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Bundesligen: Neue Gesichter im Volleyballtempel

14.11.2023 • Bundesligen Autor: Christof Bernier 248 Ansichten

Ihr zweites Heimspiel der Saison bestreiten die BR Volleys am Mittwochabend (15. Nov um 20.00 Uhr) gegen den VC Bitterfeld-Wolfen. Der Neuling aus Sachsen-Anhalt ist überaus erfolgreich in seine erste Bundesliga-Spielzeit gestartet und freut sich nun auf die Premiere in der Max-Schmeling-Halle. Die Heimmannschaft um Kapitän Ruben Schott will gegen den Aufsteiger an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und im Kampf um die Tabellenführung den SWD powervolleys Düren auf den Fersen bleiben.

Neue Gesichter im Volleyballtempel - Foto: Andreas Gora

Foto: Andreas Gora

Als einer von vier Aufsteigern bereichert der VC Bitterfeld-Wolfen in dieser Spielzeit die Volleyball Bundesliga. Aktuell auf Platz fünf liegend hatten die Sachsen-Anhalter den besten Saisonstart aller Liganeulinge. Gegen die Mitaufsteiger aus Dachau (3:2), Freiburg (3:0) und Karlsruhe (3:2) feierte man Erfolge und auch in der ersten Runde des DVV-Pokals setzte sich der Neuling gegen den ASV Dachau (3:1) durch. Einen ersten Dämpfer musste die Mannschaft am Sonntag bei der Heimniederlage gegen die SVG Lüneburg (0:3) verkraften. Anders als bei den meisten der neuen Klubs stehen bei den "BiWos" mehrere ausländische Spieler im Kader. Beispielsweise präsentierten sich der Kanadier Logan House (Diagonal) und der Slowake Matus Jalovecky (Zuspiel) bereits als wichtige Stützen. Hinzu kommt mit dem Italiener Alessandro Lodi ein hochengagierter und impulsiver Cheftrainer mit umfangreicher internationaler Erfahrung. Sein Pendant bei den BR Volleys schätzt den Gegner: "Ich weiß nicht, ob Bitterfeld-Wolfen der beste aller Aufsteiger ist, aber das Team hat einfach schon viele gute Spiele gemacht und vor allem aus dem Auswärtssieg in Karlsruhe viel Selbstvertrauen ziehen können. Das ist eine Mannschaft, die füreinander kämpft", sagt Joel Banks über den morgigen Gast.

Über seine Mannschaft sagt der BR Volleys Coach nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg beim VfB Friedrichshafen: "Das war ein Statement-Sieg und daran wollen wir nun anknüpfen. Wir haben eine strapaziöse Woche mit mehr als 2.500 Reisekilometern hinter uns. Die ersten beiden der drei Spiele konnten wir knapp aber verdient über die Mentalität gewinnen und das letzte, weil wir guten Volleyball gespielt haben. Wir wollen das Momentum konservieren und die nächsten Duelle nicht nur nutzen, um zu gewinnen, sondern auch, um uns zu entwickeln. Am Horizont ist der Champions-League-Auftakt gegen Benfica Lissabon zu sehen, darauf wollen wir uns mit den nationalen Herausforderungen vorbereiten."

Dabei kann der britisch-belgische Volleyballlehrer voll auf Libero Satoshi Tsuiki zählen, der am Bodensee nach überstandener Verletzung erstmals wieder in der Startformation stand und eine überzeugende Leistung zeigte: "Sato hat gespielt, als wäre er nie weg gewesen. Seine Einsatzzeiten sukzessive zu erhöhen, hat wunderbar funktioniert", lobt Banks seinen japanischen Defensivspezialisten, der zuvor von Adam Kowalski formidabel vertreten wurde. Eine gute Nachricht gibt es auch auf der Diagonalposition: "Daniel Malescha ist wieder gesund und zurück im Mannschaftstraining. Nach seiner Krankheit ist er zwar nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, wird aber zum Kader gehören", so der Trainer, der genauso wie seine Spieler nach vier Auswärtspartien in Serie nun der Rückkehr in den heimischen Volleyballtempel entgegenfiebert.

Aktuelle VOLLEY MAX Ausgabe: www.br-volleys.de/volleymax

Tickets für das zweite Heimspiel: www.br-volleys.de/tickets

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