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Die Regie übernimmt Michael Wright

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Bundesligen: Die Regie übernimmt Michael Wright

27.05.2024 • Bundesligen Autor: SVG Lüneburg 371 Ansichten

Wer zieht in der neuen Saison bei der SVG Lüneburg die Fäden auf dem Court? Auf der Suche nach einer Antwort tappten die Fans bisher im Dunkeln. Nun gibt es die Aufklärung: Der neue Zuspieler heißt Michael Wright und kommt aus den USA von der Ohio State University in der Fast-Millionen-Stadt Columbus.

Außerhalb seines Heimatlandes ist Wright ein noch unbeschriebenes Blatt, hat zum Beispiel nie in einer nationalen Auswahl gespielt, nur im Juniorenalter mal an einer Auswahlmaßnahme teilgenommen. In den letzten fünf Jahren machte er allerdings bei den "Buckeyes", der Volleyballmannschaft der Ohio State Uni, auf sich aufmerksam. "Ich verfolge die starke College-Liga ja intensiv - und er passt zu uns, hat an einem der renommierten College-Programme im Volleyball teilgenommen", ist Chefcoach Stefan Hübner überzeugt, einen guten Nachfolger für Max Elgert gefunden zu haben, räumt aber ein: "Das ist sicher keiner, den viele auf dem Schirm hatten."

Vorfreude auf Spiele
auf höchstem Level

Der kürzlich 25 Jahre alt gewordene Rechtshänder will sich dafür in der Bundesliga einen Namen machen. "Ich freue mich, für eins der deutschen Top-Teams und auf dem höchsten Level spielen zu können, das wird eine tolle Erfahrung", schreibt er und fügt ehrgeizig an: "Mein Ziel ist Platz 1 in der Liga und ein gutes Abschneiden im Europapokal." Dabei ist die Bundesliga für Wright kein Neuland: "Sie ist mir bekannt und ich finde die Qualität großartig. Die deutschen Spitzenmannschaften können, denke ich, mit jeder Mannschaft in Europa mithalten."

Der 1,93-m-Mann ist aufgewachsen in Richmond (230.000 Einwohner), der Hauptstadt des US-Bundesstaates Virginia, gelegen zwei Autostunden südlich von Washington. Studiert hat er Wirtschaft und öffentliches Management. Mit den "Buckeyes" stand er zuletzt im Viertelfinale der US-Collegemeisterschaften, bei denen sich in der Vergangenheit auch Ohio schon in die Siegerliste eintragen konnte. Die Bundesliga kennt er nicht zuletzt auch durch ehemalige College-Spieler, die in den letzten Jahren nach Deutschland gewechselt sind. Einer davon studierte sogar auch an der Ohio State: Blake Leeson - bis 2019, also unmittelbar, bevor Wright sein Studium dort begann. Trotzdem kennen sie sich. "Wir haben gechattet, bevor es zu dem Wechsel zur SVG kam."

Hübner ist überzeugt, dass Wright ein guter Griff ist: "Das ist einer, der zu unserem Angriffssystem passt, es gut umsetzen kann. Und er kann die Mitspieler führen, ohne aber extrovertiert zu sein. Außerdem hat er einen guten Aufschlag, das Blockspiel ist auch ganz gut. Trotzdem hat er noch Entwicklungspotenzial." Und wie schätzt der Zuspieler sich selbst ein? "Ich denke, meine Stärken liegen darin, dass ich trainingsfleißig und athletisch bin, und dass ich mir im Laufe der Karriere die Fähigkeiten erarbeitet habe, meine Mitspieler für eine gute Punkteausbeute einzusetzen. Meinen Aufschlag ist wohl ganz solide, aber in der Feldabwehr kann ich sicher besser werden." Die SVG-Fans dürfen gespannt sein. (hre)

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