13 Jahren an einem unserer volleyfuture.de - VolleyballCamps teilnahm, waren wir schon damals von seinem absoluten Talent, extremen Ehrgeiz und sehr kühlen Kopf überzeugt. In den darauffolgenden Jahren führte sein Weg über die Sportschule Leipzig zum VC Olympia Berlin, wo er Regionalliga, 2. Bundesliga und 1. Bundesliga spielte, einige Länderspiele im Jugend- und Juniorenbereich absolvierte und nun seit zwei Jahren bei den NETZHOPPERS KW-Bestensee als Mittleblocker spielt.

Da unser Kontakt in den letzten Jahren nie abriss und wir diesen auch gern pflegen, war Georg anstandslos bereit, uns einige Fragen zu beantworten:

Uns interessiert natürlich zuerst: Kannst du dich an deine Zeiten in den volleyfuture.de - VolleyballCamps erinnern?

Georg: Ja, daran erinnere ich mich bis heute gerne. In der Zeit habe ich meine Leidenschaft für Volleyball entwickelt und mit Rico einen super Trainer und Menschen gehabt, der mir den Schritt zu allem ermöglicht hat.

Du spielst nun bereits das zweite Jahr bei den NETZHOPPERS KW-Bestensee. Fühlst du dich als junger Spieler im Verein gut aufgehoben?

Georg: Sehr gut sogar. Es ist eine sehr harmonische Mannschaft, wobei das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kommt und somit ein sehr familiäres Verhältnis entsteht. Somit steht jeder für jeden ein und auch ein junger Spieler wird gut aufgenommen. Als junger Spieler ist KW ein sehr guter Verein, da die Mannschaft aus sehr erfahrenen aber auch sehr jungen Spielern besteht und mit Mirko ein Trainer zur Seite hat, der junge Spieler fördert und spielen lässt.

Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga liegt ihr aktuell mit beachtlichen 22 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz der Liga. War diese Platzierung vor der Saison absehbar?

Georg: Nicht wirklich - nein. Als Aufsteiger waren wir sehr nervös und fragten uns, ob wir bei dem Niveau mithalten können. Noch dazu kommt, dass wir außer einen weiteren 1. Liga erfahrenen Spieler keine weiteren dazu bekommen haben und so mit derselben Besatzung wie in der 2. Liga spielen. Erste Prämisse hieß ursprünglich nicht letzter und somit (vor Insolvenz von Dresden) Klassenerhalt.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf habt ihr sicher eure Ziele etwas nach "oben" korrigiert. Welche sind das und inwieweit wurden sie "angepasst"?

Georg: Wir merkten schnell, dass wir das Niveau der 1. Bundesliga haben. Jetzt haben wir natürlich das Ziel den Tabellenplatz zu behalten oder sogar mit etwas Glück noch einen Platz nach vorn zu rücken. Damit hätten wir schon, auch wenn einige Spiele nicht dem entsprachen was wir spielen können, eine beachtliche Saison gespielt. Allerdings müssen wir natürlich auch jetzt noch eine Schippe drauf legen, um der Platzierung gerecht zu werden und um mit einem guten Gefühl die Saison beenden zu können.

Eure Heimspiele werden in der "Brandenburger Hölle" ausgetragen. Wie wichtig sind die Fans für dich und dein Team?
Georg: Die Fans machen die Halle zur "Hölle" für unsere Gegner und stärken uns in jeder Situation den Rücken.

Uns ist aufgefallen, dass du in den letzten beiden Jahren fast immer in der Starting Six standest. Bist du persönlich mit deiner aktuellen Entwicklung zufrieden?

Georg: Jeder Spieler hat eine andere Ideallinie, der er folgt. Je nachdem wie man seine Prioritäten setzt, hat man seine Chance sich zu verbessern und zu entwickeln. Für mich war es wichtig, Erfahrung zu sammeln sowie Spielverständnis - und das habe ich gemacht.

Was war für Dich in dieser Saison bislang der emotionalste Moment?

Georg: Wenn meine Freundin und Familie in den Zuschauerreihen sitzt, bin ich jedes Mal sehr glücklich und froh.

Was war für dich das größte Highlight in deiner bisherigen Laufbahn?

Georg: Es gab viele schöne Dinge, an die man sich gern erinnert. Jedes Spiel hat seinen Charme…in der Max-Schmeling-Halle zu spielen vor 4.500 Zuschauern oder in Friedrichshafen gegen eine Reihe internationaler Nationalspieler, ist schon eine riesen Sache.

Wie viel % Talent und wie viel % Fleiß stecken in dir?

Georg: Ich denke talentiert ist jeder, und wenn man das gewisse Etwas gefunden hat, muss man mit Fleiß zu seinem persönlichen Ziel hin arbeiten.

Hast Du bestimmte Rituale am Spieltag? Wenn ja, welche?

Georg: Ja, habe ich wirklich. Ich gehe vor den Spielen duschen und dann trinke ich noch einen Kaffee.

Wie sieht für Dich ein perfekter freier Tag aus?

Georg: Als erstes wird etwas länger geschlafen und dann nach einem Spaziergang mit unserem Hund ausgiebig gefrühstückt. Danach unternehme ich meist etwas mit meiner Freundin und meiner Familie, insoweit es möglich ist und genieße die Zeit.

Ein aktiver Sportler wie du muss natürlich auch auf die Ernährung achten. Wie sieht der Speiseplan eines Tages aus? Und, was isst du eigentlich am liebsten?

Georg: Natürlich esse ich auch gerne Pizza, Burger und am liebsten sogar Döner. Aber ich achte darauf, dass es nur ab und zu ist und vor allem nie vor den Spielen. Ansonsten gibt es jeden Tag Obst und abwechslungsreiche Speisepläne.

Welche Tipps würdest du jungen Spielern/innen mit auf den Weg geben?

Georg: Ich glaube das wichtigste ist es ein Ziel zu haben, sich aber auch bewusst einen Plan B oder sogar C beiseite zu legen. Wenn man das Ziel nie aus den Augen verliert, kommt alles andere von alleine.

Zum Abschluss: Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wünschtest Du Dir?
Georg: Ich wünsche nicht, ich trainiere.

Vielen Dank, dass du dir für uns Zeit genommen hast. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Weitere Informationen findest Du auf:

» www.volleyfuture.de

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