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Bundesligen: Zwei wichtige Punkte in Stuttgart erkämpft

26.02.2024 • Bundesligen Autor: dscvolley, Dresdner SC 1898 e.V. 154 Ansichten

Die Formkurve zeigt weiter nach oben. Mit einer starken kämpferischen Leistung haben die DSCVOLLEYs Titelverteidiger Allianz MTV Stuttgart mit 3:2 (25:22, 20:25, 25:21, 20:25, 15:10) bezwungen.

Zwei wichtige Punkte in Stuttgart erkämpft - Foto:  Daniel Hinsdorf

Zwei wichtige Punkte in Stuttgart erkämpft (Foto: Daniel Hinsdorf)

Mit dem zweiten Sieg in der Zwischenrunde festigen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl den dritten Tabellenplatz. Jetzt haben die Elbestädterinnen allerdings zunächst drei Wochen Pause, bevor am 16. März das letzte Spiel daheim gegen Potsdam ansteht.

Nach dem dritten Fünf-Satz-Match in dieser Runde zeigte sich der DSC-Coach sehr zufrieden: "Entscheidend war die Leistung. Auch wenn es noch ein wenig hoch und runter geht, es manchmal noch Abstimmungsprobleme gibt, sind wir wieder auf deutlich höherem Niveau. In schwierigen Situationen haben wir das Richtige gemacht und den Glauben an uns nicht verloren. Das ist wichtig, um Selbstvertrauen zu tanken."

Mit der goldenen MVP-Medaille wurde Zuspielerin Sarah Straube geehrt, Silber ging an die Stuttgarter Angreiferin Jolien Knollema, die mit 24 Zählern erfolgreichste Punktesammlerin ihres Teams war.

Als beste DSC-Scorerin erwies sich Grace Frohling mit 19 Punkten, Jennifer Janiska steuerte 14 Zähler bei, Tia Jimerson 13, Nathalie Lemmens 12 und Hester Jasper 10.

Alexander Waibl veränderte seine Formation und vertraute erstmals nach ihren Verletzungen Zuspielerin Sarah Straube und Diagonalangreiferin Grace Frohling von Beginn an. Im Außenangriff starteten Jennifer Janiska und Hester Jasper, in der Mitte Nathalie Lemmens und Tia Jimerson sowie Aleksandra Jegdic auf der Liberoposition.

Die Dresdnerinnen agierten gegen den Champions-League-Viertelfinalisten, der seine Ausnahmekönnerin Krystal Rivers schonte, von Beginn an sehr konzentriert. Mit einer Aufschlagserie von Sarah Straube konnten sie sich auf 5:2 absetzen. Der Stuttgarter Trainer Konstantin Bitter reagierte und nahm seine erste taktische Auszeit. Trotzdem blieben die Elbestädterinnen weiterhin am Drücker, denn die Block- und Feldabwehr war gut eingestellt und im Angriff scorten die Elbestädterinnen vor allem über Grace Frohling und Hester Jasper. So setzten sich die Waibl-Schützlinge auf 10:5 ab. Beide Teams leisteten sich trotzdem noch einige Fehler. Als sich Stuttgart vom 8:13 auf zwei Punkte herangekämpft hatte, bat der DSC-Coach seine Schützlinge erstmals an die Seitenlinie. Bis zur zweiten technischen Auszeit erhöhte der DSC den Vorsprung wieder auf drei Zähler. Doch die Gastgeberinnen kämpften sich zum 18:18-Ausgleich heran. In der Crunchtime leisteten sich die Dresdnerinnen dann weniger Fehler, Larissa Winter kam zum Aufschlag und erzielte Wirkung und Hester Jasper machte beim zweiten Satzball den Sack zu.

