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2. Bundesligen: Locker bleiben heißt die Devise

06.01.2024 • 2. Bundesligen Autor: SVG 168 Ansichten

Viel Volleyball für's Geld bekamen die Besucher der letzten Heimspiele der SVG Lüneburg geboten, Top-Leistungen der LüneHünen und ihrer Gegner bei maximaler Spannung bis zum finalen Ball, zuletzt 147 Minuten lang.

Locker bleiben heißt die Devise - Foto: Benhs

Foto: Benhs

Gut gespielt hieß es zuletzt zweimal in den Spitzenspielen gegen Berlin und Giesen, mit der Einschränkung, dass es kein gutes Ende gab, dass jeweils nur ein Punkt nach 2:3-Niederlagen hängen blieb. Sind nun aller guten Dinge drei? Erneut steht an diesem Sonnabend (17 Uhr) in der LKH Arena ein Vergleich zweier Team aus den Top 4 an, wenn die SVG (4.) die WWK Volleys Herrsching (2.) zu Gast hat, und erneut vor wohl ausverkauftem Haus - es gibt nur noch ein kleines Kontingent Restkarten.

Gegen Herrsching
"droht" neue Dramatik

Zwei unglückliche Niederlagen, jeweils in der Verlängerung des Tiebreaks - wie sehr spukt das in den Köpfen der LüneHünen herum, kommen da langsam Selbstzweifel auf? "Nein, das wäre ja unproduktiv, hilft überhaupt nicht weiter. So etwas passiert auf dem Niveau, auf dem wir uns bewegen, nicht", sieht Chefcoach Stefan Hübner diese Gefahr nicht, räumt aber ein: "In der Crunchtime müssen wir konsequenter sein, daran hat es gemangelt, das machen andere gerade besser. Da sind die unterschiedlichsten Dinge passiert, eine Kette von Kleinigkeiten. Entscheidend ist, in so einer Phase den Fokus zu behalten, hochkonzentriert aber trotzdem locker zu bleiben, nicht zu verkrampfen."

Immerhin gab es am Mittwoch mit dem 3:0 bei Schlusslicht Königs Wusterhausen wieder ein Erfolgserlebnis, wenn auch mit durchwachsener Leistung. "Ich war aber zufrieden. Da standen Leute auf dem Feld, die in letzter Zeit weder viel gespielt noch viel trainiert haben und überhaupt nicht im Rhythmus sind. Trotzdem haben wir keinen Satz abgegeben und die Aufgabe in so einer Saisonphase gut gelöst", gibt Hübner zu bedenken - und fügt etwas sarkastisch an: "Außerdem haben wir da in zwei Sätzen üben können, wie man eine Crunchtime gewinnt, haben das besonders im zweiten Satz voll ausgekostet." Zur Erinnerung: der endete 29:27. Nun wird freilich wieder eine andere Starting Six auflaufen, mit Sicherheit zum Beispiel wieder mit dem längst unverzichtbaren Erik Röhrs, der mal durchpusten konnte.

Offen scheint nur, wer im Diagonalangriff spielt. Beide Kandidaten, Yann Böhme und Xander Ketrzynski, hatten da zuletzt Höhen und Tiefen. Und ein Diagonaler in Topform ist für den weiteren Saisonverlauf enorm wichtig. Ein Sieg jetzt gegen Herrsching wäre zudem besonders vonnöten, weil nächste Woche Sonnabend die schwere Aufgabe in Friedrichshafen ansteht, wo noch nie viel zu holen war. Und dazwischen gibt es ja am Dienstag noch ein nicht ganz unbedeutendes Match in der Champions League in Budejovice...

Höhenflug trotz
großem Umbruch

Auch die Süddeutschen, die nach 7 Drei-Punkte-Siegen in den letzten 8 Spielen und einer Niederlage nur zwischendrin gegen Friedrichshafen voller Selbstbewusstsein kommen, hatten dabei jüngst gegen drei Aufsteiger viel Gelegenheit, zu rotieren. Von den Neuen sind Zuspieler Eric Burggräf, der Diagonale Filip John (schon oft MVP) und Außen Theo Timmermann auf Anhieb die Führungsspieler, die sie werden sollten. Die zweite Außenposition spielt mal US-Boy Joel Schneidmiller, mal der Schwede Daniel Graveus, der der SVG beim 0:3 im Hinspiel einige Probleme bereitete.

Libero Leonard Graven, Nummer 2 im Nationalteam hinter Julian Zenger, ist ohnehin eine Bank. Und auch die Mitte ist stark besetzt mit Kapitän Djordje Ilic, Magloire Mayaula und neuerdings Urgestein Norbert Engemann, der den länger verletzten Ilic gut vertrat. Der feierte gerade am Mittwoch ein Kurz-Comeback. Nur Zugang Enes Dustinac scheint noch nicht so recht in Bayern angekommen, hatte noch nicht viel Einsatzzeit. Insgesamt ist aber schon etwas überraschend, dass die Herrschinger, die ja auch am 3. März im Pokalfinale gegen Berlin stehen, nach erneut großem Umbruch so konstant spielen. (hre)

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