ETV zahlt Lehrgeld gegen abgeklärtes Münster Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren ihr Heimspiel gegen den Tabellenfünften USC Münster am Mittwochabend, den 21. Januar vor ausverkauftem Haus glatt mit 3:0 (16:25 19:25 16:25). In der Sporthalle Hoheluft erlebten über 500 Zuschauende eine klare Partie mit klarem Ausgang, Münster nutzte die Schwächen in der Hamburger Annahme und spielte seine Angriffe souverän aus.
ETVerin Sarah Stiriz (4) bei der Annahme. (Foto: Justus Stegemann)
ETV zahlt Lehrgeld gegen abgeklärtes Münster
Die ETV Hamburger Volksbank Volleys verloren ihr Heimspiel gegen den Tabellenfünften USC Münster am Mittwochabend, den 21. Januar vor ausverkauftem Haus glatt mit 3:0 (16:25 19:25 16:25). In der Sporthalle Hoheluft erlebten über 500 Zuschauende eine klare Partie mit klarem Ausgang, Münster nutzte die Schwächen in der Hamburger Annahme und spielte seine Angriffe souverän aus. Als wertvollste Spielerin des ETV wurde Zuspielerin Kathleen Weiß (41) gewählt. MVP in Gold wurde die Münsteraner Zuspielerin Elena Kömmling (26).
Im ersten Durchgang erwischte der USC Münster den besseren Start, Hamburg hatte Probleme in der Annahme, so dass es schnell 3:6 stand. Durch Punkte von Lina Köster verringerten die ETVerinnen den Abstand zwar zunächst (6:8), konnten jedoch die leichten Fehler nicht abstellen, so dass ETV-Chefcoach Markus Friedrich beim 9:12 seine erste und beim 9:17 gleich seine zweite Auszeit nahm. Münster spielte seine Angriffe routiniert und klar (10:20). Erst als Friedrich wechselte und Zuspielerin Kathleen Weiß brachte, kam mehr Stabilität und Ordnung ins Spiel der Hamburgerinnen (16:23). Münster blieb aber konstant und spielte den Satz konsequent zu Ende (16:25).
Hamburg konnte die wiedergewonnene Sicherheit aus dem ersten Satz zunächst konservieren und legte im zweiten Satz mutig und konzentriert los (5:3). Münster hielt jedoch dagegen und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe (7:7; 10:10; 14:14). Nach dem 15:15 konnte sich der USC das erste Mal absetzen, so dass sich Friedrich zur ersten Auszeit des Satzes gezwungen sah. Münster zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und erhöhte durch ein Ass und einen Blockpunkt auf fünf Punkte (15:20). Die Münsteranerinnen hielten die Spannung hoch und spielten ihre Angriffe aus, auch wenn Hamburg sich nach Kräften und mit gutem Blockspiel werte. Beim 16:22 nahm Friedrich die zweite Auszeit: Der ETV konterte nochmal (19:23), so dass auch Münsters Trainer Matthias Pack sein Team zur Auszeit rief. In Folge spielte Münster seine Routine aus und gewann auch den 2. Satz (19:25).
Im dritten Durchgang startete Münster besser (3:6) und hielt den Angriffsdruck hoch (4:8). Dann kam Hamburg durch Punkte von Kathleen Weiß wieder ran, so dass Münster erst mit der zweiten Auszeit des Spiels antwortete (6:8) und dann mit vier davonzog. Doch Hamburg hielt mit einem Angriffspunkt von Lina Köster und einem Ass von Lena Liegert dagegen (11:12) und versuchte jetzt alles, gegen Münster mitzuhalten. Es entwickeln sich in der zweiten Hälfte des Satzes lange Rallys, bei denen Münster jedoch oft am längeren Hebel saß, so dass Friedrich beim 11:15 seine erste Auszeit nahm. Aber auch diese schien an diesem aus Hamburger Sicht gebrauchten Abend nicht zu wirken, so dass er beim 13:19 die zweite hinterher schieben musste. Beim 14:20 wechselte Friedrich ETV-Neuzugang Lilly Faroß (22) ein. Münster machte - wie auch in Durchgang 1 und 2 - den Sack zu und gewann auch den dritten Durchgang ungefährdet mit 16:25.
Am folgenden Sonntag folgt das nächste Auswärtsspiel um 16 Uhr in Aachen. Das nächste Heimspiel in der CU Arena findet am 31. Januar um 19:30 Uhr gegen die Skurios Volleys Borken statt. Hier gibt es Tickets: https://www.etv-hamburg.de/de/tickets/.