Im zweiten Abschnitt starteten die Gäste zwar nach zwei guten Angriffen von Nathalie Lemmens und Hester Jasper mit 3:1, doch mit einem 4:0-Lauf drehte Stuttgart den Spieß dann relativ schnell um und zwang Alexander Waibl beim 3:5-Rückstand des DSC zur ersten Auszeit. Die Gastgeberinnen fanden nun immer mehr ihren Rhythmus, minimierten ihre Fehler und Alexis Hart und Jolien Knollema konnten mit ihren Angriffen immer wieder den Block der Elbestädterinnen überwinden. Trotzdem blieben Janiska und Co. auf Tuchfühlung. Nachdem sie bis auf 15:16 verkürzen konnten, schlichen sich jedoch wieder einige leichte Fehler ein und Stuttgart konnte sich mit vier Zählern (19:15) absetzen. Alexander Waibl versuchte es mit dem Doppelwechsel - Larissa Winter und Lara Berger kamen aufs Feld. Doch die MTV-Damen ließen sich nicht beeindrucken, Eline Timmerman setzte beim zweiten Satzball mit einem Schnellangriff den Schlusspunkt.

Den Schwung nahmen die Bitter-Schützlinge zunächst mit in den dritten Abschnitt und zwangen Alexander Waibl früh (2:5) zur ersten Auszeit. Doch beim 7:11 musste er sein Team erneut zur "Besprechung" bitten. Wenig später wechselte er Pia Timmer für Hester Jasper ein, um mehr Präsenz im Block zu erreichen. Nun bissen sich seine Schützlinge heran, Grace Frohling gelang mit einem krachenden Angriff der 14:14-Ausgleich. Nun war es Konstantin Bitter, der Redebedarf mit seinem Team hatte. Anschließend lieferten sich beide Mannschaften einen engen Schlagabtausch, bei dem sich der DSC in der Endphase erneut mit vier Punkten auf 22:18 absetzte. Immer wieder verstand es Sarah Straube ihre Angreiferinnen gut in Szene zu setzen und Grace Frohling war es, die mit dem 24:21 den Satzball herausholte. Die erneut eingewechselte Larissa Winter zeigte sich absolut nervenstark und servierte ein Ass zum Satzgewinn.

Im vierten Durchgang brachte eine Aufschlagserie von Maria Segura die MTV-Damen mit 8:3 in Front. Wenig später monierte Alexander Waibl eine Schiedsrichterentscheidung und bekam Gelb gezeigt. Gleich anschließend bat er seine Schützlinge beim 6:11 an die Seitenlinie. Seine Anweisungen zeigten Wirkung und seine Damen kämpften sich auf 11:11 heran. Wenig später sorgte eigentlich Pia Timmer für einen wichtigen Punkt, doch der Schiedsrichter übersah die Stuttgarter Blockberührung. Danach riss bei den Gästen ein wenig der Spielfaden, verloren sie ihren Rhythmus und Stuttgart zog auf 20:15 davon. Maria Segura verwandelte dann den zweiten Satzball zum Ausgleich.

Den besseren Start in den Tie-Break erwischten die Stuttgarterinnen, die mit 5:2 in Führung gingen. Doch angeführt von Jennifer Janiska holten die DSC-Damen Punkt um Punkt auf, zwangen Konstantin Bitter beim 5:5 zur Auszeit. Aber die Dresdnerinnen ließen sich davon nicht von ihrer Linie abbringen, zogen das Momentum auf ihre Seite und führten beim letzten Seitenwechsel mit 8:6. Dabei kämpften sie aufopferungsvoll um jeden Ball, Aleksandra Jegdic kratzte alles vom Boden. Und zwei gute Aufschläge von Tia Jimerson brachten die DSC-Damen mit 11:6 in die Vorhand. Auch in der Schlussphase behielten sie den Kopf oben. Nathalie Lemmens holte den ersten Matchball heraus und die erneut eingewechselte Larissa Winter bescherte mit einem weiteren Ass ihrem Team nach 125 Minuten den Sieg, der mit einem kleinen Jubeltänzchen gefeiert wurde.

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