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Bundesligen: Der Sieg war so nah?

13.11.2023 • Bundesligen Autor: Alexandra Straub, TSV Unterhaching 1910 e.V. 284 Ansichten

Krimi-Abend gestern in der Geothermie-Arena für alle Hachinger Fans: Spannung pur und das schon vor dem Tatort zur Prime-Time.

Der Sieg war so nah? - Foto:  Edmund Zuber

Hachinger Team (Foto: Edmund Zuber)

Leider nicht mit Happy End für den TSV, im Tie-Break unterlagen sie nur sehr knapp unseren Gästen aus Karlsruhe, 2:3 (25:18; 22:25; 17:25; 25:23; 16:18) hieß es also für unsere local heroes und somit haben sie sich ihren ersten Punkt erkämpft!

Trainer Mircea Dudas setzte auf eine Starting 6 bzw. 7 mit Austin Matautia, Daniel Günther, Marcell Mikuláss Koch, Florian Krenkel, Ruben López García, Juro Petrusic und Libero Moritz Eckardt. Im ersten Satz lief wirklich alles glatt, unsere Jungs machten kaum Eigenfehler und jedes unserer jungen Talente zeigte, was in ihm steckt. Angriffe über die Mitte klappten genauso gut, wie Matautia und Petrusic uns die Punkte über außen und diagonal brachten. Die Stimmung war gigantisch gut, es war wirklich eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. Aus der Führung 8:3 wurde schnell ein 13:8, ein 19:13 und Daniel Günther sicherte uns Punkt 22 (zu 14). Vor allem mit den wunderbaren flatternden Angaben von Krenkel und Ruben hatte der SSC Probleme. So war es keine Überraschung, dass sich unsere Jungs Satz eins voll verdient holten.

Im Anschluss passierten jedoch leider zwei Missgeschicke? denn in Satz zwei und drei kam der völlige Einbruch. Der zweite Satz startete noch mit einer Wahnsinns-Aufschlagserie unseres US-amerikanischen Kapitäns, der die Bälle mit einer unglaublichen Geschwindigkeit und Kraft ins gegnerische Feld beförderte - absolut herausragend! 4:0 lagen die Hachinger also dank dieser Leistung vorne, auch in die erste technische Auszeit ging man noch mit einer vier-Punkte-Führung. Die bis jetzt quasi ausgebliebenen Eigenfehler schlichen sich ein, stärker und stärker, und verunsicherten unsere Jungs immer mehr. Man konnte es in ihren Mienen ablesen. Immer näher kamen die Aufsteiger aus Karlsruhe, bis sie sich die Führung erkämpft hatten. Mircea Dudas versuchte vom Spielfeldrand alles, um dies zu verhindern, um unsere Jungs wieder aufzubauen: er wechselte durch, Paduretu und Schein für Mikuláss Koch und Petrusic, er nahm die Auszeit, und es sah wieder gut aus! Bis auf 22:24 hatten sie sich wieder herangekämpft, wollten sich diesen Satz wirklich holen! Aber leider?hat das nicht funktioniert.

Der nächste Satz, der sollte wieder unserer werden! Aber hier begann das Kuddelmuddel bereits zu Beginn und das nutzen unsere Gäste natürlich schamlos aus. Die Karlsruher Führung stieg von den ursprünglichen vier Punkten weiter auf sechs Punkte Vorsprung und so richtig ran kamen unsere Jungs dann auch nicht mehr. Hängende Hachinger Köpfe, wohin man auch blickte.

Weiter ging es in den vierten Satz. Hier entschied sich Dudas, etwas durch zu wechseln: Paduretu und Gumenjuk kamen für Mikuláss Koch und Günther. Und es sah besser aus! Mit der 4:2-Führung stiegen auch wieder Laune und Selbstbewusstsein. Knapp war es trotzdem, in diesem Satz begegneten sich die beiden jungen Teams wirklich auf Augenhöhe. Mit Rubens Aufschlägen hatten die Karlsruher aber immer noch Probleme, die flatterten aber auch wirklich gemein. Starke Angriffe über außen (Krenkel) und über die Mitte (Gumenjuk) brachten uns wertvolle Punkte. Und immer wieder Juro Petrusic, der wirklich stark spielte. Aber auch Florian Krenkel muss hier unbedingt erwähnt werden, auch von ihm sahen die Zuschauer ein starkes Spiel, ebenso wie Eckardt, der in der Abwehr wirklich alles gab. Kurz und knapp: die gute Teamleistung unserer local heroes führte in den alles entscheidenden Tie-Break. Aber zittern musste man schon, bis es soweit war, Spannung bis zur letzten Sekunde! 25:23 hieß es dann aber trotzdem.

Auch der Tie-Break war wieder ein Satz auf Augenhöhe, knapper als knapp! Der SSC behielt die Nase jedoch stets leicht vorne. Und dass unsere Jungs nicht gekämpft und wirklich alles gegeben hätten, das kann hier wohl niemand behaupten. Sie wollten sich einfach nicht geschlagen geben, holten immer wieder auf. Aus dem 13:13 wurde ein 14:14, ein 15:15, ein 16:16! Umso bitterer dann der Matchverlust mit 16:18. Nichtsdestotrotz eine wahrlich tolle Leistung unserer Jungs und ein spannender Volleyball-Krimi, den die Zuschauer zu sehen bekamen und unterstützen durften.

 

Morgen geht es für das Team nach Lüneburg, wo unsere local heroes am Mittwoch zu Gast sein dürfen. Anpfiff ist um 19:00 Uhr und zu verfolgen ist das Match natürlich auf Dyn.

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