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Bundesligen: Dämpfer zum Abschluss der Hauptrunde

04.02.2024 • Bundesligen Autor: Robert Raff, MTV Stuttgart 1843 e.V. 213 Ansichten

Das hatten sich die SCHARRena und bestimmt auch Konstantin Bitter und sein Team ganz anders gedacht.

Dämpfer zum Abschluss der Hauptrunde - Foto:  Bildermacher-Sport Jens Körner

Allianz MTV um Monique Strubbe muss Potsdam und Antonia Stautz zum Sieg gratulieren. (Foto: Bildermacher-Sport Jens Körner)

Da hatte man am Donnerstagabend an gleicher Stelle in der Champions-League Potsdam noch mit 3:0 in die Schranken gewiesen, 48 Stunden später drehten die Gäste dann den Spieß um. Stuttgart verliert durch die Niederlage den ersten Tabellenplatz an die in Dresden siegreichen Schwerinerinnen und startet somit als Tabellenzweiter in die nächste Woche beginnende Zwischenrunde der Volleyball-Bundesliga.

Vor einer dieses Mal ausverkauften SCHARRena änderte Konstantin Bitter die Anfangsformation im Vergleich zur Champions-League auf einer Position, für Krystal Rivers rückte Alexis Hart in die Starting-Six. Ähnlich wie am Donnerstag glückte bei den Gastgeberinnen der Start erneut. Nach starker Abwehr von Jolien Knollema und Maria Segura schlug letztere in ihrem 150. Spiel für Allianz MTV Stuttgart den gegnerischen Block an und brachte Stuttgart mit 2:1 in Führung. Kayla Haneline baute diese mit einem Block aus, dann schraubte Alexis Hart den Spielstand mit ihrem erfolgreichen Pipe auf 7:3. Jolien Knollema glänzte mit einem starken Winkel zum 9:5, dann war die Niederländerin mit einem Tip erfolgreich (10:7). Der Abstand blieb zunächst stabil, beim 17:14 sah alles nach einem erfolgreich ersten Satz für "Stuttgarts schönsten Sport" aus. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel der Gastgeberinnen. Potsdam glich aus, übernahm dann sogar die Führung. 20:21 führten die Brandenburgerinnen, ehe Monique Strubbe an den Aufschlag kam. Die Mittelblockerin servierte zwei Asse nacheinander, holte die Führung wieder an den Neckar, kurz darauf hatte Allianz MTV sogar zwei Satzbälle. Aber das letzte Quäntchen Konsequenz fehlte irgendwie und so konnten sich die Gäste den ersten Durchgang sichern.

Nur kurz musste sich Stuttgart schütteln, dann übernahm Jolien Knollema die ersten drei Zähler für ihr Team, Maria Segura stellte in der Folge auf 6:3. Dennoch zeigte Potsdam erneut Nehmerqualitäten, kam wieder zurück und übernahm bei 11:15 eine deutliche Führung, die in einer Bitter-Auszeit gipfelte. Potsdam zog weiter davon, der Stuttgarter Cheftrainer wechselte Jovana Mirosavljevic und Ivana Vanjak ein, auch Eline Timmerman war nun im Spiel. Die Niederländerin brachte auch gleich frischen Schwung rein, punktete gut mit dem ersten Tempo zum 13:18. Potsdam baute nun auch ein paar Fehler ein, ermöglichte es Stuttgart damit die Führung zu verkürzen. Beim 19:22 hatte Stuttgart die Chance auf zwei Punkte heranzukommen, vergab diese jedoch. Potsdam rettete sich dann über die Ziellinie und ging nach einem Aufschlagsfehler von Jovana Mirosavljevic mit 2:0 in Führung.

Kämpfende Stuttgarterinnen versuchten das   Heft wieder in die Hand zu nehmen. Eline Timmerman blockte zum 2:1, dann war Monique Strubbe mit dem ersten Tempo erfolgreich (4:4). Aber irgendwie sollte es heute auch nicht sein. Allianz MTV schaffte es nie, die Intensität von Donnerstag auf die Platte zu bringen, zudem spielte Potsdam deutlich stabiler. Schnell lagen die Gastgeberinnen wieder mit drei Zählern im Hintertreffen, durch Eline Timmerman verkürzte Stuttgart nochmal. Schlussendlich bewies Potsdam aber Durchhaltevermögen und kam zum letztlich verdienten Auswärtssieg.

Nach einer Woche Pause in der Liga eröffnet Allianz MTV die Zwischenrunde beim Gastspiel in Suhl, dazwischen geht es aber erst zum Playoff-Rückspiel in der Champions-League nach Potsdam.

 

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