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BBSC mit 3 0 Erfolg bei drei Premieren

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2. Bundesligen: BBSC mit 3 0 Erfolg bei drei Premieren

18.03.2024 • 2. Bundesligen Autor: BBSC e.V. 126 Ansichten

Zum erwartet schweren Spiel für den BBSC Berlin wurde der Vergleich gegen den Tabellensiebenten, die Talentmannschaft des Schweriner SC.

BBSC mit 3 0 Erfolg bei drei Premieren - Foto:  Frank Ziegenrücker

Marie Dreblow mit erfolgreicher Aufschlagserie (Foto: Frank Ziegenrücker)

Das 3:0 Ergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ein jederzeit enges Spiel gegen einen starken Gegner war.

Gleich drei Premieren konnte der BBSC den Zuschauern am Sonntagnachmittag präsentieren: Zunächst agierte erstmals die erst 16-jährige Romy Birnbaum auf der Schlüsselposition Zuspiel in der Startformation. Und sie machte ihre Sache gut. Nach einigem Nervenflattern noch im 1. Satz, stabilisierte sie sich zusehends und war auch in den Sätzen 2 und 3 jeweils lange Zeit auf dem Feld.

Darüber hinaus gab Maren Fromm (frühere langjährige Nationalspielerin) im 2. Einsatz für den BBSC ihre Heimpremiere - trotz geringer Spielpraxis brillierte sie in einigen Aktionen auf das Feinste und überzeugte mit Spielübersicht und Sicherheit in den Aktionen.

Darüber hinaus stand erstmals Sarah Nur Kayadibi als Auswechselspielern zur Verfügung. Die 23-jährige Mittelblockerin mit US-College Erfahrung hat sich während der Saison von der 3. Mannschaft des SC Potsdam kommend dem BBSC angeschlossen. Trainer Tietböhl freut sich über den motivierten Zugang, die mit ihrer Energie eine Bereicherung für das Team bringt.

Das Spiel war fast durchgängig von der Spielstärke und den sehr guten physischen Fähigkeiten der Gäste mitbestimmt. Die Angriffsaktionen des SSC wurden immer sehr druckvoll vorgebracht und die BBSC-Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, den Spielverlust zu vermeiden. In Schlaghärte und Schlaggenauigkeit hatte der SSC eher Vorteile gegenüber den Berlinerinnen. Gleiches galt für die Mittelblockerinnen, die mit ihrer Größe bis zu 1,93 m für den Berliner Angriff eine nur mit Spielintelligenz und Variabilität zu überwindende Abwehrmauer darstellten.

So blieb den Berlinerinnen nur, genau das zu machen, was gegen einen solchen Gegner ging: mit relativ wenigen Angriff Aktionen über die Mittelblockerinnen - und wenn dann mit viel Köpfchen - sehr gutem Block-Abwehrverhalten, kampf- und nervenstarken sowie taktisch diszipliniertem Spiel und nicht zuletzt platzierten Angriffsschlägen von Annalena Grätz und Maren Fromm wurde in den Sätzen 1 und 2 der entscheidende Vorsprung herausgeholt. Im 3. Satz dominierten lange Zeit die Gäste. Beim 14:20 aus Berliner Sicht schien schon eine Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen. Dann schritt die gerade kurz vorher aufs Feld gekommene Marie Dreblow zum Aufschlag und holte 8 Punkte in Folge, davon einige als As. So also Satz gedreht und letzten Endes den Sieg mit einem platzierten Angriffsschlag von Annalena Grätz in die Lücke erkämpft - das Publikum freute sich ob der gezeigten Leistungen und beide Mannschaften bekamen die ihnen gebührende Anerkennung.

Die MVP Medaillen des Nachmittags wurden Berlins libera Annika Kummer sowie Schwerins Außenangreiferin Amelie Grawert verliehen.

BBS-Trainer Jens Tietböhl zeigte sich zufrieden mit seinem Team: "Wir haben aus den gegebenen Möglichkeiten ein wirklich gutes Ergebnis gemacht. Maren Fromm, die uns heute zum 2. Mal in der Saison zur Verfügung stand, hat dem Team und gerade der sehr jungen Zuspielerin viel Sicherheit vermitteln können. Sonst wäre es gegen solch eine starke Mannschaft wie SSSC II doch deutlich schwerer geworden. Mein Respekt geht auch nach Schwerin, wo die Nachwuchstalente eine tolle Entwicklung in den letzten Jahren genommen haben."

Der BBSC trifft nach einigen Auswärtsspielen im letzten Heimspiel der Saison am 20. April 2024 um 18:00 Uhr auf die Mannschaft von Energie Cottbus.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Angelina Meyer, Romy Birnbaum, Sarah Nur Kaydibi, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Jovana Dordevic, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Maren Fromm, Daniela Ligachewa, Emely Radügge

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