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Bundesligen: Heimsieg nach harter Arbeit

24.03.2024 • Bundesligen Autor: Schweriner SC e.V. 178 Ansichten

Mit einem 3:1 Heimerfolg gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg geht der erste Sieg in den Viertelfinalspielen der Play-Offs an den Tabellenführer aus Schwerin.

Heimsieg nach harter Arbeit - Foto:  SSC Michael Dittmer

SSC siegt 3:1 über Vilsbiburg (Foto: SSC Michael Dittmer)

Nach einem deutlichen ersten Durchgang, in dem die Raben nicht über 14 Zähler hinauskamen, entwickelte sich eine spannende Partie mit starken Abwehraktionen und knapperen Sätzen. Nach harter Arbeit belohnt sich das Team von Zuspielerin Pia Kästner und fährt mit breiter Brust am kommenden Mittwoch zum 2. Spiel der Play-Off Viertelfinalserie nach Vilsbiburg.

SATZ FÜR SATZ

Starting Six Schwerin - Kästner, Pogany, Baijens, Dambrink, Marring, Schut, White

Starting Six Vilsbiburg - Kohn, Soto Nunez, Vasquez, Salkute, Stuut, Martin, Nestler

SATZ 1: Ein Auftakt nach Maß in der Schweriner PALMBERG ARENA, wo der SSC an diesem Abend schnell mit 5:1 in Führung gehen kann und Vilsbiburg zur ersten frühen Auszeit zwingt. Die Gastgeberinnen können mit gutem Druck im Aufschlag die Vilsbiburger Annahmereihe um Patricia Nestler gut beschäftigen und bauen den Vorsprung auf 16:7 aus. Pia Kästner setzt ihre Angreiferinnen in diesem ersten Durchgang sehr ausgeglichen ein und auch der Schweriner Block ist mit 3 direkten Punkten bislang auf Kurs. Ein Ass von der eingewechselten Sina Fuchs bringt den Satzball für das Heimteam und Nova Marring verwandelt aus dem Hinterfeld das 25:14.

SATZ 2: Auch wenn dieser erste Durchgang gegen die Roten Raben deutlich endete, zeigten diese zwischendurch immer wieder ihre Angriffspower, doch anders als beim Aufeinandertreffen im DVV-Pokal hat der SSC die Angriffsriege um Pauline Martin heut bislang gut im Griff. Mit 12:7 kann sich der SSC zur Satzmitte absetzen und Raben Coach Chaparro nimmt die Auszeit, um sein Team auf Kurs zu bringen. Doch der SSC punktet unter den Augen des Heimpublikums fleißig weiter und kann auch die langen Ballwechsel mit großer Vilsbiburger Gegenwehr für sich entscheiden. Mit 4 Punkten Vorsprung geht es in die Crunchtime und als Vilsbiburg auf 3 Zähler herankommt, reagiert Felix Koslowski mit dem taktischen Doppelwechsel Fernau und Yüzgenc, um eine weitere Angreiferin am Netz zu haben. Doch zum ersten Mal an diesem Abend zeigen sich die Gäste kompromisslos kämpferisch und wittern ihre Chance, als sie auf 21:20 herankommen. Als Pauline Martin mit einem Ass zum 23:22 aufschließt und Jazmine White im darauffolgenden Ballwechsel Zuspielerin Klein Lankhorst ins Spiel greift, steht es plötzlich 23:23 und Felix Koslowski nimmt ein Timeout. Aus einem 20:15 erspielt sich das Team aus Vilsbiburg den ersten Satzball, doch der SSC wehrt ab. Mit spektakulären Ballwechseln, starken Angriffen der Vilsbiburgerinnen und einer Heldentat von Kapitänin Anna Pogany bietet das Satzende den Zuschauern Volleyballspannung pur. Mit 32:30 sichert sich der SSC Palmberg diesen Durchgang und muss feststellen, dass man gegen diese Vilsbiburger Mannschaft den Fuß nicht vom Gaspedal nehmen kann, denn die Raben sind durchaus in der Lage, den Favoriten unter Druck zu setzen.

