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Weihnachtswunder oder schöne Bescherung

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Bundesligen: Weihnachtswunder oder schöne Bescherung

24.12.2023 • Bundesligen Autor: Post-Telekom-Sportverein Aachen e.V. 270 Ansichten

Sieg nach spannendem Match zwischen Aachen und Potsdam über die volle Distanz.

Weihnachtswunder oder schöne Bescherung - Foto:  Ladies in Black Aachen\ Andreas Steindl

Aachens Ladies jubeln über den Erfolg im Tiebreak nach großartigem Spiel (Foto: Ladies in Black Aachen\ Andreas Steindl)

Mit 3:2 (25:22, 25:22, 16:25, 20:25, 15:13) gelang den Ladies in Black ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, das sie sich selbst und ihren Fans machten.

In den letzten Wochen hatte die Formkurve des Aachener Teams einen stetigen Anstieg gezeigt. Die Ergebnisse blieben aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Ladies in Black gingen deshalb hungrig auf eine endlich fällige Belohnung in diese Partie.

Die Vorzeichen sprachen trotz einer kleinen Niederlagenserie bei den Potsdamerinnen für die Gäste, die in allen Wettbewerben, die in der Volleyballwelt wichtig sind, ein ordentliches Wörtchen mitreden. So konnte das Team von Cheftrainer Ricardo Boieri zuletzt die Roten Raben Vilsbiburg klar mit 3:0 aus dem DVV-Pokal-Halbfinale werfen und darf nun für Mannheim und das Finale gegen Stuttgart planen.

Auch statistisch sprach alles für die Favoritenrolle der Gäste aus Brandenburg. Lediglich die Motivation der Schützlinge von Mareike Hindriksen ließ bei dem einen oder anderen Aachener einen großen Funken Hoffnung keimen. Das sollte sich als berechtigt herausstellen.

Die Gastgeberinnen zeigten von Anfang ihre gewohnte Willensstärke. Die Körpersprache und die entschlossenen Aktionen auf dem Spielfeld stellten das unter Beweis. Den ersten Satz konnten die Ladies in Black dann auch im Endspurt entschlossen für sich mit 25:22 entscheiden.

Und auch im zweiten Durchgang blieb das Aachener Team nicht nur dran, sondern erzeugte mit Aufschlag und den Angriffen so starken Druck auf die Gäste von Potsdam, dass sie damit Wirkung erzielten. Das war der wohl stärkste Satz, den die Ladies in Black bisher vor heimischem Publikum spielten und das erneute 25:22 war der verdiente Lohn. Die Fans präsentierten sich in bester Feierlaune.

Traditionell gibt es in Aachen nach dem zweiten Satz eine Zehn-Minuten-Pause. Diesmal nutzte Aachens Hauptsponsor diese Gelegenheit, den vielen ehrenamtlichen Helfern rund um den Volleyball, ohne die der Spielbetrieb gar nicht möglich wäre, Dank zu sagen. Stellvertretend für die STAWAG überreichte Eva Wußing - Centerleiterin Kommunikation und Marke und Pressesprecherin - einen symbolischen Präsentkorb. Die STAWAG lud das Team Volley unter dem Applaus der Zuschauer zu einem Saisonabschlussessen ein.

Die Unterbrechung nutzten die Potsdamerinnen besser als das Aachener Team. Sie kehrten sortierter und entschlossener auf das Spielfeld zurück und erzeugten nun ihrerseits mehr Druck in allen Spielelementen. Satz drei und vier entschieden sie auf diese Weise jeweils für sich. Mit 16:25 und 20:25 mussten die Ladies in Black den Tiebreak akzeptieren und zumindest die Punkteteilung hinnehmen.

Das schien sie wieder zu beflügeln und Aachen belohnte sich schließlich im Tiebreak - wenn auch denkbar knapp - mit dem zweiten Matchball und 15:13 für die Anstrengungen der zurückliegenden Wochen.

Wertvollste Spielerinnen dieses spannenden Matches wurden Wiebke Silge für Aachen und Danielle Harbin für Potsdam. Wiebke Silge hatte sich in den Elementen Block und Aufschlag diese Ehrung verdient und Danielle Harbin war wie immer eine feste Stütze des Angriffs der Potsdamerinnen.

 

Die traditionelle Humba im Anschluss an die Ehrung der wertvollsten Spielerinnen war ein Freudenfest für Fans und Spielerinnen. Das wurde noch gekrönt durch die traditionell am letzten Heimspieltag in Aachen abgehaltene Autogrammstunde powered by STAWAG.

Die Aachener Spielerinnen erfüllten freudig noch weit über eine Stunde nach Abpfiff zahlreiche Autogramm- und Selfiewünsche der großen aber vor allem auch vielen jungen Fans.

Die Feiertage können die Ladies in Black nur für eine kurze Verschnaufpause nutzen. Am 30.12. steht noch eine letzte Auswärtsfahrt zum VC Wiesbaden auf dem Programm. Und damit der Rhythmus keine Unterbrechung erfährt, wird direkt am 04. Januar weitergespielt. Dann steht das vorgezogene Rückrundenspiel beim VC Neuwied auf dem Programm.

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