Trotz Spiel auf Augenhöhe: ETV unterliegt Erfurt 0:3 Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren ein hart umkämpftes Duell gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 0:3 / 61:75 (23:25 15:25 23:25) in der ausverkauften ETV Sporthalle Hoheluft (550 Zuschauende). Das Ergebnis fällt dabei klarer aus, als es die Partie hergab: Der ETV spielte über weite Zeiten überzeugend mit und zeigte viele schöne Spielzüge - konnte sich aber schlussendlich nicht belohnen. Der ETV bleibt damit nach dem 17.
Libera Sarah Stiriz (4) und das Team feiern einen Punktgewinn. (Foto: Justus Stegemann)
Trotz Spiel auf Augenhöhe: ETV unterliegt Erfurt 0:3
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren ein hart umkämpftes Duell gegen Schwarz-Weiß Erfurt mit 0:3 / 61:75 (23:25 15:25 23:25) in der ausverkauften ETV Sporthalle Hoheluft (550 Zuschauende). Das Ergebnis fällt dabei klarer aus, als es die Partie hergab: Der ETV spielte über weite Zeiten überzeugend mit und zeigte viele schöne Spielzüge - konnte sich aber schlussendlich nicht belohnen. Der ETV bleibt damit nach dem 17. Spieltag das Tabellenschlusslicht (3 Punkte). Anja Pleus des Sponsors of he Day TOPMOTIVE ehrte die wertvollsten Spielerinnen des Spiels (MVP): ETVerin Leonie Körtzinger gewann die Wahl in Silber, die US-Amerikanerin Alianza Darley von Schwarz-Weiß Erfurt wurde MVP in Gold.
Im ersten Durchgang startete Erfurt zwar mit einem 3:0-Lauf, doch dann kam der ETV ins Spiel. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Rallys und gut herausgespielten Eimsbütteler Angriffspunkten. Mal führte der ETV mit 2, dann wieder Erfurt. Beim 13:13 rief Erfurts Trainer Pablo Sanchez das erste Mal zur Auszeit, doch sein Team konnte die emsigen und munter mitspielenden ETVerinnen zunächst nicht abschütteln (15:15). Beim 16:18 nahm ETV-Chefcoach Markus Friedrich zwar eine Auszeit, konnte den sich anbahnenden Lauf der Erfurterinnen jedoch nicht brechen (16:20), weshalb er gleich die zweite Auszeit hinterherschob. Svea Frobel und Leonie Körtzinger gelangen jetzt sehenswerte Angriffspunkte (19:22), doch auch Erfurt punktete weiter (21:24). Der ETV wehrte sich, wollte sich nicht geschlagen geben und werte zwei Satzbälle ab (23:24), so dass Sanchez seine zweite Auszeit nahm. Doch die Erfurter Außenangreiferin Alianza Darley machte den Sack zu und Erfurt holte sich den ersten Satz (23:25).
Im zweiten Satz änderte sich nichts: Die Teams spielten munter weiter und gönnten sich lange Rallys. Beim 4:6 führte Erfurt das erste Mal mit 2, doch Angriffspunkte von Leonie Körtinger und Anna Hartig verhinderten, dass sich die Thüringerinnen weiter absetzen konnten (7:9). Erfurt machte jedoch weiter die wichtigen Punkte und konnte seinen Vorsprung ausbauen. Beim 9:13 wechselte ETV-Coach Friedrich Neuzugang Celina Kleemann ein und schob beim 9:15 die erste Auszeit hinterher. Doch diese brachte nicht die erhoffte Wende (10:17), so dass Friedrich die Zuspielerin wechselte: Kathleen Weiß kam für Zoe Konjer. Doch auch diese schien nicht die gewünschte Veränderung zu bringen (11:20). Die ETVerinnen spielten jetzt zwar sortierter, Erfurt aber antwortete unbesonnen, machte weiter seine Punkte (15:23) und beendete den Satz mit einem Ass (15:25).
Der dritte Satz bedeutete aus ETV-Sicht: Alles oder nichts. Doch Erfurt legte konzentriert los und führte schnell mit 3:0. Auch wenn der ETV nun auch gut ins Spiel kam, punktete Erfurt weiter (4:8; 7:11). Beim 7:12 nahm ETV-Coach Friedrich die erste Auszeit und Hamburg kämpfte sich ran (11:13), so dass Erfurts Trainer Sanchez mit einer Auszeit antwortete. Hamburg konnte zwar zunächst gleichziehen und mitgehen (14:14, 16:16), doch Erfurt setzte sich kurz vor der Chrunchtime ab (17:19), so dass Friedrich sein Team das zweite Mal zur Besprechung zusammenrief. Die ETVerinnen blieben dran (19:20) und schafften durch ein Ass Alexa Thadens sogar den Ausgleich (23:23). Doch Erfurt konterte mit einer Auszeit und viel Routine, so dass sich der ETV zum wiederholten Male in dieser Saison nicht belohnen konnte und auch den dritten Satz 23:25 verlor.
Das nächste Auswärtsspiel findet am nächsten Samstag, den 21. Februar um 19:30 Uhr gegen die Binder Blaubären TSV Flacht statt. Die beiden letzten Heimspiele folgen am 07. März gegen VfB Suhl LOTTO Thüringen (CU Arena, 19:30 Uhr) und den VC Wiesbaden (CU Arena, 18 Uhr). Hier gibt es Tickets: https://www.etv-hamburg.de/de/tickets/.


