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Herrsching behält die Oberhand im bayerischen Duell

Bundesligen: Herrsching behält die Oberhand im bayerischen Duell

01.02.2015 • Bundesligen • Autor: André Dehler 1531 Ansichten

Nach einer Apres Ski Party zur Eröffnung empfingen die Herrschinger Fans die Schmiede aus Coburg mit einem ohrenbetäubenden Lärm. Zwar konnte man den ersten Punkt für sich verbuchen, aber schon bald setzte sich der Gastgeber durch mehrere erfolgreiche Blockaktionen leicht ab. Max Meuter, der den VSG-Libero Thiago Welter ersetzen musste, konnte nicht verhindern, dass der Vorsprung anwuchs.

Herrsching behält die Oberhand im bayerischen Duell - Foto: André Dehler

Foto: André Dehler

Obwohl Herrsching in der Anfangsphase viele Aufschlagfehler unterliefen, konnte die VSG daraus aber kein Kapital schlagen und so lag man auch bei der 2. Technischen Auszeit knapp zurück. Anstelle eines Aufbäumens verunsicherten viele Annahmefehler nun das Team und so nahm das Schicksal seinen Lauf.

Angestachelt von den derben Schlachtrufen des "Block Asozial" wie sich die Herschinger Ultras selbst bezeichnen, kämpfte sich die VSG zurück ins Spiel. Eine gute Aufschlagserie durch Moritz Karlitzek brachte eine kleine Führung (7:3) und durch zahlreiche erfolgreiche Blockaktionen durch Noah Baxpöhler und Nikola Poluga konnte man diese gegen die "angriffslustigen" Herrschinger aufrecht erhalten. Da es nun besser gelang Herrsching mit gefährlichen Aufschlägen unter Druck zu setzen und so das Aufbauspiel der Südbayern zu stören, wurde der Vorsprung sogar ausgebaut. Der verdiente Satzausgleich war die Folge, was die kleine mitgereiste Fangruppe freudig stimmte.
Die Nervosität in diesem Prestigeduell war beiden Teams aber auch nach der Pause weiterhin anzumerken. Zu Beginn des 3. Satzes schaffte es Herrsching die Annahme der VSG mit druckvollen Aufschlägen zu verunsichern und so lief man gleich wieder einen Rückstand hinterher. Leider entschieden die langen Ballwechsel meist der Aufsteiger für sich und so stand es zur ersten technischen Auszeit 5:8. Der Aufsteiger spielte nun wieder variabler und vor allem druckvoller im Angriff. Das Spiel der VSG wurde hingegen zunehmend durchsichtiger und so mussten Nürnberger & Co meist gegen einen Doppelblock oder Dreierblock agieren, was gegen die im Schnitt 5cm größeren Münchner kein leichtes Unterfangen ist. Da es im gesamten Satz nicht gelang die Annahme zu stabilisieren, wurde der Rückstand immer größer. Gute Einzelaktionen von Vuk Karanovic und Moritz Karlitzek verhindern einen noch deutlicheren Satzverlust (20:25).
Auch im 4. Durchgang schenkten sich beide Teams nichts. Einmal mehr war der erst 18-jährige U21 Nationalspieler Moritz Karlitzek im Aufschlag und Angriff der Aktivposten und maßgeblich an der 8:5-Führung beteiligt. Gute Aktionen auf beiden Seiten begeisterten die knapp 900 Zuschauer, die an dem ungewöhnlichen Termin am Freitag Abend für ihr Kommen nicht enttäuscht wurden. Trotz guter Blockarbeit hatte die VSG bei vielen Bällen nicht das nötige Glück und so blieb die Partie lange offen. Herrsching glich zum 14:14 aus und nun stand die Halle Kopf. Das Publikum gibt die nötige Unterstützung und schreit und klatsch ihr Team aus jeder Krise heraus. Als es dem GCDW gelang einen 14:16-Rückstand zur 2. Technischen Auszeit innerhalb kürzester Zeit in eine 18:16-Führung zu drehen, war der Widerstand der Schmiede gebrochen. Daniel Malescha, der zu recht zum MVP gewählt wurde, lief nun zur Höchstform auf und verwandelte auch die schwierigsten Bälle. Mit einer weiteren bitteren Niederlage verlässt die VSG die Nikolaushalle und muss bis zu den alles entscheidenden PrePlayOff-Spielen vor allem die Annahme verbessern, um am Ende vielleicht doch noch die PlayOff-Runde zu erreichen.

Stimmer zum Spiel:

Teammanager Michael Dehler:

Ich denke der Heimvorteil, den wir im Hinspiel leider nicht für uns Nutzen konnten, war heute spielentscheidend. Die in der 1. Bundesliga niedrige Deckenhöhe und das leidenschaftlichen Publikum waren sicherlich mitentscheidend für den Erfolg der Herrschinger.


Trainer Milan Maric:

Wenn sich Herrsching in eine Euphorie spielt, ist es für alle Teams schwer zu gewinnen. Da wir heute wieder mit einer neuen Mannschaftsaufstellung beginnen mussten, ist es uns leider nicht gelungen an die guten Leistungen gegen Rottenburg und Lüneburg anzuknüpfen.

Ergebnis:
3:1 (25:14, 16:25, 25:19, 25:18)

MVP
VSG: Moritz Karlitzek (19 Punkte)
GCDW: Daniel Malescha (20 Punkte)

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