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DSHS SnowTrex Köln mit intensivem Ostausflug

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2. Bundesligen: DSHS SnowTrex Köln mit intensivem Ostausflug

05.12.2023 • 2. Bundesligen Autor: DSHS SnowTrex Köln 188 Ansichten

Die Zweitligavolleyballerinnen des Teams DSHS SnowTrex Köln haben ein intensives Wochenende hinter sich gebracht. Der Doppelspieltag im Osten der Republik verlangte den Kölnerinnen nicht nur einige Zeit auf der Autobahn ab, sondern insbesondere war das Team in seiner Kernkompetenz gefordert, denn sowohl in Grimma als auch in Dresden ging es über fünf Sätze.

DSHS SnowTrex Köln mit intensivem Ostausflug - Foto: Florian Zons

Foto: Florian Zons

Während man gegen die ESA Grimma Volleys noch knapp den Kürzeren ziehen musste, konnte man gegen VCO Dresden den Tiebreak für sich entscheiden. Somit konnten drei Punkte vom Auswärtstrip mitgenommen werden und der zweite Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Pro - powered by Snowtrex zurückerobert werden.

Das Spiel gegen Grimma

Der Start in das Spiel gegen Grimma ist den Kölnerinnen sehr gut gelungen. Im ersten Satz konnte Köln durch den "Domball" (den hohen Ball über die Mitte) überraschen und viele Punkte sammeln, sodass dieser Satz ungefährdet eingefahren werden konnte (19:25).

Auch der Start in den zweiten Satz gelang sehr gut (0:5). Grimma stellte sich jedoch besser auf die Spielweise der Kölnerinnen ein und konnte Mitte des Satzes (10:10) ausgleichen, bevor die Kölnerinnen erneut einen Zwischensprint eingelegt hat (16:21). Diese komfortable Führung wurde jedoch verspielt und in der Crunchtime gab es ein Hin und Her zwischen beiden Teams. Das glücklichere Ende hatten dabei die Gastgeber (28:26), die damit den Satzausgleich schafften.

Im dritten Satz war die Anfangsphase ausgeglichen (7:7). Mitte des Satzes setzte sich Köln ab (9:15), aber Grimma kämpfte sich erneut zurück (20:21). In der Crunchtime setzten sich die Gäste durch (21:25).

Den vierten Satz dominierten dann die Gastgeber klar (15:7). Diesen klaren Abstand konnte Köln zwar verkürzen (21:18), aber Grimma fuhr mit 25:19 den Satz ein und der Tiebreak musste entscheiden.

In den Tiebreak startete Grimma deutlich besser (4:1, 6:2, 8:3). Bis zum 11:10 kam Köln zurück. Den ersten Matchball beim 14:12 konnte Köln noch abwehren, musste sich final aber 15:13 (und damit 3:2 in Sätzen) geschlagen geben. Sieg und Niederlage lagen also eng beieinander. Köln hatte am Ende einen "kleinen" Punkt mehr (107:108 endete das Spiel), aber musste sich mit dem einen vergebenen Punkt zufriedengeben.

Das Spiel gegen VCO Dresden
Gegen den VCO Dresden startete das Spiel mit umgekehrten Vorzeichen. Der erste Satz wurde klar vom VCO dominiert und Köln kam überhaupt nicht ins Spiel (25:16).

Das änderte sich umso mehr im zweiten Satz, in welchem die Kölnerinnen zu ihrem Spiel fanden und diesen dann klar gewinnen konnten (13:25).

Den Schwung des gewonnenen Satzes nahm Köln mit in den nächsten Satz, der dann zwar etwas knapper von den Gastgebern gestaltet werden konnte (19:25), aber die 2:1-Satzführung für Köln brachte.

Über den vierten Satz erkämpften die Dresdnerinnen sich den Tiebreak 25:21. Die Kölnerinnen hatten mit dem Tiebreak schon die Erfahrung vom Vortag und den Ausgang wollten sie auf keinem Fall wiederholen. Dementsprechend gingen sie konzentriert zu Werke, gaben sich dieses Mal im Tiebreak keine Blöße und gewannen das Spiel.

So schlossen sie das Wochenende sportlich mit einem Erfolg ab und haben nun im kommenden Heimspiel das nächste Spitzenspiel gegen den bisher unangefochtenen Ligaprimus Schwarz-Weiß Erfurt vor der Brust.

Der Trainer zum Spiel
Trainer Jimmy Czimek gab sich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft:

"Wir wollten nach dem Wochenende wieder auf Platz zwei stehen in der Tabelle. Beim Blick drauf haben wir das geschafft. Von daher sind wir erst einmal sehr zufrieden. Wir haben viel Spielpraxis bekommen. Wir sind in beiden Spielen über die volle Distanz von fünf Sätzen gegangen und konnten in Einzelbereichen Fortschritte machen, uns auch im Spiel von Samstag auf Sonntag noch einmal weiterentwickeln, was sehr wichtig ist.

Im Spiel gegen Grimma haben wir es leider nicht geschafft im zweiten Satz eine 21:16-Führung ins Ziel zu bringen. Wir haben Satz zwei noch abgegeben und mussten uns dann letztendlich im fünften Satz knapp geschlagen geben.

In Dresden haben wir im vierten Satz schon höher geführt und haben aber geschafft uns dort dann im fünften Satz wieder ins Spiel zurückzufinden, somit mit einem Sieg aus dem Ostwochenende zu verabschieden.

Wir merken jetzt, dass wir gegen Mannschaften, die weiter oben in der Tabelle stehen, dass es deutlich anspruchsvoller wird. Das ist aber auch das, was wir wollten in der Pro-Liga. Mit Dresden hatten wir seit langen wieder einmal eine Mannschaft, die uns körperlich überlegen war, woran wir uns erst einmal gewöhnen mussten, aber wir haben dann den richtigen Hebel über ein starkes Aufschlagspiel gefunden und konnten dann gegen die großgewachsenen Dresdnerinnen in fünf Sätzen bestehen.

Von daher kommen wir mit vielen Erkenntnissen und mit Energie aus dem Wochenende zurück. Es hat Spaß gemacht. Das ist ja auch das aller Wichtigste, dass wir Spaß am Spiel hatten und auch den Zuschauern zwei packende Fünf-Satz-Spiele liefern konnten und blicken dann schon gespannt auf den kommenden Samstag, wo wir uns das Spiel Erster gegen Zweiten erspielt haben."

Eine Spielerin zum Spiel
In den Augen von Jimmy Czimek hat Tonya Blickhäuser, die gegen Dresden als alleinige Libera gespielt hat, weil an diesem Wochenende auf Marina Müller verzichtet werden musste, ihre Sache sehr gut gemacht.

"Ich freue mich sehr über ihre Entwicklung, insbesondere, dass sie die Fortschritte nicht nur im Training, sondern auch im Spiel umsetzen konnte.", so Czimek über die Leistung der Libera.

Tonya Blickhäuser fasst das intensive Wochenende wie folgt zusammen:

"Was für ein ereignisreiches Wochenende. Zwei neue Hallen, zwei neue Teams, auf die wir uns erstmal einstellen mussten und zwei Fünf-Satz-Spiele. Mit vielen Hoch- und Tiefphasen konnten wir gegen Grimma einen Punkt und gegen Dresden zwei Punkte mitnehmen. Wir haben viel dazu gelernt und konnten gegen Dresden mit Emotionen, Kampfgeist und lautem Anfeuern den 5. Satz klar gewinnen. Wir werden daran ansetzen und nach einer sehr kurzen Regeneration am Montag wieder mit Vollgas ins Training starten."

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