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Playoff-Halbfinale: Der Gong ertönt zu Runde zwei

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Bundesligen: Playoff-Halbfinale: Der Gong ertönt zu Runde zwei

30.03.2024 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 169 Ansichten

Am Samstag (30. Mrz um 17.30 Uhr) stehen sich die SVG Lüneburg und die BR Volleys zum nunmehr fünften Mal in der laufenden Saison und zum zweiten Mal im Playoff-Halbfinale gegenüber. Mit einem Auswärtssieg könnten die Berliner die Tür zum Finale weit aufstoßen, die Niedersachsen sinnen ihrerseits auf den Ausgleich in der Serie. Die Begegnung in der garantiert vor Spannung knisternden LKH Arena ist live und exklusiv bei www.dyn.sport zu sehen.

Playoff-Halbfinale: Der Gong ertönt zu Runde zwei - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

Das Auftaktspiel der Serie hielt nahezu alles, was es versprach. Lüneburg und Berlin schenkten sich am Mittwochabend nichts und präsentierten sich mental stabil. Ständige Führungswechsel und Aufschlagserien waren an der Tagesordnung. Viel fehlte nicht, dann hätte das Pendel auch zugunsten des Europapokalfinalisten ausschlagen können. Aber ein Mann in Orange hatte in besonderem Maße etwas dagegen. Timothée Carle steuerte 27 Punkte bei und war in Angriff und Abwehr der überragende Spieler auf dem Court. Der Franzose musste aber auch feststellen: "Egal, ob wir zwei oder drei Breaks führen, wir dürfen nie die Spannung verlieren. Lüneburg ist einfach nicht abzuschütteln, das strapaziert die Nerven. Sie können jederzeit mit ihrem Aufschlag die Lücken schließen oder den Unterschied machen. Aber das können wir eben auch."

Auf der anderen Seite zeigte Diagonalspieler Xander Ketrzynski eine ansprechende Leistung (20 Punkte) und Erik Röhrs (21) war ebenso überzeugend. Obwohl damit beide Hauptangreifer der SVG einen guten Tag erwischten, langte es für die Mannschaft von Stefan Hübner nicht zum Sieg. "Wir sind nah dran und haben wieder eine gute Leistung gezeigt. Es ist nichts verloren. Wir beweisen jedes Mal, dass wir auf Augenhöhe sein können", bleibt der 22-jährige Röhrs optimistisch und setzt als "Haupteinpeitscher" der Lüneburger Fans nun auf den Heimvorteil: "Ich freue mich darauf, dass die Berliner jetzt zu uns kommen. Die LKH Arena wird wieder voll und laut sein." Mit ihren bis zu 3.200 Zuschauern im Rücken haben die Männer von der Ilmenau gute Gegner wie Friedrichshafen, Budweis (CZE) oder Izmir (TUR) geschlagen. Aber auch die BR Volleys können auf Unterstützung vor Ort zählen, unter anderem reist ein Fanbus des "7. Mann" nach Westen.

Dass die Herausforderung noch einmal wächst, ist auch BR Volleys Headcoach Joel Banks bewusst, der sein Team von Beginn an "auf eine lange und harte Serie" eingestellt hat. Am Mittwoch gefiel dem 48-Jährigen insbesondere der Einfluss seiner Einwechselspieler: "Ob man für einen oder fünf Bälle gebraucht wird, jeder arbeitet hart und gibt alles. Die Jungs sind hungrig. Das hat man gesehen." Nehemiah Mote brachte neben einer perfekten Angriffsquote Energie von der Bank, Robert Täht hatte maßgeblichen Anteil an der Wende im ersten Satz und auch Cody Kessel sowie Leon Dervisaj waren direkt auf Betriebstemperatur. Sollte der Berliner Motor in der druckvollen Atmosphäre der LKH Arena ins Stocken geraten, kann das laut Banks am Ostersamstag "hoffentlich ein wertvoller Vorteil unserer Mannschaft sein".

Streaming
Alle Spiele der Playoffs werden live und auf Abruf bei Dyn übertragen:
www.dyn.sport

Public Viewing
Der Fanclub "VolleyTigers" lädt bei Auswärtsspielen regelmäßig zum "Public Viewing" in die Alte Feuerwache (Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin-Friedrichshain / U-Bahnhof Weberwiese) ein.

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