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Jochen Schöps zurück auf dem Feld

DVV: Jochen Schöps zurück auf dem Feld

03.11.2016 • DVV • Autor: DVV 572 Ansichten

Am 21. Oktober war es soweit: Jochen Schöps (Rzeszow/POL) wurde im am dritten Spieltag der polnischen Meisterschaft gegen Danzig eingewechselt und stand knapp ein Jahr nach seiner schweren Schulterverletzung wieder auf dem Feld. Wie sich der DVV-Kapitän dabei fühlte, wie es ihm geht und wie er die Auslosung in der WM-Qualifikation beurteilt, verrät er im Interview.

Wie war das Gefühl, nach knapp einem Jahr Verletzungspause wieder auf dem Feld zu stehen?
Schöps: "Das war richtig gut, zumal ich der Mannschaft in dieser Situation auch helfen konnte, da sie in einer schwierigen Situation steckte."

Es war ein Heimspiel! Wie hat das Publikum reagiert?
Schöps: "Ich habe es genossen. Es war geil, dass es ein Heimspiel war, das Publikum hat super reagiert. Ich war total happy."

Wie geht es der Schulter? Ist sie wieder vollständig hergestellt oder hast du noch Hemmungen bzw. Einschränkungen?
Schöps: "Insgesamt geht es der Schulter ganz gut. Es ist noch nicht so, wie es vorher war, ich suche noch die 100 Prozent. Es gibt Tage, da geht es richtig gut und ein, zwei Tage, wo es nicht so läuft. Es ist auf jeden Fall noch Platz nach oben, aber ich bin auf einem guten Weg. Vielleicht sind es manchmal noch Hemmungen, nicht voll durchzuziehen. An der Bewegung und der Kraft muss ich auf jeden Fall noch arbeiten."

Du bist Kapitän in Rzeszow! Hat das eine besondere Bedeutung für dich, als Ausländer deine Mannschaft anzuführen?
Schöps: "Das ist eine sehr große Ehre, hat mich gefreut und auch überrascht. Aber letztlich ist es keine Änderung zu meiner vorherigen Stellung im Team, ich muss jetzt nur vor und nach dem Spiel zum Schiedsrichter und den Bogen unterschreiben. Das ist nicht überzubewerten, aber natürlich eine große Ehre, weil auch Spieler dabei sind, die noch länger als ich im Klub sind."

Rzeszow ist gut aus den Startlöchern gekommen und liegt mit 5:1-Siegen auf Platz eins der Tabelle. Was sind die Klub-Ziele in dieser Saison?
Schöps: "Wir sind gut gestartet. Bei der Niederlage gegen Lubin (mit Marcus Böhme , Anm. d. Red.) haben sie sehr gut gespielt, wir hatten nicht unseren besten Tag erwischt. Aber insgesamt können wir dem Start sehr zufrieden sein. Das ist auch deswegen wichtig, weil nur die ersten vier Teams die Playoffs mit nur Hin- und Rückspielen und möglichem "golden set" spielen. Das Ziel ist die Meisterschaft, wie die Ziele in der Champions League aussehen, weiß ich noch gar nicht. Ich denke, zunächst sollten wir zunächst aus der Gruppe rauskommen, weil die ganz schön knackig ist (u.a. mit den BR Volleys und Denys Kaliberda (Lube Civitanova/ITA), Anm. d. Red.)."

Wie lauten deine persönlichen Ziele?
Schöps: "Ganz allgemein: Wieder so gut wie möglich fit zu werden und so viele Spielanteile wie möglich zu bekommen."

Vor kurzem erfolgte die WM-Auslosung. Ihr spielt in Frankreich gegen den Gastgeber, die Ukraine, die Türkei, Aserbaidschan und Island. Dein Urteil?
Schöps: "Das ist vom Niveau eine gute Gruppe. Frankreich ist ein "schöner" Gegner, spielt geilen Volleyball. Bei den anderen Teams ist Vorsicht geboten, sie sind alle schlagbar, aber wir dürfen keinen unterschätzen. Die Teams haben richtig gute Einzelspieler und alle den Willen, sich für die WM zu qualifizieren. Es wird schwer, zur WM zu kommen."

Noch ist kein Nachfolger von Vital Heynen als Bundestrainer gefunden. Welches Anforderungsprofil sollte der neue Trainer haben?
Schöps: "Es sollte ein Mix sein aus einem Trainer, der mit den älteren Spielern arbeitet und eine Mannschaft daraus macht. Der aber auch die jungen Spieler ranholt und mit ihnen so arbeitet, dass sie besser werden, Spaß haben und langfristig dabei bleiben."

Du konntest das gesamte Jahr 2016 inklusive der wichtigen Olympia-Qualifikation nicht spielen. Ist der DVV-Kapitän 2017 wieder an Bord?
Schöps: "Ich lasse den nächsten Sommer auf mich zukommen. Habe ich einen Klub oder nicht? Wie geht es der Schulter? Will der neue Trainer mit mir arbeiten oder nicht? Dann spielt sicherlich auch meine Familie eine Rolle. Da habe ich mir noch keinen großen Kopf gemacht, es ist ja noch ein bisschen Zeit."

 

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