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Bundesligen: Unterhaltsame Volleyballparty

12.11.2023 • Bundesligen Autor: (hw), Volleyballclub Neuwied 77 274 Ansichten

Erwartungsgemäß mit 0:3 Sätzen unterlagen die Deichstadtvolleys dem amtierenden Supercupsieger Allianz MTV Stuttgart.

Unterhaltsame Volleyballparty - Foto:  Norina Tönges

Lydia Stemmler setzt sich gegen den Stuttgarter Block durch. (Foto: Norina Tönges)

Dennoch erlebten die Zuschauer in der Koblenzer CGM-Arena einen unterhaltsamen Abend mit karnevalistischen und sportlichen Höhepunkten.

Für Stuttgart war der Auftritt in Koblenz eine Unterbrechung der Europacupwochen. Gerade mal ein Training sei nach der Rückkunft möglich gewesen, verriet Trainer Konstantin Bitter nach dem Spiel. "Wir wussten, dass wir das heutige Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen durften. Wir mussten trotzdem versuchen, unser Spiel wieder aufs Feld zu bekommen. Das hat etwas gedauert, weil Neuwied seine Sache sehr gut gemacht hat". Da am Mittwoch wieder ein Europacup-Schlager ansteht, hatte Bitter seine Starspielerin Krystal Rivers daheim gelassen und weitere Leistungsträgerinnen geschont.

 Die 650 gut gestimmten Zuschauer in der CGM-Arena sahen so eine Stuttgarter 1b gegen die ebenfalls gut aufgelegten Nachwuchsspielerinnen aus der Deichstadt.

Diskjockey Peter Dalpiaz heizte, passend zum 11,11. überwiegend mit kölschen Karnevalsschlagern ein, die Fans aus beiden Lagern gingen begeistert mit, die Deichstadtvolleys nahmen den Rhythmus auf und es entwickelte sich eine kurzweilige Volleyball-Karnevalsparty, bei der ein Klassenunterschied nicht ständig offensichtlich war. "Ich habe in meinen zwei Jahren in Aachen auch gelernt, mich für den Karneval zu begeistern", verriet die Dresdnerin Lydia Stemmler, frisch gekürte Silber-MVP des Abends, nach dem Spiel. Sie hatte sich sichtbar für die Karnevalshits begeistert, sich anstecken lassen und erzielte derartig motiviert die meisten Neuwieder Ballpunkte.

 Im ersten Satz war daher bis zum 16:16 kein Standesunterschied zwischen europäischem Spitzenteam und dem Liga-Underdog spürbar. Die Schützlinge von Tigin Yaglioglu zeigten sich mit hohem Risiko aufschlagstark, agil in der Abwehr, präsent im Blockspiel und variationsreich im Angriff. Am Satzende kam es wie schon so oft: Die Neuwiederinnen scheiterten teils am hohen Risiko, besonders aber zeigte sich jetzt die größere Klasse der Gäste. Als sich der Satz zuspitzte, machte Stuttgart kaum noch Fehler, Neuwied zog mit 18:25 den Kürzeren.

Letztlich ähnlich Satz 2. Neuwied ergriff sofort die Initiative, Laura Berger, Lydia Stemmler und Maya Sendner animierten das Publikum mit krachenden Blocks, Laura Berger und Lydia Stemmler griffen mutig und erfolgreich an, Laura Broekstra schloss Angriffskombinationen häufig mit Schlägen aus dem Hinterfeld ab. Man darf annehmen, dass bis zum 17:17 mit wechselnder Führung das meiste von dem abgerufen wurde , was Inspirator Tigin Ya?lio?lu unter schnellem mutigen Spiel versteht.  Erst kurz vor Ende bekam Stuttgart den Satz  zum 25:20 in den Griff.

Im 3.Satz hatte dann Stuttgart "sein Spiel aufs Feld gebracht", Neuwied agierte in gleichem Maße unglücklich, ließ die Abstimmung im Abwehrverhalten vermissen und leistete sich mehr Annahmefehler. Ein überdeutliches 12:25 war die Konsequenz.

 Fazit. "Wir hatten heute oft das Glück des Tüchtigen, unsere Moral war gut, aber Stuttgart war eben abgezockter. Wir haben aber gegen ein starkes Team zwei Sätze lang gut mitgespielt. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mädels". Zufrieden ist auch Lydia Stemmler, die sich gerade von einer Diagonalspielerin zur Universalangreiferin entwickelt. "Am Montag beginnt unsere Vorbereitung auf das nächste Spiel und in Wiesbaden gewinnen wir 3:1", lacht sie augenzwinkernd vor der Geräuschkulissen einer Kölner Karnevalsband. Nach den immer positiveren Leistungen der letzten Wochen darf man das den Deichstadtvolleys wünschen - der Abstand zur Liga wird zusehends geringer?

 

Das Derby beim befreundeten Liganachbarn, der die Eintrittspreise reduziert hat, findet am kommenden Samstag, 18.,1., um 19 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit statt.

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