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Bundesligen: ETV scheitert an Borken

01.02.2026 • Bundesligen Autor: Friederike van der Laan, Eimsbütteler TV 142 Ansichten

ETV scheitert an Borken und den eigenen Nerven Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren gegen die Mitaufsteiger Skurios Volleys Borken nach großem Kampf mit 1:3 / 80:97 (12:25 21:25 25:22 25:22) in der Hamburger CU Arena und zeigten wiederholt Nerven gegen gleichwertige Teams. Borken hingegen wackelte kaum und konnte seine starke Form bestätigen. Der ETV bleibt damit nach dem 15.

ETV scheitert an Borken - Foto:  Felix Schlikis @dersportfotograf 

Mittelblockerin Anna Hartig (5) feiert einen Punkt gegen die Skurios Volleys Borken.   (Foto: Felix Schlikis @dersportfotograf )

ETV scheitert an Borken und den eigenen Nerven

Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren gegen die Mitaufsteiger Skurios Volleys Borken nach großem Kampf mit 1:3 / 80:97 (12:25 21:25 25:22 25:22) in der Hamburger CU Arena und zeigten wiederholt Nerven gegen gleichwertige Teams. Borken hingegen wackelte kaum und konnte seine starke Form bestätigen. Der ETV bleibt damit nach dem 15. Spieltag auf dem zehnten Tabellenplatz mit drei Punkten, die Skurios Volleys Borken festigen den neunten Tabellenplatz (7 Punkte). 

Vor dem Spiel heizte das Ensemble des Projekts "The Young ClassX" den 743 Zuschauenden mit mitreißenden Popsongs ein. Elena Blankenburg des Sponsors of he Day LOTTO Hamburg ehrte die wertvollsten Spielerinnen des Spiels (MVP): ETVerin Leonie Körtzinger gewann die Wahl in Silber, Ditte Kjær Hansen wurde MVP in Gold. Am Ende des Spiels wurde außerdem ETV-Spielerin Lena Liegert (23) verabschiedet - die Mittelblockerin verlässt Hamburg aufgrund eines Auslandsemesters in den Niederlanden und machte heute für die ETV Hamburger Volksbank Volleys ihr letztes Spiel der Saison.

Der erste Durchgang sollte für die ETV Hamburger Volksbank Volleys ein Durchgang zum Vergessen werden: Zwar starteten beide Teams zunächst auf Augenhöhe (3:3), doch in Folge zeigen die ETVerinnen nervöse Fehler, die sie im ganzen ersten Satz nicht unter Kontrolle bringen sollten. Borken erspielte sich schnell einen Vorsprung (3:7), gegen den auch keine ETV-Auszeit half. Hamburg fand kein Mittel - weder gegen Borkens klare Angriffspunkte noch gegen die eigene Nervosität. Beim 4:10 brachte ETV-Cheftrainer Friedrich deshalb Außenangreiferin Leonie Körtzinger, beim 4:12 nahm er die zweite Auszeit. Aber es blieb dabei: Die Hamburgerinnen fanden keinen Weg ins Spiel. Erst durch die Einwechslung der Zuspielerin Kathleen Weiß (41) kam mehr Struktur ins Spiel. Doch auch sie vermochte den großen Rückstand nicht wettzumachen und Borken verwandelte den ersten Satzball (12:25). 

Im zweiten Durchgang startete der ETV beherzt, ging schnell mit 4:1 in Führung und zwang Borkens Trainerin Benuta Brinkmann zu einer ersten frühen Auszeit. Mit Erfolg: Die Volleys aus Borken zogen gleich (5:5), gleichzeitig schlich sich die Unsicherheit aus dem ersten Satz beim ETV wieder ein. Borken nutzte dies und zog schnell auf 5:9 davon. Doch kampflos überließen die Hamburgerinnen Borken nun nicht das Feld: Sie konterten durch Angriffspunkte von Leonie Körtzinger und Anna Hartig (9:10), so dass Brinkmann die zweite Borkener Auszeit nahm. Borken stabilisierte sich in Folge (11:15) - aber auch, weil der ETV seine einfachen Fehler nicht abstellen konnte. Im Unterschied zum ersten Satz bleibt der ETV aber dran (15:16). Doch auch hier blieb Borken cool und setzte sich wieder ab (16:21). Trotz einer ETV-Auszeit und Angriffspunkten von Hartig (18:21; 20:22) blieb der Fight der ETVerinnen unbelohnt und die Skurios Volleys Borken entschieden auch den zweiten Satz für sich (21:25).

Zwar eröffnete Hamburgs Lina Köster den dritten Satz mit einem Ass, doch trotzdem schaffte der ETV zunächst keine Leistungssteigerung und Borken führte schnell mit 3:6. Doch die ETV Volleys blieben dran (7:8; 9:11; 11:13), so dass Borken beim 13:14 die erste Auszeit nahm. Der ETV ließ sich diesmal nicht abschütteln (16:17), glich durch Körtzinger aus (17:17) und ging durch zwei zu weite Angriffsbälle Borkens sowie ein Ass Luisa Krams? sogar in Führung (21:18). Auch eine Auszeit Borkens sollte den Flow des ETV nicht beenden: Körtzinger erhöhte auf 23:19, Köster mit einem Ass auf 24:19. Doch aufgrund zwei abgewehrter Satzbälle Borkens nahm Friedrich beim 24:22 noch eine Auszeit - mit Erfolg: Anna Hartig machte den Sack zu und der dritte Satz ging an den ETV (25:22).

Dem ETV gelang es, den Flow des dritten Satzes zu konservieren und führte im vierten Durchgang schnell mit 3:0. Borken reagierte mit einer Auszeit. Zwar konnte der ETV zunächst die Spannung und auch den Vorsprung (7:4) halten, Borken konterte aber und glich aus (8:8). Das Spiel blieb in Folge eng (11:11), doch der ETV setzte Akzente: Wieder das Zusammenspiel von Zuspielerin Weiß mit Mittelblockerin Hartig und Außenangreiferin Körtzinger brachte den Unterschied (13:11), weshalb Borken die zweite Auszeit nahm. Vielleicht zur rechten Zeit: Sie glichen zum einen aus (16:16), zum anderen fing der ETV ohne wirkliche Bedrohung an zu taumeln. Das Spiel der Hamburgerinnen wurde schlagartig fahrig und unkonzentriert und Borken hatte auf einmal leichtes Spiel: Über ein 18:20 ging es viel zu schnell zum vorentscheidenden19:23. Wieder nahm Friedrich eine Auszeit. Zwar konnte der ETV in Folge punkten - Borken jedoch auch, so dass sich das Team aus NRW mit dem 20:24 fünf Matchbälle erspielte. Zwei konnte der ETV noch abwehren und eine letzte vage Hoffnung wehte durch die CU Arena, den dritten verwandelte Borken jedoch und sicherte sich dadurch den vierten Satz und damit das Spiel (22:25).

Das nächste Auswärtsspiel findet am nächsten Wochenende am Samstag, den 7. Februar um 18 Uhr gegen den Dresdner SC in der Margon Arena statt. Das nächste Heimspiel folgt ein Wochenende darauf am 15. Februar um 15:30 Uhr in der heimischen Sporthalle Hoheluft gegen Schwarz-Weiß Erfurt statt. Hier gibt es Tickets: https://www.etv-hamburg.de/de/tickets/.

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