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Ungefährdeter Sieg in Neuwied

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Bundesligen: Ungefährdeter Sieg in Neuwied

12.11.2023 • Bundesligen Autor: Robert Raff, MTV Stuttgart 1843 e.V. 242 Ansichten

Die Generalprobe für den anstehenden Champions-League-Abend am Mittwoch gegen Conegliano ist gelungen, der fünfte Sieg in der VBL ist unter Dach und Fach.

Ungefährdeter Sieg in Neuwied - Foto:  Norina Tönges

Jubel bei Allianz MTV über den Sieg in Koblenz. (Foto: Norina Tönges)

"Stuttgarts schönster Sport" ist ergebnistechnisch wieder in der Spur. Die Volleyballerinnen vom Neckar bestreiten die Auswärtsreise nach Koblenz erfolgreich, siegen gegen tapfere Deichstadtvolleys. MVP beim 3:0-Auswärtserfolg wird Mittelblockerin Monique Strubbe, die meisten Punkte sammelt Diagonalangreiferin Vera Mulder (14 Punkte). Cheftrainer Konstantin Bitter kann gegen Neuwied viel rotieren und den Etablierten die ein oder andere Pause gönnen.

Zuspielerin Corinna Glaab zog die Fäden beim ins "Champions-League-Sandwich" eingeschobene Bundesliga-Spiel im Gäste-Angriff, auf Mitte begannen zunächst Eline Timmerman und Monique Strubbe. Im Vergleich zur CL-Partie in Rzeszów rückte Jovana Mirosavljevic für Maria Segura in die Formation, ihr Pendant auf Außen hieß Jolien Knollema. Vera Mulder auf Diagonal und Libera Roosa Koskelo vervollständigten die Startformation beim Tabellenzweiten aus Stuttgart.

Vera Mulder eröffnete die Partie dann per feinem Tip zum 1:0, ansonsten hatte Stuttgart aber in der Anfangsphase durchaus Probleme mit den Neuwiederinnen. Zwar punktete Jovana Mirosavljevic sehenswert zum 2:1, ansonsten sahen die Zuschauer in Koblenz vorwiegend sehr umkämpfte Ballwechsel. Eline Timmerman baute den Vorsprung vorerst auf per Block auf 5:3 aus, dann legte Vera Mulder das Ass nach. Neuwied kämpfte sich mit einer Aufschlagserie zum Ausgleich. Konstantin Bitter nahm beim 8:9 gar die Auszeit, versuchte sein neuformiertes Team aufzuwecken. Das gelang, Eline Timmerman per Tip und Vera Mulder per Ass münzten die Stuttgarter Bemühungen wieder in eine Zwei-Punkte-Führung um (15:13). Jolien Knollema griff dann in einem überragenden Winkel zum 20:16 an, Stuttgart brachte den Satz souverän nach Hause. Vera Mulder und Monique Strubbe blockten im Verbund zur 1:0-Satzführung.

Monique Strubbe wurde zu Beginn des nächsten Abschnitts schön für das erste Tempo von Corri Glaab in Szene gesetzt. Allerdings konterte Neuwied dies umgehend, Konstantin Bitter zog beim 2:4 die Auszeit. Die Annahme wackelte, Neuwied blieb mutig. Aber Stuttgart kämpfte, Jolien Knollema und Jovsna Mirosavljevic retteten überragend in der Abwehr, letztere setzte dann den Block zum 6:6-Ausgleich. Stuttgart kam jetzt besser zurecht, Jovana Mirosavljevic zeigte einen sehenswerten Roll-Shot zur 11:7-Führung. Doch so richtig laufen wollte es nicht bei Allianz MTV, die terminlich bedingt nur eine Trainingseinheit vor Neuwied hatten. Neuwied führte plötzlich 14:16, hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Die Fans in Koblenz witterten die Überraschung, Stuttgart spielte da aber nicht mit. Allianz MTV ging, auch bedingt durch Neuwieder Unzulänglichkeiten in der Annahme, wieder in Führung. Monique Strubbe gestaltete diese beim 21:17 wieder deutlicher, Jovana Mirosavljevic verwandelte dann den Satzball zum 25:20.

Allianz MTV begann dominant in Satz Nummer drei, Jolien Knollema stopfte die zu lange Neuwieder Annahme zum 4:1. Kayla Haneline blockte dann zum 8:4 und zwang Neuwied zur Auszeit. Nun lief es bei Stuttgart, Jolien Knollemas Abwehr fiel tatsächlich noch ins Feld der Gastgeberinnen und auch Vera Mulders Tip zum 10:5 war erfolgreich. Kayla Haneline baute die Führung per Block auf 14:6 aus; ihr Pendant auf Mitte stellte per Einbeiner auf 16:9. Der Wille Neuwieds war gebrochen, Stuttgart gelang ein 10:3-Lauf zum Ende der Partie. Unter anderem ein Ass von Jolien Knollema und ein Mulder-Block begünstigten dies. Schließlich zog Jolien Knollema nach einem Pipe samt Bitter-Challenge den Schlussstrich unter dieses Spiel.  

Nun hat das Team von Konstantin Bitter am Mittwoch die schwere Aufgabe in der Champions-League gegen Conegliano vor der Brust, Selbstvertrauen konnten Roosa Koskelo und Co. in Koblenz aber auf jeden Fall sammeln.

 

 

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