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VSG punktet bei Tabellensechsten TV Rottenburg, verliert aber knapp im Tie-Break!

Bundesligen: VSG punktet bei Tabellensechsten TV Rottenburg, verliert aber knapp im Tie-Break!

22.01.2015 • Bundesligen • Autor: André Dehler 913 Ansichten

Nach der 4-stündigen Anreise ins Schwabenland begann die VSG Coburg/Grub, wie schon im Heimspiel gegen Königswusterhausen mit einigen Unsicherheiten im Spielaufbau. Die logische Konsequenz war ein klarer 4:8-Rückstand zur ersten technischen Auszeit. Trainer Milan Maric schien allerdings in der Auszeit die richtigen Worte gefunden und die VSG-Angreifer kamen nun besser ins Spiel.

Die Hausherren hielten allerdings dagegen und ließen die VSG nicht näher als 3 Punkte herankommen. Trainer Müller-Angstenberger peitschte seine Spieler in seiner gewohnt emotionalen Art an und hielt so die Konzentration seiner Spieler im ersten Satz stets hoch.

Trotz Einsatzwillen und Kampfgeist in der Feldabwehr konnten die VSG-Akteure das Blatt in diesem Satz nicht mehr wenden und verloren mit 18:25.

Im zweiten Satz kamen die Vestestädter besser ins Spiel und gestalteten das Spiel lange ausgeglichen, die Annahme um Libero Thiago José Welter stand nun sicher und Spielmacher Adam Kocian konnte seine Mittelangreifer Poluga und Baxpöhler oftmals in Szene setzen. Beim Stand von 17:17 nahm der Gästetrainer abermals eine Auszeit und versuchte den Spielrhytmus der Coburger zu brechen! Ein gelungener Angriffsschlag und ein wuchtiger Aufschlag von Rottenburgs Nationalspieler Tom Strohbach brachte die Heimmannschaft direkt wieder mit 19:17 in Führung. In dieser Phase zeigte sich wieder das derzeitige Problem der VSG, aufgrund der personellen Situation bleiben Trainer Maric keine Möglichkeiten einen schwächelten Spieler auf den Außenpositionen zu ersetzen. Karanovic, Meuter und der junge Karlitzek vermögen es dagegen derzeit nicht ihr phasenweise gutes Spielniveau über die gesamte Spieldauer abzurufen.

Im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild, wie in den Sätzen zuvor. Die VSG-Spieler zeigten deutlich, dass sie eine bessere Leistung abliefern wollten und feuerten sich gegenseitig bei guten Aktionen an. Schnell waren es aber die Hausherren, die wieder mit ein paar Punkten in Front lagen. Beim Stande von 7:11 brachte Trainer Maric, Kapitän Nürnberger für den diesmal sehr blassen Moritz Karlitzek auf's Feld. Dieser Wechsel auf der Diagonalposition brachte den erhofften Effekt. Die VSG agierte nun ruhiger und mit weniger eigenen Fehler, zudem konnte der VSG-Block nun das ein ums andere Mal zupacken ermöglichte am Satzende beim Stande von 22:18, eine erste deutliche Führung für die Vestestädter. Das Heimteam aus dem Schwabenland schien nun seinerseits von der Rolle und servierte der VSG Coburg/Grub den Satzgewinn mit 25:22 quasi auf dem Silbertablett. Zu Beginn des vierten Satz konnte sich die Rottenburger einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den Noah Baxpöhler mit zwei Blockpunkten in Folge zum 13:13 egalisierte. In der Folge probierte durch Spielerwechsel zurück ins Fahrwasser der ersten beiden Sätze zu finden, aber die rohe Gewalt im Angriff lies die grüne Blockmauer der Schmiede in dieser Phase nicht bröckeln. Zur zweiten technischen Auszeit führte die Maric-Truppe mit 16:14. Im weiteren Verlauf zeigten sich die Aufschläger der VSG gut aufgelegt und erschwerten Gästespielmacher Frederico Cippolone den Spielaufbau. Die VSG lag gegen Satzende bereits 21:17 in Führung ehe sich Trainer Milan Maric nach zwei verpassten Angriffschancen zu einer Auszeit gezwungen sah. Die Routiniers Poluga und Karanovic nahmen nun das Heft des Handelns im Angriff in die Hand und brachten die VSG beim Stande von 24:22-Punkten zu zwei Satzbällen und schließlich zum 2:2-Satzausgleich. Der entscheidende fünfte Satz startete, wie schon alle anderen Sätze mit einer Führung der Hausherren. Beim Stande von 6:10 aus Sicht der VSG Coburg/Grub zog Trainer Maric sein letztes Timeout. Anscheinend genau zum richtigen Zeitpunkt, denn durch eine Serie von drei Punkte kamen seine Mannen nochmal auf 9:10 Punkte heran. Als Baxpöhler zum 12:12 wieder die Wand aufbaute, konnte die VSG erstmals in diesem Satz gleichziehen und es entwickelte sich ein Herzschlagfinale. Am Ende verloren die Coburger unglücklich durch einen als gehobenen abgepfiffenen Ball in der Abwehr mit 14:16.
Auf Seiten der VSG wurde Vuk Karanovic (28 Punkte!!!) verdient zum MVP seines Teams gewählt.

Trainer Milan Maric: "Es ist auf dem Spielniveau der ersten Bundesliga eben so, dass kleine Schwächephasen knallhart bestraft werden, wir schaffen es derzeit nicht über mehrere Sätze konstant zu spielen und leisten uns zu viele einfache Fehler. Wir haben derzeit eine schwere Phase mit Verletzungen zu überstehen. Wir können mit dem Auswärtspunkt, den uns die 2:3-Niederlage bringt gut leben, denn Rottenburg hat zuhause bisher nur gegen Top-Teams verloren!"

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