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Die Grizzlys bezwungen

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2. Bundesligen: Die Grizzlys bezwungen

05.02.2024 • 2. Bundesligen Autor: Lindower SV Grün-Weiß e.V. 262 Ansichten

Diese beiden Punkte im Abstiegskampf könnten noch Gold wert sein für den SV Lindow-Gransee.

Die Grizzlys bezwungen - Foto:  Carolin Ulbrich

Der Blick von der Zuschauerseite aufs Parkett in Gransee. (Foto: Carolin Ulbrich)

Vor allem psychologisch zieht die Mannschaft aus dem Tabellenkeller Energie, weil mit den Grizzlys II ein Team bezwungen wurde, das über Wochen und Monate überraschend stark spielt und diese Form kompensiert. Trainer René Sitte vom SV Lindow-Gransee: "Die sind nicht nur jung und richtig gute Volleyballer, sie haben eine wahnsinnig starke Feldabwehr", die erstmal ins Wackeln gebracht werden muss. Das klappte am Sonnabend in einem packenden Match zumindest phasenweise. In den Tiebreak zwang der Heimsechser das Team aus der Spitzengruppe und gewann dann 15:12 nach dem 23:25, 25:22, 25:21 und 12:25 in den Sätzen zuvor. Sitte weiter: "Trainer Martin Richter uns sein Staff machen ganz tolle Arbeit."


Auf dem Parkett überzeugte Giesen sowohl emotional als auch in Abwehraufgaben. Lindow-Gransee präsentierte sich nach dem frustrierenden 0:3 der Vorwoche in Neustrelitz fokussiert, blieb auch in kniffligen Szenen ruhig. Glänzend aufeinander abgestimmt wirkten zudem die beiden Trainer. "Das harmonisiert zwischen uns", stellt Rene Sitte Mewes Goertz in den Fokus. Der erste Satz auf Augenhöhe ging an die Gäste, der zweiten an den Gastgeber. Nach dem dritten Satz war der eine Punkt und damit das Minimalziel erreicht. Doch Lindow-Gransee schaffte es im Anschluss nicht, seine Form zu halten. Vielmehr brachten die Gäste eine Wucht und Mauer ans Netz, die ihresgleichen suchen. Frühzeitig wechselte Lindow-Gransee aus und gab den Satz her. Um dann im fünften unter Volldampf und mit schier unaufhaltsamen Felix Göbert, Vincent Sitte zu punkten. Der Coach: "Ich kann gar keinen herausheben. Das war eine kompekte Teamleistung mit diesmal intelligentem Blockspiel und Ballwechseln, die wir für uns entschieden. Martin Pomerenke als Libero spielte in Hochform, Anton Frank machte eine tollen Job, Jantos Ritter spielte sehr gut."


Im fünften Satz ließ die Entscheidung vor einem begeisterten Publikum lange auf sich warten, weil beide extrem konzentriert wirkten. Mächtig aufgedreht haben nach ihrer kleinen Pause im vierten Satz Diagonalangreifer Felix Göbert sowie Vincent Sitte auf Außen. Ihre Quote sei herausragend gewesen, sagt der Trainer. Und er würdigt  die Leistung der Schiedsrichter: "Das war riesig, was die Beiden gezeigt und sich nicht beeinflussen lassen haben - von beiden Seiten."

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