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Champions League: Wohin führt der Weg der LüneHünen?

17.02.2026 • Champions League Autor: SVG Lüneburg 108 Ansichten

Geht die SVG Lüneburg schon vor Beginn der K.o.-Spiele international k.o.? Sich die Fortsetzung im CEV Cup zu sichern, ist Ziel und Hoffnung zugleich, wenn an diesem Mittwoch das letzte Match der Gruppenphase in der Champions League bei Aluron CMC Warta Zawiercie auf dem Programm steht (18 Uhr, kostenpflichtiger Stream auf sporteurope.tv mit Kommentar von Roman Gerth). Extrem hoch ist die Gefahr nicht, dass die LüneHünen noch auf Platz vier im Pool D zurückfallen. Aber es könnte jetzt im schlimmsten Szenario auf jeden Satz ankommen, um auf dem europäischen Weg bleiben zu können.

Nachdem der Verbleib in der Königsklasse seit dem vergangenen Spieltag passé ist, muss nun gerechnet und gezittert werden, dass es als Dritter dann im Viertelfinale des CEV Cups weitergeht. Für die Mannen um Kapitän Jesse Elser ist dabei auch einiges abhängig vom Parallelspiel zwischen Lissabon und Rzeszow. Denn schlagen die Portugiesen nun daheim nach der SVG auch Rzeszow, wird es eng - vor allem bei einem 3:0. Dann nämlich hätten sie nicht nur zwei Siege (als erstes zählendes Kriterium) und sechs Punkte, sondern ein Satzverhältnis von 7:13. Die SVG dürfte dann gegen Zawiercie nicht 0:3 verlieren, hätte sonst nämlich 7:14 Sätze bei bisher zwei Siegen und sechs Punkten ...

Rechnerisch ist noch
sehr viel möglich ...

Nun ist aber zum Glück auch rechnerisch noch möglich, dass sich Rzeszow im polnischen Fernduell auf Platz 1 hangelt und direkt für das Viertelfinale qualifiziert - zuletzt gewann der Tabellenzweite das direkte Duell 3:0. Jetzt allerdings wäre bei einem Dreier in Lissabon auch Schützenhilfe der SVG nötig. Zawiercie reicht ein Punkt, um Erster zu bleiben. Zudem hatte das Team von Ex-Bundestrainer Michal Winiarski in der PlusLiga vor einer Woche Rzeszow 3:1 geschlagen. Das zeigt aber auch: In Polen liegen die Spitzenteams so eng beieinander, dass alles möglich ist. Von derartigen Rechenspielen hält SVG-Chefcoach Stefan Hübner ohnehin nicht viel, schaut generell viel lieber auf das, was seine Mannschaft zu leisten imstande ist.

"Wir haben es in unserer Hand. Wir wissen, dass es auswärts ein schweres Spiel wird und müssen dann schauen, was beim anderen Spiel passiert. Zawiercie ist ein absolutes Topteam - aber die Jungs werden heiß sein, alles zu versuchen. Dazu zählt, konstant druckvoll aufzuschlagen. Und wenn wir dann am Ende des Satzes eine Chance haben, dann wollen wir die möglichst nutzen", blickt er auf das Match gegen den Tabellenführer der PlusLiga, das in der Arena Sosnowiec, 43 Kilometer südwestlich von Zawiercie, ausgetragen wird. Der wird übrigens in der neuen Saison noch ein Stück stärker, hat sich schon die Dienste von Mittelblocker Jakub Kochanowski (Warschau) und Außenangreifer Tomasz Fornal (Ankara), beides Stammspieler im Nationalteam, gesichert.

Im Hinspiel hatte sich die SVG beim 19:25, 21:25, 22:25 teuer verkauft. Und in der Bundesliga trumpfte sie am Wochenende in Niedersachsenderby gegen Giesen wieder so selbstbewusst und souverän auf, als wenn es die 1:3-Enttäuschung vier Tage zuvor in Lissabon nicht gegeben hätte. "Dominant und klar, davor ziehe ich den Hut", war der Sportliche Leiter Bernd Schlesinger beeindruckt. Und Hübner konstatierte: "Das war sehr gut in allen Elementen." Nach dem Montagstraining ergänzte er noch: "Die Jungs haben gut gearbeitet, im Krafttraining haben alle Gas gegeben. Das macht alles einen guten Eindruck."

Auch Einzug in CEV Cup
wäre Riesenerfolg

So darf man durchaus zuversichtlich sein, dass die SVG Platz 3 behauptet, der ja auch ein Erfolg ist. "Wir sind schon über dem erwartbarem Level! Hätte jemand vor der Gruppenphase in dieser Hammergruppe mit drei sehr guten Gegnern gesagt, dass es für uns weitergehen kann, dann hätte ich gesagt: Das nehme ich sofort! Wenn wir das jetzt schaffen können, dann ist das ein Riesenerfolg", unterstreicht auch Hübner zurecht noch einmal. Und schließlich warten ja im CEV Cup auch noch höchst attraktive Widersacher. Das Viertelfinale ist auf den 3. bis 5. März (Hinspiele) bzw. 10. bis 12. März terminiert.

Aber vorher warten ja noch weitere große Aufgaben. Zunächst geht es nach dem Zawiercie-Match und einem weiteren Tag in Polen mit Training dann am Freitag Vormittag zum nächsten Bundesliga-Spiel in München, wo es gegen Herrsching einmal mehr die Tabellenspitze zu verteidigen gilt. Und dann bleibt eine Woche Zeit, sich auf das nun mit über 12.000 Zuschauern ausverkaufte Pokalfinale in Mannheim vorzubereiten und einzustimmen - am besten mit zwei frischen Erfolgserlebnissen: Sieg in München und Fortsetzung der Europa-Reise ...

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