SATZ 3: Die Gäste aus Vilsbiburg können den Wind der Aufholjagd mit in den dritten Durchgang nehmen, der sich ausgeglichen gestaltet. Zwei gelbe Karten für die Trainer beider Mannschaften gefolgt von minutenlangen Diskussionen bestimmen die Satzmitte und die knapp 1900 Zuschauern in der PALMBERG ARENA freuen sich, als es endlich wieder sportlich zur Sache geht. Vilsbiburg bleibt bissig in der Block-Feldabwehr und die Schweriner Angreiferinnen bekommen zunehmend Probleme, ihre Bälle im gegnerischen Feld unterzubringen. Mit 14:15 führen die Gäste erstmals in dieser Partie und beim Stand von 15:17 nimmt das Schweriner Trainerteam eine Auszeit. Während in den Parallelspielen sowohl Münster den Favoriten Stuttgart Sätze abnehmen konnte und Wiesbaden auswärts in Dresden sogar als Sieger vom Feld ging, will der Tabellenführer dies unbedingt verhindern und bringt mit Tutku Yüzgenc für Elles Dambrink einen neuen Impuls im Angriff. Vilsbiburg zeigt sich unbeeindruckt und zieht auf 17:20 davon. Vor allem Pauline Martin findet in dieser Phase des Spiels die richtigen Lösungen, den Schweriner Block anzuschlagen und für sich zu nutzen. Sie führt das Gästeteam zum ersten Satzball beim Stand von 19:24, Indy Baijens hat etwas dagegen und wehrt 3 dieser ab. Die Gegenwehr kommt jedoch zu spät und Vilsbiburg kann diesen Durchgang mit 22:25 für sich entscheiden.     

SATZ 4: Vilsbiburg sammelt mit dem Satzgewinn Selbstvertrauen und zeigt sich im 4. Durchgang auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer der Bundesliga. Beim SSC schleichen sich wie schon im Satz zuvor kleine Eigenfehler ein, die Vislbiburg auf 8:10 davonziehen lassen. Doch Schwerin blockt sich eindrucksvoll zum Ausgleich und weist mit Pauline Martin die Top-Scorerin der Partie in die Schranken. Tutku Yüzgenc kommt erneut für Elles Dambrink ins Spiel und auch Sina Fuchs darf in der Annahme wieder für Susan Schut auf die Platte und die Mannschaft dreht den Spielstand zum 17:15. Indy Baijens punktet wie schon im Satz davor in den wichtigen Momenten zum Satzende und bringt die 22:18 Führung. Der SSC erspielt sich einen Matchball, doch Vilsbiburg kann kontern. Beim Stand von 24:22 kommt Zuspielerin Hannah Kohn zum Aufschlag und zeigt Nerven, der SSC siegt mit 25:22 und reist am kommenden Mittwoch zum 2. Play-Off Viertelfinalspiel ins bayrische Vilsbiburg.

 

STIMMEN ZUM SPIEL

Felix Koslowski: "Wir starten gut ins Spiel und haben dann im zweiten Satz gesehen, was passiert, wenn bei Vilsbiburg der Knoten platzt. Während sie im ersten Durchgang sehr passiv agierten, sind sie plötzlich hellwach und haben mit Pauline Martin eine überragende Diagonale. Wir mussten uns wieder Stück für Stück ins Spiel hineinarbeiten und die Mannschaft hat einfach diesen unbedingten Willen, dieses Spiel zuhause zu gewinnen."

Pia Kästner: "Wir haben im zweiten Durchgang bereits ein wenig den Faden verloren und Vilsbiburg ins Spiel kommen lassen. Wir wussten vorher, dass sie uns das Leben schwer machen können aber ich bin stolz, wie wir uns dann wieder zurückgekämpft haben."

Spiel verpasst? Hier geht's zum Video

 

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